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Was ist ein Server?

| Redakteur: Sylvia Lösel

Grundlagenwissen zum IT-Business
Grundlagenwissen zum IT-Business (Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Der Begriff Server (deutsch: Diener, Bediensteter, in weiterem Sinn auch Dienst) kann in der EDV sowohl für eine Software als auch für eine Hardware stehen. In beiden Fällen dient der Server als zentrale Schaltstelle innerhalb eines Netzwerks.

Ein Server stellt Funktionen wie Dienstprogramme und Anwendungen, Daten sowie weitere Netzwerkdienste und Ressourcen bereit, auf die wiederum untergeordnete Computer und Programme - die so genannten Clients - zugreifen können. Als Software kommuniziert ein Server mit anderen Programmen (Client-Server-Modell). Als Hardware bezeichnet man ihn auch als Hostrechner, also als einen Computer mit starker Leistung, auf dem ein oder mehrere Softwareserver installiert sind.

Verschiedene Formen

Das simpelste Modell eines Servers ist ein Host, auf dem exakt eine Serversoftware läuft. Die Clients greifen darauf zu, arbeiten mit bereitgestellten Diensten und Daten und speichern neue oder veränderte Daten auf den Festplatten des Hosts wieder ab. Um die Leistungsfähigkeit zu steigern, können mehrere Hosts zu einem Cluster zusammengeschaltet werden, der sich für die Clients als ein einziger Host darstellt.

Im umgekehrten Fall laufen auf einem leistungsfähigen Host mehrere Softwareserver. Den Benutzern bleibt dies allerdings auch verborgen. Sie beziehen die unterschiedlichen Softwareleistungen in Wahrheit nur von einem einzigen Host. Beide Prinzipien werden als virtuelle Server bezeichnet, wobei zwischen virtuellen Hardware- und Softwareservern zu unterscheiden ist.

Dedizierte Server sind eigenständige Geräte, die für einen oder mehrere ständig betriebene Netzwerkdienste zur Verfügung stehen, aber nicht für weitere Aufgaben, zum Beispiel als Workstation. Diese Art steht exklusiv für einen Kunden zur Verfügung und findet sich mit zahlreichen ähnlichen Geräten in Rechenzentren wieder.

Shared Server übernehmen gleichzeitig Aufgaben für mehrere Kunden oder mehrere Dienste in Rechenzentren. Damit lassen sich unter Zuhilfenahme des Loadbalancing ohne spürbare Leistungseinbußen für den Einzelkunden günstigere Tarife realisieren.

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