Kontrolle von KI-Zugriffen Zscaler plant Zukauf von Symmetry Systems

Von Ira Zahorsky 1 min Lesedauer

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Zscaler will Symmetry Systems übernehmen, um den Umgang mit KI-gestützten Zugriffen besser steuerbar zu machen. Ziel ist mehr Übersicht über Identitäten, Datenflüsse und automatisierte Interaktionen in Unternehmensumgebungen.

Zscaler übernimmt Symmetry Systems mit dem Ziel, die Zero-Trust-Exchange-Plattform um die Verwaltung der Kommunikation von KI-Agenten mit Applikationen, Daten und untereinander zu erweitern.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Zscaler übernimmt Symmetry Systems mit dem Ziel, die Zero-Trust-Exchange-Plattform um die Verwaltung der Kommunikation von KI-Agenten mit Applikationen, Daten und untereinander zu erweitern.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Zscaler baut seine Sicherheitsplattform weiter aus und setzt dabei gezielt auf den Umgang mit KI-basierten Prozessen. Mit der geplanten Übernahme von Symmetry Systems soll vor allem die Transparenz in komplexen IT-Landschaften steigen, in denen neben Nutzern zunehmend auch autonome Softwareeinheiten agieren.

Hintergrund ist ein strukturelles Problem: Klassische Berechtigungskonzepte orientieren sich an festen Nutzerrollen. KI-gestützte Systeme arbeiten jedoch dynamisch, greifen eigenständig auf Ressourcen zu und erzeugen dabei neue, schwer nachvollziehbare Abhängigkeiten. Für IT-Verantwortliche wird es somit deutlich schwieriger, Zugriffe zu kontrollieren.

Belastbare Grundlage für Zugriffsregeln

Die Technologie von Symmetry Systems setzt genau hier an. Sie analysiert, wie Identitäten, Anwendungen und Daten im Unternehmen miteinander verknüpft sind, und stellt diese Zusammenhänge zentral dar. Daraus entsteht eine belastbare Grundlage, um Zugriffsregeln nicht nur zu definieren, sondern auch durchzusetzen.

In Kombination mit der Zscaler-Plattform sollen sich auf dieser Basis Sicherheitsrichtlinien ableiten lassen, die auch für automatisierte Prozesse funktionieren sollen. Dazu gehört unter anderem:

  • Berechtigungen stärker am tatsächlichen Bedarf auszurichten,
  • Datenflüsse nachvollziehbar zu machen und
  • ungewöhnliche Aktivitäten frühzeitig zu erkennen.

Für Systemhäuser ergibt sich daraus ein klarer Anwendungsbezug, denn Kunden benötigen neue Ansätze, um den Einsatz von KI in produktiven Umgebungen abzusichern. Neben klassischem Identitäts-Management rücken dabei vor allem die Beziehungen zwischen Systemen, Daten und Maschinenidentitäten in den Mittelpunkt.

Der Abschluss der Übernahme wird in Kürze erwartet, vorbehaltlich der üblichen Bedingungen.

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