Controlware: Security Day und Roundtable
Warum KI-Agenten und Souveränität an den Grundlagen hängen

Von Natalie Forell 8 min Lesedauer

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Unternehmen wollen die Kontrolle über ihre IT behalten, doch US-Abhängigkeiten und KI-Agenten erschweren das. Beim Presse-Roundtable von Controlware zeigte sich, wie weit Anspruch und Praxis noch auseinanderliegen und wo Systemhäuser ansetzen können.

In der IT-Sicherheit ist der Soll-Zustand oft klar, der Ist-Zustand hinkt hinterher.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
In der IT-Sicherheit ist der Soll-Zustand oft klar, der Ist-Zustand hinkt hinterher.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Zero Trust bleibt für viele Unternehmen ein Ziel, das sich in der Praxis kaum vollständig umsetzen lässt. Mit diesem Realitätscheck brachte Bernd Schwefing, Geschäftsführer von Controlware, am Vorabend des Security Day 2026 auf den Punkt, was den Presse-Roundtable prägte. Ob Digitale Souveränität, KI-Agenten, KRITIS und OT sowie Plattform oder Best-of-Breed: Überall besteht eine Lücke zwischen Soll- und Ist-Zustand. Schließen lässt sich diese nur selten mit noch mehr Technik. Stattdessen zählen grundlegende Maßnahmen und Hausaufgaben, wie Exit-Strategien und klare Berechtigungen. Das zeigte sich auch in der Diskussion mit Vertretern von Check Point, Cisco, Fortinet, Genua, Infoblox, Palo Alto Networks, Rohde & Schwarz Networks and Cybersecurity und Tenable.