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Definition Was ist LED?

Autor / Redakteur: Mandarina / Sarah Böttcher

LED ist schon seit den 60er Jahren auf dem Gebiet moderner Leuchttechnik ein wichtiger Maßstab geworden. Die Technologie, die ursprünglich für Leuchtreklame konzipiert worden ist, hat in Form von LED-Lampen eine echte Erfolgsstory erzielt.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

LED ist die Abkürzung für licht-emittierende Diode (oder englisch: light-emitting diode). Leuchtdioden fungieren als Halbleiter. Sie sind in der Lage, unterschiedliche Lichtformen abzustrahlen, wenn elektrischer Strom durch sie fließt. Kernelement der Diode ist der Halbleiterkristall. Sein Licht wird durch Reflektoren aufgenommen und verstärkt.

Farbenspektrum der LED-Familie

Durch bewusstes Auswählen der möglichen Materialien im Halbleiterbereich können unterschiediche Lichtfarben erzielt werden. Die Palette reicht in diesem Zusammenhang vom klassischen Weiß und viele Regenbogenfarbe bis hin zu Infrarot und Ultraviolett. In diesem Kontext ist es wichtig zu wissen, dass die Effizienz eines LED-Lichts auch von seiner Farbe abhängt. Ein Farbton ist immer einer bestimmten Wellenlänge zugeordnet.

Einsatzfelder von LED

Je effizienter Licht auf LED-Basis erzeugt werden konnte, umso mehr Anwendungsfelder sind für die Lichttechnologie hinzugekommen. Heute werden licht-emittierende Dioden unter anderem für folgende Produkte eingesetzt:

  • Leuchtreklame,
  • Anzeigen bei elektrischen Geräten,
  • Infrarotsignale, zum Beispiel bei Schranken,
  • LED-Leuchten, beispielsweise im Wohnungsbereich oder bei Taschenlampen,
  • Scheinwerferbeleuchtung von großen Arealen,
  • indirekte Beleuchtung im Wohnbereich,
  • LED-Panel für bedarfsgerechte Beleuchtung,
  • Bildschirme (TV, PC),
  • medizinischer Anwendungsbereich.

Noch nicht komplett ausgereift ist die Technologie, LED-Installationen elektronisch zu steuern. Beispiele sind die Smart-Home-Technologie, aber auch die Möglichkeit, Licht für WLAN-Erzeugung zu nutzen.

Vorteile von LED-Lampen

Der Hauptvorteil von LED-Leuchten und -Lampen ist ganz klar die überzeugend lange Haltbarkeit in Verbindung mit einer deutlichen Ersparnis von Stromkosten. Bis zu 50.000 Stunden können manche LED-Leuchtmittel eingesetzt werden, bis ein Wechsel ansteht. Dabei ist eine große Farbvielfalt möglich, die gerade in Wohnräumen oder auf Ausstellungsflächen eine hohe Bandbreite an Gestaltungsvarianten möglich macht. Durch Kombination von LED-Lampen mit einem Farbwechsler kann dieser Vorteil besonders effektiv ausgenutzt werden. Zudem ist LED als Basis für unzählige Bauformen geeignet und daher besonders wandelbar und bedarfsgerecht einzusetzen. Das intensive Licht hat zudem den Vorteil, dass es nicht flackert und somit besonders hohen Komfort bietet.

Nachteile von LED-Leuchten

Dioden erzeugen nicht nur Licht, sondern auch Wärme. Diese ist abzuleiten, da sonst die Effizienz beeinträchtigt wird. Zudem ist die Dimmbarkeit der LED-Lampen oft nicht so exakt wie bei der klassischen Glühbirne. Auch werden LED-Produkte wegen ihrer langen Haltbarkeit vom Verbraucher einmal komplett selbst entsorgt werden müssen, da die Rückgabe im Handel wahrscheinlich nicht möglich sein wird.

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