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Definiton Was ist Nightsight?

Autor / Redakteur: Mandarina / Ira Zahorsky

Nightsight, zu deutsch: Nachtsicht, ist eine Funktion von Handykameras. Sie dient dazu, Aufnahmen bei Dunkelheit und Dämmerung qualitativ hochwertiger zu machen und ist in viele moderne Smartphone-Kameras integriert.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Die schlechten Bilder, die eine Handykamera nachts häufig aufgenimmt, kommen dadurch zustande, dass zu wenig Licht eingesetzt werden kann, um optimale Aufnahmen zu verwirklichen. Mit dem Nightsight-Modus kann mehr Licht genutzt werden. Dies wird dadurch möglich, dass die Belichtungszeit verlängert wird. So wird Licht gesammelt und kann zufriedenstellende Aufnahmen auch bei eher ungünstigen Lichtverhältnissen generieren.

Qualitätsmerkmale bei der Nachtsicht-Kamera

Wie jede andere Kamera hat auch die Nightsight-Kamera bestimmte Kriterien, die die Kaufentscheidung beeinflussen. Dazu zählen vor allem:

  • Schärfe bei Freihandnutzung
  • Detailstärke
  • Helligkeit
  • Kontrast
  • Farbintensität
  • Unterdrückung von Rauschen

Zudem kommen die klassischen Features, die eine Kamera leistungsstark machen. Dazu gehört vor allem der Pixelwert – die Auflösung, die für die Schärfe der Bilder verantwortlich ist.

Problemfaktor Lichteinfall

Viele Verbraucher wundern sich, dass trotz technischer Entwicklung in Handys oft kein zufriedenstellender Nachtmodus integrierbar ist. Das ist vor allem im Raumbedarf begründet. Ein Beispiel hierfür sind die Spiegelreflexkameras, die durch spezielle Chips das Licht komfortabel bündeln, speichern und nutzen können. Für derartige Chips ist in Handys freilich kein Platz. Daher wird durch die Belichtungszeitverlängerung eine Alternative genutzt, die die Bildqualität verbessern kann. Durch die längere Belichtungszeit kann die Handykamera intern mehrere Aufnahmen machen, die dann übereinandergelegt werden. So können Farben und Details gut dargestellt werden. Nicht selten sind durch Nightsight-Kameras Dinge zu fotografieren, die in der Dunkelheit durch den Menschen gar nicht entdeckt werden können.

Nicht wackeln!

Im Nachtsicht-Modus hat es der Benutzer selbst in der Hand, wie gut seine Aufnahmen werden. Denn durch die Belichtungsverlängerung erhöht sich natürlich auch die Aufnahmezeit, in der die Bildschichten erzeugt werden, die später addiert werden. Je weniger gewackelt wird, umso besser passen diese Schichten zusammen und harmonieren miteinander. Die Bildqualität der Nachsicht-Kamera hängt also von zwei Faktoren ab: der ausgereiften Technik für diesen speziellen Modus und dem Talent des jeweiligen Anwenders. Wer das Wackeln nicht vermeiden kann, hat als wertvolle Alternative am besten ein Stativ, auf dem er die Nachtsicht-Kamera befestigt.

Begriffsabgrenzung

Nightsight, Nachtsicht oder Nachtmodus bezogen auf die Handykamera darf nicht mit einer speziellen Form von Bildschirmoberflächen verwechselt werden. Hier bedeutet es, dass PCs oder Handys eine abgedunkelte Oberfläche haben. Der Darkmode oder Nightmode dient dem Schutz der Augen und der Energieeffizienz.

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