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Künstliche Intelligenz im Smartphone

Google Pixel 3 und Pixel 3 XL

| Autor: Sarah Böttcher

Das Pixel 3 kann ab sofort ab 849 Euro und das Pixel 3 XL ab 949 Euro vorbestellt werden.
Das Pixel 3 kann ab sofort ab 849 Euro und das Pixel 3 XL ab 949 Euro vorbestellt werden. (Bild: Google)

Bei seinen neuen Smartphones hat Google vor allem Wert auf eine gute und intelligente Kamera gelegt. Zahlreiche Funktionen, basierend auf Künstlicher Intelligenz, erweitern den Leistungsumfang der Devices. Auch für die Sicherheit und das „digitale Wohlbefinden“ des Users wurde laut Google gesorgt.

Umsätze mit Fotokameras sind rückläufig, denn immer mehr Menschen schießen Fotos mit ihrem Smartphone. Deshalb hat Google mit seinem neuen Pixel vor allem auf seine Smartphone-Kamera gesetzt. Die Kamera hat zahlreiche Funktionen und arbeitet mit einer KI-Technologie die Fotos noch besser werden lassen soll. Neben einer verbesserten Kamera sind auch neue Funktionen, die den Alltag des Smartphone-Nutzers verbessern sollen, integriert.

Künstliche Intelligenz: Helfer im Alltag

Dank der Bilderkennungs-Anwendung „Google Lens“ können Texte gescannt und übersetzt, ähnliche Kleidungsstücke gefunden oder unbekannte Pflanzen und Tiere identifiziert werden. Ausgelöst wird die KI-Anwendung durch langes Drücken des Kamerabildes in der Pixel-3-Kamera. Auch der Sprachassistent „Google Assistant“ kann per Sprachbefehl oder mit ActiveEdge durch das gleichzeitige Drücken beider Seiten des Pixel 3 zu Rate gezogen werden.

Darüber hinaus wirbt der amerikanische Hersteller mit mehreren Tools, die unter dem Stichwort „Digital Wellbeing“ vermarktet werden. Der User soll so die Nutzung seines Smartphones im Alltag besser kontrollieren können. Über ein Dashboard ist die Dauer der Smartphone-Nutzung einsehbar. Gleichzeitig wird dem User die Möglichkeit gegeben, sich selbst Zeitlimits bei bestimmten Apps zu setzen. Auch ein neuer Entspannungsmodus ist im neuen Pixel integriert. Dieser stellt das Display abends auf Graustufen um.

Google Pixel 3 und Google Pixel 3 XL

Beide Varianten des neuen Pixel bieten dieselben Funktionen, sie unterscheiden sich ausschließlich in ihrer Größe und natürlich im Preis. So misst das Pixel 3 145,6 x 68,2 x 7,9 Millimeter und wiegt 148 Gramm, das Pixel 3 XL misst 158 x 76,7 x 7,9 Millimeter und ist 184 Gramm schwer. Beide Geräte bestehen aus einem Aluminium-Unibody-Gehäuse mit Hybridbeschichtung.

In den Geräten arbeitet ein Qualcomm-Snapdragon-845-Dual-Prozessor mit 8 Kernen und einer Taktfrequenz von 2,5 GHz und 1,6 GHz. Als Grafikkarte ist eine Adreno 630 verbaut. Als Betriebssystem ist die neueste Android-Version 9 (Pie) aufgespielt.

Der Arbeitsspeicher der Pixel-Geräte misst 4 GB, der interne Speicher 64 oder 128 GB. Bis zum 31. Januar 2022 können die Besitzer eines Pixel 3 ihre aufgenommenen Fotos und Videos unbegrenzt in Originalqualität in Google Fotos speichern. Auch nach dem Datum stehen die Dateien weiterhin kostenlos zur Verfügung. Sucht ein User in Google Fotos nach einem Stichwort, beispielsweise „Strand“, werden sämtliche Dateien durchsucht und alle zum Stichwort passenden angezeigt.

Die OLED-Displays der Devices messen 5,5 Zoll beim Pixel 3 und 6,3 Zoll beim Pixel 3 XL. Die Vollbild-Displays bestehen aus Corning Gorilla Glass 5. Die Rückseite der Devices besteht aus Soft-Touch-Glass.

Außerdem sind die Pixel staub- und wasserabweisend. Darüber hinaus ist ein von Google entwickelter Sicherheitschip verbaut. Dank des „Titan M“ zählt das Gerät laut dem Hersteller nun zum sichersten Smartphone, das je entwickelt wurde. Der Sicherheitschip verbessert die mobile Sicherheit im Hintergrund, indem er die Anmeldedaten zum Entsperren, die Speicherverschlüsselung, App-Daten und die Integrität des Betriebssystem-Codes schützt, so Google.

