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Definition Was ist ein Systemhaus?

Autor: Sarah Gandorfer

Das Systemhaus unterliegt dem Wandel zum IT-Dienstleister. Im klassischen Sinn bietet ein Systemhaus seinem Kunden Komplettlösungen aus Soft- und Hardware.

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Ein Systemhaus bietet Software, Hardware und Services an.
Ein Systemhaus bietet Software, Hardware und Services an.
(Bild: Pixabay / CC0 )

Mit Systemhaus ist ein Dienstleister aus der IT-Branche gemeint, welcher sowohl Software wie auch Hardware in seinem Portfolio hat und diese für seine Kunden zu einer Komplettlösung zusammenfasst. Das Systemhaus bildet somit eine Brücke zwischen dem Endkunden und dem Hersteller. Sind die benötigten Produkte beschafft und beim Kunden installiert, kümmert sich das Systemhaus meist weiterhin um deren Funktionsfähigkeit. Auch ist es Ansprechpartner bei IT-Problemen. Vielfach haben sich Systemhäuser auf Produkte bestimmter Hersteller spezialisiert.

Es kann einerseits sein, dass Unternehmenskunden eine eigene IT-Abteilung beschäftigen und nur Teile ihrer IT-Aufgaben an ein Systemhaus übergeben. Möglich ist allerdings ebenfalls ein vollständiges Outsourcing, so dass das Systemhaus die komplette IT-Infrastruktur des Kunden verantwortet. Häufig nimmt der IT-Dienstleister zudem die Rolle des Beraters für die Geschäftsprozesse des Kunden ein.

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Über den Autor

 Sarah Gandorfer

Sarah Gandorfer

Redakteurin bei IT-BUSINESS