Technische Hürden und neue Wertschöpfungsmodelle Open Source: die neue strategische Säule für MSPs
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Open Source Software gewinnt in Europa stark an Bedeutung, weil Anwender sich davon mehr Digitale Souveränität versprechen. Was bedeutet das für Managed Service Provider in Deutschland? Ein Überblick.
Neben dem Megatrend Künstliche Intelligenz (KI) prägt derzeit das Thema Digitale Souveränität die europäische IT-Landschaft maßgeblich. Unternehmen und Behörden wollen ihre Daten vor unkontrolliertem Zugriff schützen. Deshalb steigen Organisationen allerorten verstärkt auf europäische Cloud-Angebote und quelloffene Open Source Software (OSS) um. Der entscheidende Vorteil: Der Quellcode lässt sich verlässlich auf mögliche Hintertüren oder Sicherheitslücken prüfen. Zudem verspricht die im Prinzip kostenlose Software Sicherheit, Freiheit und Einsparungen.
Open Source als strategischer Hebel für MSPs
Für Managed Service Provider ist OSS ein zentraler Hebel, um Kunden technologische Unabhängigkeit zu bieten und sich mit DSGVO-konformen Dienstleistungen am Markt zu positionieren. Die Gründe für die Relevanz von Open Source im MSP-Umfeld sind vielschichtig: Zum einen fordern gerade der Mittelstand und der öffentliche Sektor zunehmend Alternativen zu US-Tech-Giganten, um wirtschaftlichen und politischen Abhängigkeiten zu entgehen. Zum anderen ermöglicht der offene Code ein lokales Hosting in eigenen, ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren oder auf EU-Servern, wodurch sich strenge Compliance-Vorgaben wie NIS2, DORA oder die DSGVO kompromisslos umsetzen lassen.
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