AMD Epyc 8005 AMD-Prozessor Epyc 8005 für Edge-Server

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Mit den Epyc-Prozessoren der Serie 8005 bringt AMD ein großes Update für Edge-Server. Im Vergleich zur bisherigen Serie 8004 gibt es nicht nur den Umstieg auf die Zen-5-Architektur, sondern auch bis zu 84 Cores statt der bisherigen 64 Kerne.

Im Sorano-Spitzenmodell Epyc 8635P kommen 84 Zen-5-Cores zum Einsatz. Der L3-Cache ist hier 384 MB groß.(Bild:  AMD)
Im Sorano-Spitzenmodell Epyc 8635P kommen 84 Zen-5-Cores zum Einsatz. Der L3-Cache ist hier 384 MB groß.
(Bild: AMD)

AMD stellt mit der Serie 8005 eine Reihe neuer Epyc-Prozessoren für Edge-Server vor, die als Ablösung für die bisherige Serie 8004 bestimmt sind. Die neuen CPUs der Sorano-Familie sind wie ihre Vorgänger der Siena-Serie für Single-CPU-Server mit Sockel SP6 bestimmt.

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Zen 5 statt Zen 4c

Mit Sorano bringt AMD nun auch die Edge-Server auf die aktuelle Zen-5-Architektur. Interessant ist dabei, dass der Prozessorhersteller nicht die dichten Zen-5c-Cores verwendet, sondern die „großen“ Zen-5-Cores, die auf einen größeren L3-Cache zugreifen können. Beim Vorgänger Siena hat AMD noch Zen-4c-Cores verwendet.

Zudem ist auch die maximale Zahl der Prozessorkerne von 64 auf 84 gewachsen. Die maximale Boost-Taktfrequenz ist von 3,15 auf 4,5 GHz gestiegen und der L34-Cache ist bis zu 384 MB groß. Die bei Turin-Prozessoren mit Zen-5-Cores und 12 CCDs möglichen 96 Cores bietet AMD wohl nicht an, um die Leistungsaufnahme im Zaum zu halten. Für das Sorano-Spitzenmodell Epyc 8635P gibt der Hersteller eine Default-TDP von 225 Watt an, während sich ein Epyc 9655P bis zu 400 Watt genehmigen kann.

Die Serie 8005 besteht aus insgesamt sieben Modellen, vom Spitzenmodell bis hinunter zum Einstiegsmodell Epyc 8025P mit acht Zen-5-Cores, 64 MB L3-Cache und 95 Watt TDP.

Alle Modelle verfügen über sechs Speicherkanäle für bis zu drei TB DDR5-6400 mit ECC und 96 PCIe-Gen5-Lanes.

Stärker bei KI und Virtualisierung

Gegenüber der Siena-Serie soll Sorano eine um 30 Prozent höhere Integer-Leistung pro Core liefern. Durch die bis zu 84 statt 64 Cores ist eine bis zu 40 Prozent höhere Performance pro CPU möglich. Gleichzeitig ist die Leistung pro Watt laut AMD um bis zu 9,5 Prozent gestiegen.

Die hohe Leistung von Servern mit einem Epyc-8005-Prozessor soll beispielsweise im Retail-Sektor die Konsolidierung mehrerer Server in einem Server mit mehreren virtuellen Maschinen ermöglichen, der zudem auch die Nutzung von KI-Agenten ermöglicht. Bei Storage-Servern sollen die zusätzlichen, schnelleren Kerne ebenfalls mehr Spielraum für einen konsolidierten SDS-Stack bieten, der Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen auf mehrere virtuelle Maschinen verteilt.

Edge-Server mit Epyc-8005-Prozessor kommen von einer ganzen Reihe von Herstellern. AMD nennt hier Asrock, Asus, Gigabyte, HPE, MSI Mitac und Supermicro. Zudem wird der Prozessor im Telco-Sektor und für Retail-Lösungen verwendet. Hier nennt der Prozessorhersteller unter anderem Stormagic als Anbieter.

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