Phishing-resistentes Anmelden Wie Phishing-Schutz für Systemhäuser zum Geschäft wird
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Klassische Multi-Faktor-Authentifizierung schützt kaum noch vor Phishing. Passkeys und entsprechende Software schließen diese Gefahr auf unterschiedliche Weise. Für Systemhäuser eröffnet das gleich zwei Geschäftsfelder mit Beratung und laufender Betreuung.
Gegen Phishing hilft am Ende nicht nur ein aufmerksamer Mitarbeiter, sondern auch die Technik, so viel ist klar. Allerdings bringt der beste technische Schutz nichts, wenn er am Aufwand oder Budget scheitert. Für Systemhäuser lohnt es sich, einen genaueren Blick hinter die Kulissen der Kunden zu werfen. Nur so können sie herausfinden, auf welchem Stand die komplette Umgebung ist und welche Sicherheitsmaßnahmen wirklich wirksam sind.
Was bedeutet Phishing-resistentes Anmelden?
Passkeys und andere Phishing-resistente Verfahren sollen künftig die klassische Kombination aus Passwort und SMS- oder Push-Code ablösen. „Klassische MFA lässt sich per Echtzeit-Phishing aushebeln, weil der Nutzer ein Geheimnis eingibt oder eine Freigabe bestätigt, die über eine Phishing-Seite abgegriffen werden kann“, erklärt Bastian Ike, Chief Technology Officer (CTO) beim Identity- und Access-Management-Anbieter Bare.ID. Bei Passkeys hingegen, einer der bekanntesten Formen Phishing-resistenten Anmeldens, ist der Schlüssel fest mit der echten Internetadresse des jeweiligen Dienstes verknüpft, etwa von Microsoft 365 oder einem Firmenportal. Das Gerät prüft dann automatisch, ob diese Adresse auch wirklich stimmt. Auf einer nachgebauten Phishing-Seite würde der Schlüssel deshalb ganz einfach nicht passen und eine Anmeldung ist nicht möglich.
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