Betriebsmodell für gemanagte Unternehmensnetzwerke Nobix und Albakom bieten Network as a Service für den Mittelstand

Von Bernhard Lück 1 min Lesedauer

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Der MSP Nobix und dessen Tochter Albakom wollen mittelständischen Firmen mit ihrem Network-as-a-Service-Angebot (NaaS) eine gemanagte Netzwerkumgebung bereitstellen, die Hardware, Betrieb, Sicherheit und laufende Weiterentwicklung in einem Servicemodell bündelt.

Nobix startet Network as a Service.(Bild:  © alice-photo – Shutterstock)
Nobix startet Network as a Service.
(Bild: © alice-photo – Shutterstock)

Das Angebot umfasst zentrale Netzwerkkomponenten wie Switches, WLAN-Infrastruktur und Firewalls sowie deren Betrieb, Instandhaltung und Aktualisierung. Im Unterschied zu klassischen Infrastrukturprojekten soll die Infrastruktur bei NaaS über den gesamten Lebenszyklus hinweg als Service betrieben und weiterentwickelt werden. Einmalinvestitionen werden dabei durch ein nutzungsorientiertes Betriebsmodell ersetzt – ein Ansatz, den Nobix als Erweiterung seiner bestehenden „Anything-as-a-Service“-Strategie einordnet.

Zielgruppe: Mittelstand mit begrenzten IT-Ressourcen

Adressiert wird Nobix zufolge vor allem der Mittelstand, wo IT-Verantwortliche häufig ein breites Aufgabenspektrum abdecken müssen und spezialisiertes Fachpersonal fehlt. Steigende Anforderungen an Konnektivität, mobile Arbeitsmodelle, Cloud-Nutzung und regulatorische Vorgaben würden interne Ressourcen zunehmend an ihre Grenzen bringen. Das Angebot richte sich jedoch nicht ausschließlich an kleinere Betriebe: Auch größere Unternehmen, die ihre Betriebsaufwände reduzieren wollen, gehören laut Anbieter zur Zielgruppe.

Sicherheit als integraler Bestandteil

Neben der reinen Konnektivität sollen Schutzmechanismen, kontinuierliche Updates und zentral gesteuerte Sicherheitsrichtlinien fester Bestandteil des Angebots sein. Kimberly Stocker, Geschäftsführerin von Albakom und Director Group Marketing und Communications bei Nobix, verweist darauf, dass Netzwerksicherheit inzwischen eine Grundvoraussetzung für digitale Geschäftsprozesse sei. Der Serviceansatz solle sicherstellen, dass entsprechende Anforderungen von vornherein in das Unternehmensnetzwerk integriert sind.

Rollout und Betrieb

Die Umsetzung basiert nach Unternehmensangaben auf standardisierten Architekturansätzen und soll sich je nach Unternehmensgröße innerhalb weniger Tage realisieren lassen. Auf eine initiale Bestandsaufnahme folgen demnach die Definition der Anforderungen sowie die Vorbereitung der technischen Architektur; der Rollout erfolgt größtenteils remote. Auch verteilte Standorte sollen sich so als einheitlich gemanagtes Netzwerk betreiben lassen. Der laufende Betrieb wird zentral gesteuert, ergänzt um optionalen Vor-Ort-Service etwa bei Hardwaretausch oder regionalen Besonderheiten.

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