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Definition Was ist eine App?

Autor / Redakteur: MIR / Sylvia Lösel

Gerade im mobilen Segment sind Anwendungsprogramme als Applikationen bekannt und weit verbreitet. In der Regel bieten diese Applikationen Lösungen oder Hilfestellungen für konkrete Aufgaben oder Probleme. Entsprechend vielfältig sind die Einsatzmöglichkeiten.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Applikationen (kurz: Apps) stellen eine spezielle Anwendungssoftware (hier: application software; kurz: App) dar, das zur Lösung von Benutzerproblemen und anderen Aufgabenstellungen genutzt wird. Mit einer App können systemtechnische Funktionalität unterstützt oder auch bearbeitet werden. Zum Einsatz kommen Applikationen zum Beispiel bei der Bildbearbeitung und der Textverarbeitung, bei E-Mail-Programmen und der Tabellenkalkulation, bei Computerspielen oder auch im Webbrowser-Umfeld.

Systemsoftware dient als Grundlage für Applikationen

Im alltäglichen Sprachgebrauch wird die Bezeichnung Applikation allerdings vorzugsweise für die Anwendungssoftware von Mobilgeräten wie Tablets oder Smartphones verwendet. Mittlerweile hat es sich aber eingebürgert, dass auch die ein oder andere Desktop-Software als App bezeichnet wird. Gerade Microsoft (Windows-Apps) und Apple (Mac App Store) gelten hierbei als Vorreiter. Selbst Systemadministratoren nennen die für die Arbeit benötigten Tools vorzugsweise Anwendungen bzw. Applikationen. Die Basis für Apps bildet die jeweils genutzte Systemsoftware respektive das jeweilige Betriebssystem. Applikationen dienen demgegenüber als Oberbegriff für die von einem User genutzten, für seine Arbeit relevanten Programme.

Applikationen werden vor allem in drei Einsatzgebieten verwendet:

1. in Unternehmen oder ähnlichen Organisationen

Hier ist zu unterscheiden zwischen Standardsoftware und spezifischer Individualsoftware, die auf bestimmte Anwendungsfälle zugeschnitten ist. Zum Bereich der klassischen Standardsoftware zählen Applikationen rundum die Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Adressverwaltung, Bildbearbeitung bzw. Grafikprogramme sowie Datenbanken. Demgegenüber gehören Applikationen beispielsweise für das Lagerwesen, das Rechnungswesen bzw. die Buchhaltung, die Verwaltung respektive die Administration sowie Management- oder Architekturprogramme zur anwendungsbezogenen Standardsoftware.

Zudem gibt es auch noch die branchenabhängige Standardsoftware. Hierbei handelt es sich um Anwendungen beispielsweise für Bauplaner, Möbeldesigner, Steuerberater oder etwa für betriebliche Prozesssteuerung. Lösungen zur Druckoptimierung, CNC-Steuerung, Werbeplanung oder Data Warehouse sind dagegen exemplarische Beispiele für Individualsoftware. Bezieht sich eine Applikation innerhalb eines Unternehmens zum Beispiel auf wirtschaftliche oder strategische Fragestellungen bzw. Aufgabengebiete, wird von Unternehmenssoftware oder Business Anwendungen gesprochen.

2. in Webbrowsern

Über den Webbrowser können User auf Webanwendungen zugreifen. Diese laufen komplett im Browser ab. Hierfür wird allerdings kein spezielles Betriebssystem benötigt, stattdessen benötigen aber einige Anwendungen besondere Laufzeitumgebungen.

3. auf Mobilgeräten

Zum Einsatz kommen hier mobile Apps. Anwender erhalten diese Apps in den so bezeichneten App Stores, die direkt in das mobile Betriebssystem integriert wurden. Handelt es sich um mobile Web-Apps müssen diese nicht extra installiert werden, sondern können über den Webbrowsers des mobilen Endgeräts abgerufen werden.

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