Microsoft Surface Pro 12 Zoll Gen2 und Surface Laptop 13 Zoll Gen2 Microsoft mit neuen Surface-Modellen und Copilot-Update

Von Klaus Länger 4 min Lesedauer

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Microsoft gönnt den Einstiegsmodellen Surface Pro 12 Zoll und Surface Laptop 13 Zoll ein Upgrade auf die Snapdragon-X2-Generation. Zudem kommen wieder eine Microsoft-Maus und ein neuer Copilot mit drei Elementen: Home, Code sowie Autopilot für KI-Agenten.

Die Surface-Einsteigermodelle haben neue Prozessoren erhalten: Das  Surface Pro 12 Zoll Gen2 und Surface Laptop 13 Zoll Gen2 werden durch Qualcomm-Snapdragon-X2-Plus-Prozessoren mit sechs Oryon-CPU-Cores und einer 80-TOPS-NPU angetrieben.(Bild:  Microsoft)
Die Surface-Einsteigermodelle haben neue Prozessoren erhalten: Das Surface Pro 12 Zoll Gen2 und Surface Laptop 13 Zoll Gen2 werden durch Qualcomm-Snapdragon-X2-Plus-Prozessoren mit sechs Oryon-CPU-Cores und einer 80-TOPS-NPU angetrieben.
(Bild: Microsoft)

Im vergangenen Jahr hat Microsoft mit dem Surface Pro 12 Zoll und dem Surface Laptop 13 Zoll zwei Einstiegsmodelle mit Qualcomms ARM-Prozessor Snapdragon X Plus lanciert. Nun folgt ein Refresh der beiden Rechner mit Snapdragon X2 Plus. Der neue X2P-42-100-Prozessor in der zweiten Generation der Surface-Rechner verfügt zwar nur noch über sechs statt acht Oryon-Cores, liefert aber dank verbesserter Architektur und von 3 auf 4 GHz gesteigerter Taktfrequenz trotzdem eine höhere Rechenleistung. Microsoft spricht von einer um 17 Prozent verbesserten Performance bei Office-Anwendungen. Die Grafikleistung der integrierten Adreno-X2-45-GPU soll im Vergleich zum Vorgänger sogar um 60 Prozent gestiegen sein. Dazu kommt eine Hexagon-NPU, die 80 statt 45 TOPS leistet und die Copilot+-Anforderungen weit übersteigt. Wobei Microsoft bei den beiden neuen Modellen nicht mehr von Copilot+-PCs spricht. Das hat wohl auch damit zu tun, dass Nvidias RTX Spark Superchip für das kommende Surface-Ultra-Notebook ohne NPU auskommt.

Neue Microsoft-Surface-Laptops

Bei der zweiten Generation von Surface Pro 12 Zoll Gen2 und Surface Laptop 13 Zoll spielen sich die Neuerungen unter der Haube ab: Am Gehäuse der kompakten Rechner hat Microsoft außer den Farben nichts verändert. Neben Platin und Violett gibt es nun Schwarz statt Ozean-Blau als dritte Variante.

Das Surface Pro ist nun statt mit 16 GB auch mit 24 GB LPDDR5x Arbeitsspeicher lieferbar, allerdings mit einem Aufpreis von 240 Euro. Der UFS-Massenspeicher ist weiterhin entweder 256 oder 512 GB groß. Das ist auch beim Surface Laptop der Fall, den es weiterhin nur mit 16 GB Arbeitsspeicher gibt.

Das 12-Zoll-PixelSense-Display im Surface Pro und der 13-Zoll-Screen im Surface Laptop sind nun bis zu 500 Nits hell – 100 Nits mehr als bei den Vorgängern. Das soll die Nutzbarkeit der Geräte bei direkter Sonneneinstrahlung verbessern. Zudem sollen die Laptops bei mobiler Nutzung nun länger abseits einer Steckdose durchhalten: 13 statt 12 Stunden bei Arbeit mit Internetnutzung beim Surface Pro und 18 statt 16 Stunden beim Surface Laptop.

