Neugründungen vs. Insolvenzen
Überlebensformel für Gründer

Von Mihriban Dincel 10 min Lesedauer

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Wachstum, Innovation, zahlreiche Neugründungen: Dem IT-Markt geht es gut. Doch nehmen Insolvenzen zu und der KI-Boom zeigt erste Schattenseiten. Aber mit der richtigen Strategie und einigen Faktoren können Gründungen erfolgreich gelingen.

Erfolg bei der Gründung ist kein Zufall, sondern basiert auf System.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Erfolg bei der Gründung ist kein Zufall, sondern basiert auf System.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Womit sollen wir starten: der guten oder der schlechten Nachricht? Beginnen wir mit den Zahlen, die Hoffnung machen. Laut einer repräsentativen Umfrage der staatlichen Förderbank KfW stieg die Zahl der Gründer 2025 auf rund 690.000, ein Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr (585.000). Treiber dieses Wachstums ist ein starker Anstieg der Selbstständigen im Nebenerwerb, deren Zahl auf 483.000 kletterte (2024: 382.000).

Auch die Entwicklung der Startup-Szene macht Mut. Über 3.500 neue Startups wurden 2025 in Deutschland gegründet – ein Anstieg von 29 Prozent gegenüber 2024, wie die Studie „Next Generation – Startup-Neugründungen in Deutschland“ zeigt. Gleichzeitig sanken die Startup-Insolvenzen im letzten Jahr leicht auf 306, ein Rückgang von 11 Prozent gegenüber 2024. Das Wachstum zieht sich durch alle Branchen, doch der Software-Sektor sticht heraus mit 853 Neugründungen und einem Wachstum von 38 Prozent gegenüber 2024. Die Bundesregierung unterstützt diese Dynamik mit dem Deutschlandfonds und stellt rund 30 Milliarden Euro an öffentlichen Mitteln und Garantien für Startups, aber auch Unternehmen aus Industrie, Mittelstand und der Energiebranche bereit.