Asus NUC 16 Pro Mini-PC mit Intel Panther Lake von Asus

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Als Mini-PC der nächsten Generation bezeichnet Asus den neuen NUC 16 Pro. Der kleine Rechner soll sich nicht nur für übliche Office-Anwendungen eignen, sondern mit seinem Intel-Core-Ultra-3-Prozessor bis zum Core Ultra X9 auch für Edge-AI-Workloads.

Der kompakte Asus NUC 16 Pro soll mit seinen Intel-Panter-Lake-Prozessoren eine um bis zu 20 Prozent höhere Leistung als die Vorgängergeneration bieten.(Bild:  楊又嘉;Corax Yang;coraxyang@gmail.com)
Der kompakte Asus NUC 16 Pro soll mit seinen Intel-Panter-Lake-Prozessoren eine um bis zu 20 Prozent höhere Leistung als die Vorgängergeneration bieten.
(Bild: 楊又嘉;Corax Yang;coraxyang@gmail.com)

Asus und Nokia haben ihren monatelangen Patentstreitigkeiten durch eine Schiedsvereinbarung beendet. Daher kann Asus in Deutschland wieder Rechner verkaufen. Als neues Produkt bringt Asus den Mini-PC NUC 16 Pro mit Intel-Panther-Lake-Prozessor auf den Markt. Der kompakte 0,7-Liter-Rechner mit Abmessungen von 144 x 122 x 41 Millimetern spart zwar bei Ausstattungsvarianten aber nicht bei der Leistung. So reicht die Liste der verfügbaren Prozessoren vom Intel Core Ultra 5 325 mit insgesamt acht Cores und einer integrierten GPU mit vier Xe-Cores bis hin zum Core Ultra X9 mit 16 CPU-Cores und integrierter Arc-B390-GPU mit 12 Xe-Cores. Zudem sitzt in den CPUs eine NPU mit bis zu 50 TOPS, mit der die Mini-PCs Microsofts Copilot+-Anforderungen erfüllen. Insgesamt liefert das NUC-16-Pro-Top-Modell eine kombinierte KI-Leistung von 180 TOPS. Der verlötete LPDDR5x-Arbeitsspeicher bei den Modellen mit Core Ultra x7 und x9 ist 32 GB groß, bei den Varianten ohne Arc-B390-GPU kommen jeweils zwei gesteckte DDR5-Speicher mit zusammen 16 oder 32 GB Kapazität zum Einsatz.

Als Massenspeicher dient eine M.2-SSD mit 512 GB oder einem TB Speicherplatz. Auf dem Mainboard steht ein weiterer M.2-Steckplatz bereit, der über den Werkzeug aufklappbaren Gehäuseboden zugänglich ist.

Für effiziente und trotzdem leise Wärmeabfuhr sorgt bei den 65-Watt-Modellen ein Kühlsystem mit zwei Lüftern, drei Heatpipes und Kühlrippenanordnungen auf beiden Seiten. Damit ist der Mini-PC laut Asus auch für einen kontinuierlicher Betrieb unter schwierigen Bedingungen geeignet. Zur Ausstattung gehört zudem ein VESA-Montage-Kit für die Befestigung des Rechners an einem passenden Monitor oder einem Large-Format-Display.

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Mini-PC mit Anschluss-Vielfalt

Die Rückseite des kleinen Gehäuses ist fast komplett durch Schnittstellen ausgefüllt. Der Asus NUC 16 Pro bietet zwei Thunderbolt-4-Ports, zwei USB-3.2-Gen2-10G-Anschlüsse, zwei HDMI-Ausgänge sowie zwei 2,5G-LAN-Ports. Dazu kommen drei USB-3.2-Gen2-10G-Anschlüsse, einer davon im USB-C-Format, an der Gehäusefront. Für den drahtlosen Netzwerkzugang ist ein Intel-Wi-Fi-7-Modul mit Bluetooth 6 an Bord.

Lokale KI-Software

Mit der in Zusammenarbeit mit Intel entwickelten Software AI SuperBuild bietet der Asus NUC 16 Pro die Möglichkeit, maßgeschneiderte LLMs lokal zu nutzen. Mit der Software können eigene KI-Agenten mit MCP-Client erstellt und MCP-Server installiert werden. Ferner soll es möglich sein, mittels RAG (Retrieval Augmented Generation) die eigenen Daten für KI zu nutzen.

Asus bietet den NUC 16 Pro als Barebone ohne SO-DIMMs, SSDs und Betriebssystem oder als Komplettrechner mit Windows 11 Pro an. Die empfohlenen Verkaufspreise reichen von 631 Euro für den Barebone mit Core Ultra 5 325 über 1.713 Euro für den Barebone mit Core Ultra X9 und 32 GB RAM bis hin zu 2.542 Euro für diese Variante als Komplettsystem mit 1-TB-SSD und Windows 11. Die Mini-PCs sind laut Hersteller sind ab sofort erhältlich.

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