Umsetzung der digitalen Identität
eIDAS 2.0 in der Praxis

Von Dr. Heinrich Grave 3 min Lesedauer

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Mit eIDAS 2.0 liegt ein klarer europäischer Rahmen für digitale Identitäten vor. Welche Rolle spielen IT-Systemhäuser beim Aufbau skalierbarer Lösungen und der Integration digitaler Identitäten in bestehende IT-Landschaften?

Die EU-Verordnung eIDAS 2.0 schafft zwar einen standartisierten Rahmen für digitale Identitäten, wird von Unternehmen aber als komplex und teuer empfunden.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Die EU-Verordnung eIDAS 2.0 schafft zwar einen standartisierten Rahmen für digitale Identitäten, wird von Unternehmen aber als komplex und teuer empfunden.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Die Einführung digitaler Identitäten über die EU-Verordnung eIDAS 2.0 wird in vielen Unternehmen als komplex und kostspielig wahrgenommen. Gerade im DACH-Raum zeigt sich ein fragmentiertes Bild: Unterschiedliche regulatorische Anforderungen je nach Branche, manuelle Verfahren wie Video-Ident und unzureichend integrierte Einzelanwendungen dominieren die Praxis. Das führt zu einer hohen Komplexität und begrenzter Skalierbarkeit der Prozesse.

Trotz des politischen Rückenwinds durch eIDAS 2.0 und die EUDI Wallet fehlen in der Praxis noch immer skalierbare, durchgängige Implementierungen. Das eigentliche Nadelöhr ist die operative Integration in gewachsene IT-Architekturen. Hier entscheidet sich, ob digitale Identität zur echten Infrastruktur wird oder ein Pilotprojekt bleibt.

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