Dell baut das Business-Client-Portfolio aus Schnellere und dünnere Notebooks von Dell

Von Klaus Länger 4 min Lesedauer

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Dell Technologies modernisiert das Business-Portfolio: Neben schlankeren und flotteren Notebooks, kommen eine Mini-PC mit Intel-Panther-Lake Prozessor und neue 34-Zoll-Monitore aus den Markt. Eine weitere Neuheit ist eine leichte mobile Workstation.

Das Dell Pro 14 Premium ist in ein Gehäuse aus einer Magnesium-Legierung gekleidet und wiegt so nur 1,15 kg. Angetrieben wird es von Intels Panther-Lake-Prozessoren mit bis zu 16 Cores. Dabei kommen nur Modelle mit der schwächeren GPUs zum Einsatz.(Bild:  Dell Technologies)
Das Dell Pro 14 Premium ist in ein Gehäuse aus einer Magnesium-Legierung gekleidet und wiegt so nur 1,15 kg. Angetrieben wird es von Intels Panther-Lake-Prozessoren mit bis zu 16 Cores. Dabei kommen nur Modelle mit der schwächeren GPUs zum Einsatz.
(Bild: Dell Technologies)

Schlankheitskur für Business-Notebooks: Die 2026er-Generation der Mobilrechner von Dell ist deutlich dünner geworden, soll aber mit den neuen Intel- und AMD-Prozessoren eine höhere Leistung liefern. Eine schnelle NPU für Microsoft Copilot+ oder andere lokale KI-Anwendungen ist bei allen Modellen an Bord. Das Spitzenmodell der neuen Generation ist das Dell Pro 14 Premium. Es ist laut dem Hersteller um 7 Prozent dünner als die Vorgängergeneration und bringt nur 1,15 kg auf die Waage. Das Chassis besteht aus einer leichten Magnesium-Legierung, deren Material zu 90 Prozent aus dem Recycling stammt. Beim Prozessor greift Dell hier ausschließlich zu Intel-Modellen und nutzt die neuen Core-Ultra-Prozessoren der Serie 3 mit vPro. Dabei kommen ausschließlich CPUs mit der kleineren GPU zum Einsatz, bei der vier Xe3-Cores für die Grafik zuständig sind. Der bis zu 64 GB große Arbeitsspeicher besteht aus schnellen LPDDR5X-8533-Chips, die SSD kann bis zu zwei TB an Daten und Programmen fassen. Die Auswahl für das 14-Zoll-Display reicht vom Full-HD+-IPS-Panel bis hin zum Tandem-OLED-Panel mit 2.560 x 1.600 Pixel. Für eine hohe Bildqualität bei Videokonferenzen ist eine HDR-Kamera mit 8-MP-Sensor und Windows-Hello-Unterstützung eingebaut.

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Notebooks mit Intel- und AMD-Prozessor

Gleich bis zu 18 Prozent dünner als ihre Vorgänger sind die neuen Modelle der Dell-Pro-7-Baureihe. Sie sind damit laut dem Hersteller die dünnsten 13- und 14-Zoll-Commercial-Laptops und 2-in-1-Geräte ihrer Klasse. In dem Aluminium-Gehäuse schlagen als Prozessor-Herzen CPUs von Intel oder AMD. Bei den Intel Prozessoren werden Lunar Lake oder Panther Lake verwendet, letztere zwar mit bis zu 16 Cores aber auch hier nur mit der schwächeren GPU. In den AMD-Modellen nutzt Dell Ryzen-AI-Pro-400-Prozessoren oder den 12-Kerner Ryzen AI 9 HX 470. Alle gehören der neuen Gorgon-Point-Generation an. Für ein mobiles Internet sind alle Modelle mit 4G oder 5G erhältlich. Beim Display gibt es eine breite Auswahl an WUXGA- und WQXGA-Panels, bei den Clamshell-Modellen auch mit OLED- oder Privacy-Option.

Das ebenfalls schlanker gewordene Dell Pro 5 wird mit 14- oder 16-Zoll-Display und ebenfalls Intel- oder AMD-Prozessor auf den Markt kommen. Dabei bietet der Hersteller das Notebook auch mit dem CoreUltra X7 368H vPro an, der 16 CPU-Kerne mit der schnellen integrierten Arc-B390-GPU kombiniert, in der 16 Xe3-Cores arbeiten. Auch hier stehen auf Wunsch LTE oder 5G sowie helle OLED-Panels zur Verfügung. Zu den Schnittstellen zählt hier auch Gigabit-Ethernet für die Einbindung in das Firmen-LAN.

