gesponsertMaterial Compliance Management Solution DataCross: Bewährte Technologie zur Kontrolle der Vorgabenkonformität von Produkten

7 min Lesedauer

Gesponsert von

Seit über zehn Jahren repräsentiert die Enterprise-Software DataCross der tec4U-Solutions GmbH den Stand der Technik bei der Kontrolle der Einhaltung von Material-Compliance- und ESG-Vorgaben. Die hochperformante Compliance-Plattform ist das Rückgrat für Produktnachhaltigkeitsdaten in Industrieunternehmen und im Handel und steht für die softwaregestützte, intelligente Kombination aus Datenkommunikation und Daten-Compliance.

(Bild:  Tec4u)
(Bild: Tec4u)

Material Compliance beschreibt die Einhaltung aller gesetzlichen, normativen und kundenspezifischen Anforderungen an Stoffe, Materialien und Produkte entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Produkte keine verbotenen oder nur eingeschränkt zulässigen Stoffe enthalten, dass die erforderlichen Nachweise vorliegen und dass regulatorische Anforderungen weltweit erfüllt werden. Mit zunehmender Regulierung durch REACH, RoHS, SCIP, POP, TSCA, Conflict Minerals und weitere Vorschriften wird Material Compliance zu einem strategischen Erfolgsfaktor. Unternehmen, die ihre Compliance-Prozesse professionalisieren, minimieren Haftungsrisiken, sichern ihren Marktzugang und schaffen die Grundlage für eine nachhaltige und zukunftsfähige Produktentwicklung. Ohne eine leistungsfähige Software, die die Lieferantenkommunikation und Datenvalidierung optimal unterstützt, ist die Umsetzung des Themas aufgrund seiner Dynamik und Komplexität nicht möglich. Doch wie sieht die Technologie aus, die sich zur Kontrolle der Vorgabenkonformität bewährt hat?

Berücksichtigung der dynamischen und produkthaftungsrelevanten Regelwerkssituation

Die Einhaltung gesetzlicher, normativer und marktspezifischer Vorgaben ist fester Bestandteil der Entwicklung, Herstellung und Inverkehrbringung von Produkten und bedarf daher einer ganzheitlichen Betrachtung. Die größte Herausforderung besteht darin, die Konformität der verwendeten Materialien oder eingekauften Artikel über die gesamte Lieferkette hinweg zu hinterfragen und die erhaltenen Ergebnisse auf Ebene der gesamten Stückliste des Produkts konsolidiert zu bewerten. Da sich die rechtlichen und normativen Parameter sowie deren Verbindlichkeit in der Rechtsprechung dynamisch ändern, muss auch die Applikation zum Sammeln und Auswerten der Daten einem ständigen Aktualisierungsprozess unterliegen. Gerade im Bereich der Wartung und Pflege ist es unerlässlich, die Vorgabensituation im Blick zu behalten, um die Anfrageattribute in der Applikation kontinuierlich aktuell zu halten. Neben hoher technischer Expertise ist auch weitreichendes Fachwissen unabdingbar, nicht zuletzt, um den Anwendern ein Höchstmaß an Prozess- und Rechtssicherheit zu gewährleisten. DataCross vereint beide Anforderungen vollumfänglich und wird mittlerweile bei Behörden und am Markt als mustergültiges IT-System zur Kontrolle der Vorgabenkonformität bewertet.

Prozesskonformität und Datenvalidierung gemäß DIN EN IEC 63000

Der in DataCross hinterlegte Kommunikationsprozess orientiert sich strikt an den Anforderungen der DIN EN IEC 63000. Dies ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass die Applikation im Falle einer Prüfung oder eines Rechtsstreits Bestand haben kann. Eine grundlegende Anforderung ist die Validierung der Lieferantendaten. Eine Möglichkeit besteht darin, jeden eingehenden Datensatz als solchen zu prüfen, also eine Produktprüfung durchzuführen. Die zweite Möglichkeit folgt dem Gedanken einer Systemprüfung. Dabei wird geprüft, ob der Lieferant als solcher in der Lage ist, die geforderten Informationen in der entsprechenden Qualität bereitzustellen. Diesem Ansatz folgend hinterfragt DataCross bei jedem Lieferanten zunächst regelwerksspezifisch, ob dieser sowohl über die erforderliche Kompetenz als auch über die internen Prozesse verfügt, um entsprechend hochwertige Antworten beziehungsweise Daten liefern zu können.

