IT-BUSINESS-Podcast – Folge 18 Podcast „IT ImPuls“: Pflichten, Fristen, Risiken des EU AI Act

Von Agnes Panjas 2 min Lesedauer

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Der EU AI Act schafft den rechtlichen Rahmen für den KI-Einsatz – und betrifft Unternehmen schrittweise schon heute. Welche Pflichten kommen in der Praxis auf Unternehmen zu und welche Risiken gehen mit Versäumnissen einher?

Der EU AI Act gilt seit August 2024 und stellt Unternehmen vor weitreichende Pflichten – je nach Risikoklasse und Rolle im KI-Ökosystem. Ab August 2026 greifen Transparenzpflichten für nahezu alle KI-Betreiber.(Bild:  Carin Boehm / Vogel IT-Medien)
Der EU AI Act gilt seit August 2024 und stellt Unternehmen vor weitreichende Pflichten – je nach Risikoklasse und Rolle im KI-Ökosystem. Ab August 2026 greifen Transparenzpflichten für nahezu alle KI-Betreiber.
(Bild: Carin Boehm / Vogel IT-Medien)

Mit dem EU AI Act tritt erstmals ein umfassender Rechtsrahmen für den Einsatz künstlicher Intelligenz in Europa in Kraft – und er betrifft Unternehmen nicht irgendwann, sondern bereits jetzt schrittweise. Doch während KI in vielen Organisationen längst produktiv im Einsatz ist, hinken die Governance-Strukturen hinterher.  Ein Problem: KI wird häufig schneller genutzt, als Unternehmen Regeln dafür definieren können.

In der neuen Folge von IT ImPuls ordnen Mihriban Dincel und Alexander Siegert den AI Act aus der Governance-Perspektive ein. Dafür zeigen sie die vier Risikoeinstufen der Verordnung auf, beleuchten die wichtigsten Fristen bis 2028 und zeigen, welche Pflichten konkret auf Unternehmen zukommen – von der KI-Kompetenzpflicht über Transparenzanforderungen bis hin zur Dokumentation von Hochrisikosystemen. Ebenso ins Visier genommen werden jedoch auch die Bußgelder, die bei Verstößen drohen können.

 Viele Unternehmen haben KI bislang opportunistisch eingeführt, das heißt ein einzelnes Tool, ein einzelner Use Case, wenig zentrale Steuerung. Und genau das ändert sich jetzt mit dem AI Act. Er zwingt Unternehmen dazu, sich einen belastbaren Überblick zu verschaffen.

Alexander Siegert, Redakteur bei der IT-BUSINESS

Mit Statements von:

  • Alexander Ingelheim ist CEO und Mitgründer von Proliance, einem Münchner SaaS-Anbieter, das Unternehmen – vor allem den Mittelstand – bei den Themen Datenschutz, Informationssicherheit und KI-Compliance unterstützt. Als Datenschutz- und KI-Experte ordnet Ingelheim die praktischen Auswirkungen des AI Act für Unternehmen ein.
  • Sven Schlotzhauer, LL.M. (Univ. of Bristol), ist Fachanwalt für IT-Recht und Partner der Sozietät von Boetticher in München. Er berät regelmäßig auf Anwender und Anbieterseite in allen Fragen des IT- und Datenschutzrechts.

Mehr zu diesem Thema können Sie jetzt in der spannenden neuen IT-ImPuls-Podcastfolge „AI Act erklärt: Pflichten, Fristen, Risiken“ hören! Und auch dieses Mal gibt es einen passenden KI-generierten Song. #Ohrwurm

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