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Definition

Was ist Outsourcing?

| Redakteur: Wilfried Platten

Grundlagenwissen zum IT-Business
Grundlagenwissen zum IT-Business (Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Der Begriff Outsourcing steht für die Auslagerung verschiedenster Arbeitsprozesse: Dabei werden einzelne Aufgaben extern übertragen, um das eigene Unternehmen zu entlasten.

Im Gegensatz zu klassischen Geschäftsbeziehungen sind die Leistungen beim Outsourcing klar abgegrenzt und sowohl inhaltlich als auch zeitlich per Vertrag definiert. Demzufolge handelt es sich hier nicht um eine geschäftliche Kooperation mit anderen Firmen, sondern um eine Beauftragung externer Dienstleister. Dabei werden sämtliche Rahmenbedingungen in Form des Vertrags festgelegt: Dazu zählt unter anderem eine konkrete Auflistung der gebuchten Service- oder Projektleistungen. Neben dem jeweiligen Leistungsumfang werden auch die Dauer und die anfallenden Kosten vertraglich geregelt.

Die größten Vorteile des Outsourcings

Zu den häufigsten Gründen für Outsourcing zählen die finanziellen Einsparmöglichkeiten. So ist das Auslagern bei unterschiedlichsten Arbeitsprozessen kostengünstiger, als die interne Durchführung im eigenen Unternehmen. Viele Dienstleister haben ihren Sitz in Ländern mit vergleichsweise geringen Lohnkosten, was den Kostenvorteil des Auslagerns zusätzlich erhöht. Außerdem profitieren die Auftraggeber von der Spezialisierung einzelner Anbieter. Es gibt zum Beispiel Dienstleister, die sich auf die Durchführung von IT-Aufgaben spezialisiert haben: Durch Outsourcing können somit auch kleinere Firmen ohne eine Vielzahl von Fachabteilungen alle relevanten Geschäftsbereiche abdecken. Darüber hinaus garantiert das Outsourcen bei Verträgen mit kurzer Laufzeit ein Höchstmaß an Flexibilität.

Mögliche Probleme beim Outsourcing

Zu den Nachteilen des Outsourcings gehört der erhöhte Kommunikationsaufwand: Persönliche Absprachen und präzise Anweisungen sind die Grundlage für erfolgreiches Auslagern, aber nehmen auch viel Zeit in Anspruch. Abhängig vom Standort des gewählten Dienstleisters kommt eine mögliche Zeitverschiebung erschwerend hinzu. Außerdem kann das Outsourcing ein Sicherheitsrisiko mit sich bringen: Bei der Auslagerung von IT-Anwendungen werden zum Beispiel sensible Kundendaten und vertrauliche Informationen an Dritte übertragen. Sicherheitslücken oder unseriöse Geschäftspraktiken beim ausgewählten Dienstleister können somit zu Datenmissbrauch führen. Außerdem geht das Outsourcing mit einer permanenten Abhängigkeit von der Leistung und Verfügbarkeit des beauftragten Anbieters einher.

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