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Definition Was ist RAM?

Autor: Klaus Länger

Die Abkürzung RAM steht für Random Access Memory und bezeichnet einen Speichertyp, der bei Computern als Arbeitsspeicher verwendet wird. Bei diesem Speichertyp werden einzelne Speicherzellen über Adressen direkt angesprochen. Gängige RAM-Module sind flüchtig, gespeicherte Daten gehen ohne permanente Stromzufuhr verloren.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Im Arbeitsspeicher eines Rechners werden alle aktuell auf einem Computer ausgeführten Programme, zugehörige Daten sowie zumindest Teile des Betriebssystems abgelegt. Der physikalische Speicher eines PCs, Servers oder Notebooks besteht heute aus DRAM-Speicherchips (Dynamic Random Access Memory) die entweder auf auswechselbaren Speichermodulen untergebracht oder direkt auf das Mainboard des Rechners gelötet sind. Das „Dynamic“ bedeutet, dass der Inhalt der Speicherzellen in zyklischen Abständen zeilenweise aufgefrischt werden muss. Logisch sind DRAM-Speicher in einer Matrix verschaltet. Jede Speicherzelle wird über eine Zeilen- und eine Spaltenadresse angesprochen. Die Zeit, die benötigt wird, um eine Speicherzelle anzusprechen, ist neben der Taktfrequenz des Speichers ein Faktor für die Performance.

DDR-SDRAM

Aktuell werden in Notebooks oder PCs heute DDR3-SDRAM oder DDR4-SDRAM als Speichertypen eingesetzt. Sie sind durch die JEDEC standardisiert. Die Abkürzung SDRAM steht für Synchronous Dynamic Random Access Memory, also DRAM mit einem durch einen externen Speichercontroller vorgegebenen Takt. Bei DDR-SDRAM (Double Data Rate) werden bei der ansteigenden und derb abfallenden Flanke des Taktsignals Daten übertragen, was die Kommunikation zwischen Speicherchip und dem Speichercontroller im Prozessor beschleunigt. Bei DDR3-SDRAM ist zusätzlich noch der I/O-Takt verdoppelt, bei DDR4-SDRAM wurde gegenüber DDR3-SDRAM die Taktfrequenz der Speicherchips erhöht.

DDR3-SDRAM wird heute primär in der Low-Power-Variante in Notebooks eingesetzt. Die bei aktuellen Grafikkarten verwendeten Speichertypen GDDR4 und GDDR5 sind beides Abwandlungen von DDR3-SDRAM. Die unterschiedlichen Speichertypen sind durch die JEDEC standardisiert. Bei Desktop-PCs ist der Arbeitsspeicher üblicherweise in Form von DIMMs (Dual Inline Memory Module) montiert, bei Notebooks kommen kompaktere SO-DIMMs (Small Outline Dual Inline Memory Module) zum Einsatz. Bei sehr flachen Geräten ist der Arbeitsspeicher auch auf dem Mainboard aufgelötet und kann nicht ersetzt oder aufgerüstet werden.

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 Klaus Länger

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