Zudem liefert Microsoft beim Surface Pro mit Ink Canvas eine neue KI-gestützte Anwendung mit, die für die Nutzung mit dem Stift konzipiert ist. Damit können aus Skizzen Bilder generiert und Texte aus handschriftlichen Notizen erstellt werden.

Bei den Preisen für die neuen Geräte machen sich die gestiegenen Kosten für die Speicher bemerkbar: Das neue Surface Pro 12 Zoll ist ab 1.259 Euro (UVP) erhältlich, das Surface Laptop 13 Zoll kostet ab 1.319 Euro (UVP). Bei den Vorgängern lagen die Startpreise im Mai 2025 noch bei 979 beziehungsweise 1.099 Euro. Das optionale Keyboard inklusive Stift für das Surface Pro kostet weiterhin 299 Euro (UVP).

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Surface Mouse mit haptischem Feedback

Als Ergänzung zu den beiden neuen Surface-Modellen bringt Microsoft eine Maus auf den Markt, die beim Klicken, Ziehen und Scrollen durch Vibrationen ein haptisches Feedback liefert. Die Maus lässt sich mit beiden Händen gleichermaßen gut bedienen. Zudem verfügt sie nun nicht mehr nur über ein robustes Mausrad aus Metall, sondern zusätzlich über eine Taste für Copilot oder andere Anwendungen. Die 90 Euro (UVP) teure Maus ist kabellos und kommuniziert via Bluetooth alternierend mit bis zu drei Rechnern.

Die beiden neuen Surface-Rechner und die in Schwarz und Platin lieferbare Maus sind ab dem 13. Oktober 2026 verfügbar.

Neuer Microsoft Copilot

Auch wenn Microsoft die Marke Copilot+ fallen lässt, hat Copilot weiterhin höchste Priorität für den Hersteller. Ein neuer Copilot soll die Nutzung des KI-Assistenten vereinfachen und die Produktivität steigern. Im Mittelpunkt des neuen Copilot stehen nun die Funktionen Home, Code und Autopilot. Home fasst die bisher getrennten Funktionen Chat und Cowork unter einer Oberfläche zusammen. Unter dem seit Juni allgemein verfügbaren Cowork versteht der Hersteller eine KI-Funktion, die komplexe Aufgaben mit längerer Laufzeit erledigen kann. Zudem wird Copilot Home mit Office verknüpft und kann mit Hilfe der Office-Anwendungen Aufgaben erfüllen, und zwar auch innerhalb eines Teams.

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Code nutzt die Technologie hinter GitHub Copilot und soll auch in der Softwareentwicklung wenig erfahrenen Microsoft-365-Nutzern das Erstellen eigener Software innerhalb der Unternehmensumgebung ermöglichen. Das KI-Tool läuft in einer Sandbox-Umgebung und kann im eigenen Microsoft-365-Tenant gehostet werden.

Autopilot ist schließlich ein persistenter und persönlicher KI-Agent, der eigenständig Aufgaben übernehmen soll. Er kann auch Teams-Kanäle beobachten und auf Mentions reagieren. Der Autopilot läuft in der Cloud und kann so unabhängig vom Rechner des Nutzers seine Aufgaben erfüllen.

Aufwendigere KI-Aufgaben werden künftig nach Verbrauch abgerechnet. Allerdings soll FinOps for AI den Unternehmen eine bessere Kontrolle ihrer Ausgaben für die KI-Services von Microsoft ermöglichen.

Home und Code werden in den kommenden Wochen schrittweise für das Microsoft Frontier-Programm ausgerollt, das einen Zugang zu experimentellen und neuen KI-Funktionen gestattet. Autopilot ist noch nicht so weit: Er geht zunächst in eine Private-Preview-Phase.

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