Defence & IT
Lagebild mit Lücken: Wie IT-Firmen Europas Verteidigung schärfen

Von Sylvia Lösel 8 min Lesedauer

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Wer Deutschland und Europa widerstandsfähiger und verteidigungsfähig machen möchte, braucht einen umfassenden Plan. Denn es muss an vielen Stellen nachjustiert und neu gedacht werden. Ein Teil davon ist das digitale Fundament. Und an diesem ist die IT-Branche maßgeblich beteiligt.

Defence bezieht sich nicht ausschließlich auf den militärischen Bereich, sondern umfasst auch Cybersecurity, gehärtete Infrastruktur sowie Digitale Souveränität.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Defence bezieht sich nicht ausschließlich auf den militärischen Bereich, sondern umfasst auch Cybersecurity, gehärtete Infrastruktur sowie Digitale Souveränität.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Das „Lagebild“ ist ein zentrales Element, damit militärische und zivile Institutionen fundierte Entscheidungen treffen können. Das Lagebild für ein widerstandsfähiges und verteidigungsfähiges Deutschland und Europa weist momentan aber so einige Lücken auf. Diese gilt es zu schließen, will man Risiken minimieren und die Effizienz von Einsatz- und Krisenmaßnahmen sichern.

Der Etatentwurf aus dem Finanzministerium von Lars Klingbeil (SPD) zeigt, wie ernst es der Bundesrepublik damit ist: Bis 2030 sollen 607 Milliarden Euro in die Verteidigung investiert werden – ein beträchtlicher Teil davon in die Digitalisierung. Zu den wichtigsten „Bauvorhaben“ zählen das Projekt D-LBO (Digitalisierung landbasierter Operationen), das Sensoren, Führungsstäbe und Waffensysteme lückenlos vernetzen soll, der Ausbau des Cyber- und Informationsraums zur Abwehr von Angriffen auf kritische Infrastruktur (Cyberdome, siehe Kasten) sowie die Prozessdigitalisierung.