Im Gerät verbaut sind zwei Stereo-Lautsprecher auf der Vorderseite und 3 Mikrofone die mit einer Rauschunterdrückung ausgestattet sind. An Schnittstellen stehen USB Typ-C und ein Nano-SIM-Slot zur Verfügung. Außerdem sind die Geräte WLAN-, Bluetooth-5.0-, NFC-, GPS-, LTE- und eSIM-fähig. Entsperren lassen sich die Geräte über einen Fingerabdrucksensor auf der Rückseite.

Intelligente Kamera

Beide Smartphones besitzen zwei Kameras – eine Dual-Kamera auf der Rückseite des Smartphones mit Autofokus, die Bilder mit 12 MP auflöst sowie eine Frontkamera die Bilder mit 8 MP auflöst und sich vor allem für den Weitwinkel- und Telebereich eignen soll. Die Hauptkameras der Geräte verfügen über eine optische und elektronische Bild- sowie Videostabilisierung. Videos löst die Hauptkamera mit 1080 Pixel bei 30, 60 und 120 fps (Frames per Second), die Kamera auf der Vorderseite des Geräts erstellt Videos mit einer Auflösung von 1080 Pixel bei 30 fps.

Die Kameras wurden um weitere KI-Funktionen erweitert: So sollen Google-User mit der KI-Funktion „Top-Foto“ „das perfekte Bild“ schießen können. Kurz vor und kurz nach dem Drücken des Auslösers wird das Bild Google zufolge analysiert, um dasjenige zu finden, auf dem alle Personen lächeln, die Augen offen haben und in die Kamera schauen. Wenn eines dieser Bilder besser ist als das direkt beim Auslösen aufgenommene, wird dem User vorgeschlagen, dieses zu speichern. Auch der Zoom der Kamera wurde verbessert. Mithilfe der Funktion „Super-Resolution-Zoom“, eine Technik der Computational Photography, die traditionell in der Astronomie und wissenschaftlichen Bildgebung zum Einsatz kommt, soll das Bild auch beim Zoomen scharf bleiben. Auch in dunklen Umgebungen soll das Smartphone danke der Funktion „Nachtsicht“ – auch ohne Blitz – natürlich wirkende Fotos machen. Lästige Positionensuche bei Gruppenselfies entfallen dank dem „Fotobox-Modus“ basierend auf Künstlicher Intelligenz. Bei eingeschaltetem Modus erkennt die Kamera, wenn Personen laut Google „bereit sind“. Die Kamera schießt dann das Foto – ganz ohne Drücken des Auslösers. Dank des „Porträtmodus“ kann nach der Aufnahme die Unschärfe des Hintergrundes sowie der scharf gestellte Bildbereich verändert werden. Außerdem verfügen die Front- und Rückkamera über die Funktion „Farbakzent“: Der User kann dadurch ein Highlight in Farbe herausstellen, während der Hintergrund schwarz-weiß wird.

Pixel Stand

Der 2.915-mAh-Akku der Smartphones ist mit einer 18-Watt-Schnellladefunktion sowie kabellosem Laden mit einem Qi-kompatiblen, drahtlosen Ladegerät „Pixel Stand“ möglich. Das Ladegerät muss separat erworben werden. Während des Aufladens mit Pixel Stand wird das Gerät beispielsweise zu einem von Google Assistant unterstützten intelligenten Lautsprecher und Display, einem digitalen Bilderrahmen oder zu einem Bedienfeld für das Smart Home. Für ein sanftes Aufwachen sorgt der Tageslichtwecker, der das Display über 15 Minuten hinweg langsam heller werden lässt und so einen Sonnenaufgang simuliert.

Nach nur 15 Minuten Ladezeit garantiert der Hersteller eine Laufzeit von 7 Stunden. Auch die Akkuleistung wird mit Künstlicher Intelligenz optimiert. Mit der KI-basierten Funktion „Intelligenter Akku“ versorgt Pixel 3 die für den Nutzer wichtigsten Apps mit Energie, sodass das Gerät möglichst lange genutzt werden kann.

Preise und Lieferumfang

Mit im Lieferumfang enthalten ist bei beiden Geräten ein USB-C-Kopfhörer, ein Kopfhöreradapter USB-C-Digital auf 3,5 mm Klinke und ein Quick Switch Adapter, der für einen einfachen Wechsel vom alten Smartphone auf das Pixel 3 sorgen soll.

Das Pixel 3 kann ab sofort ab 849 Euro und das Pixel 3 XL ab 949 Euro im Google Store oder bei der Deutschen Telekom, Vodafone, MediaMarkt, Saturn, Mobilcom Debitel oder 1&1 vorbestellt werden. Beide Geräte sind in drei verschiedenen Farben erhältlich: „Clearly White“ „Just Black“ „Not Pink“.

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