KI-basierter Prüfprozess und intelligentes Assistenzsystem

Im Rahmen eines umfangreichen Projekts mit dem Deutschen Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (DFKI) hat tec4U-Solutions ein KI-gestütztes Modul entwickelt, das auf Basis von Datenbankwissen beziehungsweise von im Internet recherchierten Daten Ähnlichkeitsbeziehungen herstellt und dadurch eine Bewertung der Wahrscheinlichkeit ermöglicht, dass ein eingegangener Datensatz werthaltig ist. Dieser Prozess als solcher kann – sofern er tatsächlich ein Mehr an Sicherheit innerhalb des Datenkommunikationsprozesses bieten soll – nicht als Prüfmechanismus für alle eingehenden Daten eingesetzt werden. Dies wäre aufgrund des exorbitant hohen Datenverkehrs – selbst mit Hochleistungsrechnern – kaum realisierbar, ohne dass die Leistungsfähigkeit des IT-Systems erheblich beeinträchtigt würde. Aus diesem Grund beschränkt sich der KI-gestützte Prüfprozess in DataCross auf die Artikel, die dort als Risikoteile deklariert wurden. Die KI-gestützte Artikelbewertung wird daher bis auf Weiteres die systemtechnische Beurteilung des Lieferanten als solchen nicht ersetzen, sondern ergänzen und den Nutzern ein noch höheres Maß an Prozess- und Aussagesicherheit bieten.

Regelwerkskompetenz und Lieferantenakzeptanz

Unabdingbar für den zuverlässigen Einsatz einer solchen hochdynamischen Applikation ist, dass sie auf der Grundlage umfassenden Expertenwissens zum Thema Material Compliance konzipiert und weiterentwickelt wird. Hier kommt DataCross zugute, dass tec4U-Solutions das führende Beratungsunternehmen im Bereich der Integration von Material-Compliance-Vorgaben in Unternehmensprozesse ist. Gemeinsam mit TÜV Saarland Bildung + Consulting bildet tec4U-Solutions zertifizierte Material-Compliance-Beauftragte und -Fachkräfte aus. Darüber hinaus sind die Mitarbeiter*innen von tec4U-Solutions die größte Nutzergruppe der unternehmenseigenen Applikation, da das Unternehmen vielen Kunden nicht nur die Softwarelizenz anbietet, sondern in deren Auftrag unter Einsatz von DataCross auch operativ Daten bei Lieferanten recherchiert. Daraus ergibt sich eine vielschichtige und weitreichende Kompetenz bei der Beschaffung von Materialdaten und -informationen in der Lieferkette. Diese über Jahre gesammelte, wertvolle praktische Expertise ist im softwaretechnischen Kommunikationsprozess von DataCross abgebildet und somit für alle Anwender nutzbar. Die umfassende Berücksichtigung der Nutzerfreundlichkeit sowohl für OEM-Nutzer als auch für Lieferanten hat dazu geführt, dass die Akzeptanz von DataCross bei Lieferanten beispiellos ist. Ein weiterer Faktor für eine hohe Lieferantenbeteiligung besteht darin, dass Lieferanten die in DataCross eingegebenen Informationen auch außerhalb des Systems nutzen können, um auf dieser Basis Anfragen Dritter zu beantworten.

Low-Code-Technologie und hochperformante Cloud-Solution

Unter Berücksichtigung der vorgenannten Parameter wird deutlich, dass eine entsprechende Applikation nicht mit herkömmlichen Entwicklungstools programmiert werden kann. Das Tool wird daher als SaaS-Lösung – Software as a Service – auf einer Entwicklungsplattform von Mendix/Siemens angeboten. Diese wird als PaaS – Platform as a Service – bereitgestellt und ermöglicht als Low-Code-Technologie eine schnelle und agile Entwicklung. Die erforderlichen Business-Services, Plattform-Services, Daten- und Speicherdienste sowie weitere Services werden auf dieser Plattform realisiert. Die Plattform kann in allen gängigen Clouds als IaaS – Infrastructure as a Service – gehostet werden, beispielsweise in der Amazon-, Azure- oder SAP-Cloud. Mittlerweile wird diese Technologie im Rahmen von KI-Modellen weiterentwickelt, sodass DataCross in künftigen Entwicklungsprojekten auf KI-gestützte Entwicklungsmodule zurückgreifen kann. Auch wenn die KI-Technologie hier viele Möglichkeiten bietet, werden die Entwicklungsleitplanken nach wie vor von dem sehr spezifischen und sich dynamisch ändernden Kommunikationsprozess vorgegeben.