Die Arbeitspferde für schmalere Budgets sind die Notebooks der Serie Dell Pro 3. Hier stehen AMD-Ryzen-AI-400-Prozessoren mit sechs oder acht Cores sowie verschiedene Intel-Lunar-Lake oder Arrow-Lake-Prozessoren zur Wahl. Zudem wird der Hersteller für Einstiegsmodelle die kommenden Core-Series-3-CPU der Wildcat-Lake-Generation nutzen. Sie sind eine Sparversion von Panther Lake und verfügen über zwei P- und vier E-Cores sowie einen kleineren L3-Cache mit 6 statt 12 MB. Die 14- oder 16-Zoll-Displays in den Dell-Pro-3-Geräten liefern grundsätzlich die WUXGA-Auflösung mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten und das auch hier schlankere Chassis besteht aus Recycling-Kunststoff mit Metallic-Topcoat. Als WWAN-Option (Wireless Wide Area Network) wird nur LTE geboten.

Schlanke mobile Workstation

Das Dell Pro Precision 5S ist mit einem Gewicht ab 1,41 Kilogramm ist die bis dato dünnste und leichteste mobile Workstation von Dell. Bestimmt ist sie für CAD sowie Content-Creation-Workloads wie das Bearbeiten von Videos, Fotos oder Grafiken. Das Gerät mit Aluminium-Gehäuse ist mit 14- und 16-Zoll-Displays verfügbar. Zugunsten der schlanken Bauform verzichtet Dell hier auf eine diskrete GPU, sondern nutzt nur die integrierten Grafikeinheiten der AMD-Ryzen-AI-Pro-400- oder Intel-Core-Ultra-Prozessoren der Serie 3 mit vPro. Bei letzteren können auch die X-Varianten mit schneller 12-Kern-GPU gewählt werden. Der Arbeitsspeicher ist bis zu 64 GB groß.

Mini-PC mit Panther Lake

Mit einer Gehäusebreite von nur 3,6 cm nimmt der superschlanke Business-PC Dell Pro 5 Micro auf dem Schreibtisch nur sehr wenig Platz ein. Alternativ kann der maximal 1,32 kg leichte Rechner mit optionalen VESA-Mounts auch hinter einem Display oder unter der Tischplatte montiert werden. Angetrieben wird er von den Panther-Lake-Mobilprozessoren Core Ultra 7 366H vPro mit 16 oder Ultra 5 335 vPro mit 8 CPU-Cores. Eine 50- oder 47-TOPS-NPU lässt die Nutzung von Microsoft Copilot+ zu. Der kleinere Rechner mit integrierter Grafik ermöglicht den Anschluss von drei Monitoren. Mit dem DisplayPort Video Expansion Module sind sogar fünf Monitore möglich. Zudem kann zusätzlich zum LAN-Anschluss noch Wi-Fi 6E oder 7 konfiguriert werden.

Neue 34-Zoll-Monitore mit 8-MP-Kamera

Als Ergänzung zu den Notebooks und dem Mini-PC präsentiert Dell zwei neue 34-Zoll-Monitore mit Sony-Starvis-5-MP-HDR-Kamera. Der für Microsoft Teams und Zoom zertifizierte Dell-Pro-P-34-USB-C-Hub-Conferencing-Monitor verfügt zusätzlich über Lautsprecher und Mikrofone, der Dell-Pro-P-34-USB-C-Hub-Webcam-Monitor ist für die Nutzung mit Headset ausgelegt. Bei beiden Geräte unterstützt die Kamera Windows Hello und eine KI-Funktion sorgt für Auto-Framing bei Konferenzen. Das IPS-Panel stellt bei beiden Modellen die WQHD-Auflösung (3.440 x 1.440 Pixel) mit 60 Hz dar. Der USB-C-Port versorgt angeschlossene Rechner mit bis zu 90 Watt.

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Die Monitore, das Dell Pro 14 Premium und der Dell Pro 5 Micro sind ab sofort verfügbar, die anderen Geräte ab Mai. Preisempfehlungen hat Dell nicht gegeben.

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