Deutsche Gesellschaft für Chirurgie zum Welt-Sepsis-Tag
KI zur Sepsis-Früherkennung nutzen

Von Nicola Hauptmann 3 min Lesedauer

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Die DGCH plädiert für den Einsatz von KI, um Sepsen schneller zu erkennen und Todesfälle zu vermeiden. Erste Anwendungen würden bereits erfolgreich erprobt.

Als besonders wertvoll dürften sich aus Sicht der DGCH langfristig Systeme erweisen, die auf vorliegende elektronische Daten zugreifen, permanent im Hintergrund laufen und Alarm schlagen. (Bild: ©  forenna - stock.adobe.com / KI-generiert)
Als besonders wertvoll dürften sich aus Sicht der DGCH langfristig Systeme erweisen, die auf vorliegende elektronische Daten zugreifen, permanent im Hintergrund laufen und Alarm schlagen.
(Bild: © forenna - stock.adobe.com / KI-generiert)

Sepsis gehört zu den häufigsten Notfällen und Todesursachen. In Deutschland hängt fast jeder fünfte Todesfall mit einer Sepsis zusammen, wie die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e. V. (DGCH) unter Berufung auf eine aktuelle Auswertung festhält. In anderen Ländern wie Norwegen, der Schweiz oder Dänemark hätten Betroffene deutlich bessere Chancen, eine Sepsis zu überleben.

Bei Sepsis, landläufig auch Blutvergiftung genannt, denken viele zunächst an verunreinigte äußere Wunden, doch spielen diese nicht die Hauptrolle. Weit häufiger seien Blutvergiftungen, „die sich aus inneren Erkrankungen wie einer Lungenentzündung oder einem einfachen Harnwegsinfekt entwickeln“, erklärt DGCH-Präsident Professor Dr. med. Jens Werner.

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