Exzellente ERP-/PDM-Anbindung

Eine besondere Herausforderung für Applikationen im Kontext der Materialdatenkommunikation ist die Anbindung an unterschiedliche ERP-Systeme. ERP- oder PDM-Systeme wie SAP oder Teamcenter sind in den einzelnen Kundenapplikationen sehr unterschiedlich ausgestaltet. So ist die Datenhaltung von Lieferanten-, Artikel- und Stücklistendaten in nahezu jedem Unternehmen individuell geprägt und lässt daher keine vollständig standardisierte Systemschnittstelle zu. Aus diesem Grund hat tec4U-Solutions eine umfangreiche Middleware entwickelt, die es ermöglicht, unterschiedliche Datenstrings mit verschiedenen Dateninhalten beziehungsweise Datenverknüpfungen einzulesen, zu konvertieren und anschließend standardisiert dem DataCross-System zur Verfügung zu stellen.

Middleware versus Standardimportformate

Fälle, in denen ausschließlich das Kunden-ERP als führendes System fungieren kann, haben bei der Entwicklung der Middleware für einen erheblichen Mehraufwand gesorgt – im Umkehrschluss aber auch für eine sehr hohe Kundenakzeptanz. Auch der Datenrückfluss erfolgt über die Middleware, die vergleichbare Möglichkeiten der ERP-Anbindung bietet. Auch wenn die Anbindung eines ERP-Systems an DataCross problemlos umgesetzt werden kann, entscheiden sich dennoch viele Unternehmen dafür, die angebotenen Standardformate für den Datenimport und -export, beispielsweise das CSV-Format, zu nutzen. Nutzer von DataCross haben ferner jederzeit die Möglichkeit, sämtliche generierten Daten herunterzuladen. Dies ist ein nicht zu vernachlässigender Vorteil, den Marktbegleiter beispielsweise nach Beendigung des Vertragsverhältnisses nicht bieten.

Schnittstellen zu Drittsystemen

Weitere Schnittstellen zu öffentlichen Datenbanken und Systemen – beispielsweise zur SCIP-Datenbank der ECHA zur Meldung von SVHC-Kandidatenstoffen oder zu TRACES NT zur Übermittlung der Sorgfaltspflichtenerklärung gemäß EUDR – sind ebenfalls im Produktumfang enthalten. Als weitere Meldemöglichkeit gegenüber Dritten hat sich die Funktion bewährt, eine Kundenanfrage per Template in das DataCross-System hochzuladen und von dort automatisiert mit einem artikelbezogenen Kundenbericht beantworten zu lassen. Darüber hinaus können die Daten über eine CSV-Datei problemlos in andere Materialdatenverwaltungssysteme übernommen werden, sofern das Drittsystem dies zulässt.

Kommunikations- und Deklarationsstandards

Bei der Kommunikation von Materialdateninformationen gibt es derzeit zwei mögliche Standards für die Deklaration: die regelwerksspezifische Deklaration, auch Teildeklaration genannt, und die Volldeklaration (FMD). Bei Ersterer werden nur die Substanzen deklariert, die nach dem angefragten Regelwerk deklarationspflichtig sind; bei sogenannten Verbotsstoffen werden die entsprechenden Ausnahmen angegeben. Bei der Volldeklaration hingegen werden sämtliche Substanzen deklariert, die in dem Produkt enthalten sind. Bislang ist die regelwerksspezifische Deklaration fest etabliert, da die Volldeklaration, wie sie etwa im IPC-Standard vorgesehen ist, in der Lieferkette noch keine breite Akzeptanz findet. In der DataCross-Applikation können beide Varianten bei den Lieferanten abgefragt werden. Innerhalb einer Anfrage können für unterschiedliche Artikel gleichzeitig Voll- und Teildeklarationen angefordert werden.

IT-Sicherheit und Datenschutz (DSGVO-konform)

Da im Rahmen der Materialdatendeklaration nicht nur Stoffdaten, sondern auch Artikeldaten, Lieferantenbeziehungen und vollständige Stücklisteninformationen gespeichert werden, müssen bei der System- und Datensicherheit hohe Maßstäbe angelegt werden. Die Mendix-Technologie ist eine Entwicklungsumgebung von Siemens, die über weitreichende Sicherheitszertifikate verfügt und eigene Penetrationstests auf der Plattform vorweisen kann. Die DataCross-Applikation wird auf einem Mendix-Server in der AWS Cloud in Frankfurt betrieben, in guter Nachbarschaft zu Hochrisikoapplikationen von Banken und Versicherungen. Die gesamte Datenverarbeitung, auch im Rahmen eines begleitenden Datenservices, erfolgt strikt DSGVO-konform und ohne Datenweitergabe in das außereuropäische Ausland.

Sie haben noch Fragen? Hier erfahren Sie mehr.

(ID:50916093)

Wissen, was läuft

Täglich die wichtigsten Infos aus dem ITK-Markt

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung