Ökosystem für mobile Souveränität Materna und Relution starten SecurePIM-App

Von Agnes Panjas 3 min Lesedauer

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Materna Virtual Solution und Relution kombinieren mit SecurePIM eine Lösung, die mobile Anwendungen und Daten nach VS-NfD schützt. Die Lösung soll sicheres mobiles Arbeiten mit sensiblen Daten ermöglichen. Zudem planen die Unternehmen ein gemeinsames Ökosystem.

Materna Virtual Solution und Relution kombinieren mit SecurePIM, einen geschützten Arbeitsbereich für geschäftliche Apps und Daten mit Relutions Mobile Device Management.(Bild:  Canva / KI-generiert)
Materna Virtual Solution und Relution kombinieren mit SecurePIM, einen geschützten Arbeitsbereich für geschäftliche Apps und Daten mit Relutions Mobile Device Management.
(Bild: Canva / KI-generiert)

Materna Virtual Solution und Relution starten die Containerlösung SecurePIM, die mobile Anwendungen und Daten schützen soll. SecurePIM ist eine App, die einen geschützten Arbeitsbereich auf Smartphone oder Tablet bereitstellt. Darin können Mitarbeitende etwa geschäftliche E-Mails, Kalender und Dokumente sicher nutzen – getrennt von privaten Daten. Die Lösung soll mobiles Arbeiten mit sensiblen Daten ermöglichen. Darüber hinaus planen die beiden Unternehmen den Aufbau eines Ökosystems für sicheres mobiles Arbeiten.

Gemeinsames Ökosystem für Behörden und Organisationen

Mit der Partnerschaft wollen die Unternehmen sicheres Mobile Device Management mit sicheren mobilen Anwendungen verbinden und damit ein durchgängiges Ökosystem für Organisationen mit höchsten Anforderungen an Informationssicherheit, Datenschutz und Digitale Souveränität schaffen. Das Ökosystem soll dabei künftig um weitere Integrationen, Anwendungen und mobile Einsatzszenarien erweitert werden.

Mit Relution gewinnen wir einen deutschen MDM-Partner für dieses Ökosystem und können unseren Kunden damit sicheres mobiles Arbeiten aus einer Hand anbieten.

Daniel Zimmermann, Geschäftsführer von Materna Virtual Solution

„Gemeinsam wollen wir eine durchgängige mobile Arbeitsumgebung für Organisationen mit höchsten Sicherheitsanforderungen – bis hin zu VS-NfD“ schaffen, erklärt Stefan Jauker, CTO von Relution. Und auch Daniel Zimmermann, Geschäftsführer von Materna Virtual Solution, spricht vom Ziel, „Behörden und Organisationen ein souveränes und selbstbestimmtes Arbeiten auf Smartphone und Tablet zu ermöglichen – jederzeit und überall“. Darüber hinaus wolle man zusammen mobile Sicherheit ganzheitlich denken und gezielt ein partnerschaftliches Ökosystem aufbauen, „in dem Anwendungen, Gerätemanagement und die notwendigen Services nahtlos ineinandergreifen.“

Wofür steht VS-NfD?

VS-NfD steht für „Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch“. Das ist eine deutsche Geheimhaltungsstufe für Informationen, deren Bekanntwerden dem Interesse oder Ansehen der Bundesrepublik oder eines ihrer Länder schaden könnte. Sie ist die niedrigste von vier Verschlusssachen-Einstufungen – unterhalb von VS‑Vertraulich, Geheim und Streng Geheim. Trotzdem gelten für den Umgang damit besondere Sicherheitsvorgaben.

Geschützte Arbeitsumgebung für Smartphones und Tablets

Relution bietet im Rahmen der Partnerschaft seine Mobile-Device-Management-Lösung (MDM) zur zentralen Verwaltung von Smartphones und Tablets an. Damit lassen sich Geräte konfigurieren, Sicherheitsrichtlinien umsetzen sowie Anwendungen und Zugriffsrechte verwalten. Bei Verlust oder Diebstahl können Geräte aus der Ferne gesperrt oder Daten gelöscht werden. Die Software kann lokal oder in der Cloud betrieben werden.

Materna Virtual Solution stellt die mobilen Anwendungen für die Verarbeitung sensibler Informationen auf Smartphones und Tablets zur Verfügung. Je nach Lösung und Einsatzkonfiguration ist damit auch die Verarbeitung von Informationen der Einstufung VS-NfD möglich.

Sicheres mobiles Arbeiten entsteht dann, wenn Gerätemanagement und sichere Anwendungen konsequent zusammenspielen.

Stefan Jauker, CTO von Relution

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