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Was ist ein Display?

| Autor / Redakteur: Christian Schreiber / Sylvia Lösel

Grundlagenwissen zum IT-Business
Grundlagenwissen zum IT-Business (Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Bei der Bedienung von Maschinen, Anlagen und Fahrzeugen, bei der Informationsgewinnung oder auch im Entertainment-Bereich – Displays sind fester Bestandteil vieler Geräte. Ohne Monitore wären die meisten technischen Systeme heute undenkbar.

Moderne Monitore haben kaum noch etwas mit den klobigen Bildschirmen vergangener Zeiten gemein. Das Display von heute ist flach, farbbrillant und in vielen Größen zu haben. Dank des Bildaufbaus mittels einzelner lichtemittierender Dioden (LEDs) wird eine präzise Helligkeitssteuerung für jeden einzelnen Bildpunkt möglich gemacht. Vor allem bei Grafiken bzw. Darstellungen mit hohem Schwarzanteil lässt sich auf diese Weise eine gleichmäßige Wiedergabe erreichen.

Weit verbreitet: aktive Displays

Grundsätzlich werden zwei Arten von Displays unterschieden: aktive und passive. Ein aktives Display verfügt über Elemente, die lichtemittierend (selbstleuchtend) sind. Die Farb- und Grafikdarstellung wird hier durch eine additive Farbmischung erreicht. Beim Aktiv-Matrix-OLED beispielsweise kommt eine elektronische Rückfläche als Substrat zum Einsatz, bei der jeder einzelne Bildpunkt (Pixel) von zwei oder mehr Transistoren angesteuert wird. Aktive Displays sind vor allem in technischen Geräten, Fahrzeugen sowie bei Produktions- und Fertigungsanlagen als LED- und TFT-Bildschirme zu finden.

Zukunftsweisend und energiesparend: passive Displays

Bei passiven Displays wird die Lichtstreuungs- bzw. Lichttransmissionstechnik angewandt. Die Erzeugung der darzustellenden Bilder bzw. Grafiken erfolgt durch eine Ausnutzung von Umgebungslicht sowie eine Änderung des Reflexionsgrades. Da bei passiven Displays keine eigene Lichtquelle vonnöten ist, bleibt der Stromverbrauch grundsätzlich hinter dem aktiver Bildschirme zurück. Passive Displays sind in mannigfaltigen LED-Hintergrundbeleuchtungsarten und für die unterschiedlichsten Arbeitstemperaturbereiche erhältlich.

Der Betrachtungswinkel als wichtiger Punkt beim Monitor-Erwerb

Bei der Beschaffung von Monitoren oder Display-Komponenten sollte vor allem auf drei wichtige Punkte geachtet werden:

  • Betrachtungswinkel,
  • Helligkeit/Kontrast und
  • Reaktionszeit.

Der Betrachtungswinkel wirkt sich merklich auf die Bildschärfe und Farbintensität bei seitlicher Betrachtung aus. Bei größeren Monitoren mit Mehrpersonennutzung sollte daher unbedingt auf einen großen Betrachtungswinkel geachtet werden. Die Referenzwerte des Betrachtungswinkels sind in "H" (horizontal) sowie "V" (vertikal) angegeben. Ideal ist ein Betrachtungswinkel ab ca. 180 Grad.

Auch Helligkeit, Kontrast und Reaktionszeit beachten

Helligkeitswerte von etwa 300 cd/m² sind bei modernen Displays empfehlenswert. Zu helle Bildschirme führen zu einer raschen Augenermüdung, während zu dunkle Monitore oft einen Mangel an Tiefenschärfe aufweisen. Das statische Kontrastverhältnis sollte zudem 1000:1 betragen. Ebenfalls beachtet werden muss immer auch die Reaktionszeit. Hier bieten gute Displays Reaktionszeiten von 6 ms bis ca. 8 ms.

Monitore für PC, Notebooks und Digital-Signature-Lösungen

Monitore kommen nach wie vor auch beim Betrieb von PCs und Notebooks zum Einsatz. Je besser die Qualität der verwendeten Displays in diesem Bereich ist, desto ergonomischer und angenehmer lassen sich anfallende Arbeitsaufgaben bewältigen. Überdies spielen Monitore auch bei Digital-Signature-Prozessen eine wichtige Rolle. So sind Unterschriften-Monitore heute bereits an vielen Point-Of-Sale-Terminals zu finden, ergänzen hier die klassischen Bezahlungsszenarien und sorgen für eine Beschleunigung der Kundenabfertigung. Hochwertige Signature-Pads und Unterschriften-Displays zeichnen sich bei alldem vor allem durch eine robuste und kratzfeste Oberfläche sowie eine leichte Bedienbarkeit aus.

Zukünftig noch bessere Bildqualität zu erwarten

Bei der Mehrzahl moderner LCD-Bildschirme werden Kaltkathoden-Fluoreszenzlampen (CCFL) zur Erzeugung der Hintergrundbeleuchtung verwendet. Mit ihnen lassen sich ein besseres Kontrastverhältnis sowie eine höhere Bildschärfe bei zugleich recht geringem Energieverbrauch erreichen. Die technische Entwicklung schreitet in diesem Bereich rasant fort, sodass in den kommenden Jahren auch bei sehr großen Monitoren mit einer nochmals verbesserten Qualität der Darstellung gerechnet werden kann.

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