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Neue Geräte und Services von Microsoft

Microsoft Surface Pro 6 für 899 Euro

| Autor: Sarah Böttcher

Die Microsoft-Familie bekommt Zuwachs: Das Surface Pro 6, der Surface Laptop 2, das Surface Studio und die Surface Headphones erweitern ab sofort das Portfolio des Redmonder Unternehmens.
Die Microsoft-Familie bekommt Zuwachs: Das Surface Pro 6, der Surface Laptop 2, das Surface Studio und die Surface Headphones erweitern ab sofort das Portfolio des Redmonder Unternehmens. (Bild: Microsoft)

Neben dem neuen Surface Pro 6 präsentiert Microsoft den Surface Laptop 2, das Surface Studio sowie Surface Headphones. Darüber hinaus kündigte das Redmonder Unternehmen Neuerungen für Windows 10 und Office 365 an. Die neuen Geräte und Services sollen dem User „mehr persönliche Produktivität“ bieten.

Mit Surface Pro 6, Surface Laptop 2 und Surface Studio 2 führt Microsoft leistungsstarke Nachfolger für seine bestehenden Modelle ein. In Ergänzung zu bekannten Surface-Farben erhalten Kunden Surface Pro 6 und Surface Laptop 2 künftig auch mit einem edlen schwarzen Gehäuse. Darüber hinaus präsentiert der Hersteller erstmals eigene Kopfhörer – die Surface Headphones.

Surface Pro 6

Das laut Microsoft bislang leistungsstärkste Surface Pro ist dank des Intel-Quad-Core-Prozessor der 8. Generation schneller als sein Vorgänger und nun auch, wie der Surface Laptop 2, in mattschwarz verfügbar. Als Grafikkarte ist eine UHD Graphics 620 von Intel verbaut. Die Consumer-Variante hat Windows 10 Home, die Business-Variante Windows 10 Pro als Betriebssystem aufgespielt. Der Arbeitsspeicher des Device misst entweder 8 GB oder 16 GB, die SSD des internen Speicher 128 GB, 256 GB, 512 GB oder 1 TB.

Die Akkulaufzeit soll bis zu 13,5 Stunden Ausdauer bieten und so vor allem auch für den mobilen Einsatz geeignet sein. Das 12,3 Zoll große PixelSense-Touch-Display mit einer Auflösung von 2.736 x 1824 Pixel und Multi-Screen-Docking präsentiert Inhalte extrem detailliert, so der Hersteller. Das Display besteht aus Corning Gorilla Glass und ist dadurch besonders robust.

Zudem bekommt das Surface Pro 6 erstmals eine 8-MP-Autofokuskamera auf der Rückseite, das Full-HD-Videos mit einer Auflösung von 1080 Pixel ermöglicht. Die Frontkamera realisiert Videos sowie Skype-Konferenzen mit einer Auflösung von 1080 Pixel in HD. Über zwei Mikrofone werden Gespräche mit einer Dolby-Audio-Premium-Qualität wiedergegeben. Das 2-in-1-Gerät wiegt rund 770 Gramm und ist 8,5 Millimeter dünn. Über die Seitenstütze kann das Gerät um bis zu 165 Grad geneigt werden. Die Anschlussmöglichkeiten des Pro 6 sind Bluetooth 4.1, WLAN IEEE802.11a/b/g/n/ac, USB 3.0, ein 3,5 Millimeter Klinkenstecker sowie eine MicroSD- und eine Mini-Display-Schnittstelle.

Der Preis auf dem deutschen Markt startet für Endkunden bei 899 Euro (UVP). Geschäftskunden beziehen Surface Pro 6 über einen der autorisierten Surface-Reseller ab einem Preis von 1.149 Euro (UVP). Das Gerät ist ab dem 16. Oktober im Handel erhältlich.

Surface Laptop 2

Der Surface Laptop 2 arbeitet ebenfalls mit einem Quad-Core-Prozessor von Intel der 8. Generation und soll dadurch ein zu 85 Prozent schnelleres Arbeiten als das vorherige Modell ermöglichen. Das Betriebssystem, die Grafikkarte, der Gerätespeicher sowie die Anschlussmöglichkeiten, bis auf den fehlenden MicroSD-Anschluss, stimmen mit dem des Surface Pro 6 überein.

Vor allem mit der Akkulaufzeit von bis zu 14,5 Stunden, möchte sich der Hersteller gegenüber seinem Konkurrenten Apple profilieren. Das 13,5 Zoll große PixelSense-Touch-Display löst mit 2.256 x 1.504 Pixel auf und soll mit seinem schlankem Rahmen eine gute Übersicht bieten sowie eine intuitive Navigation ermöglichen. Darüber hinaus besteht das Display, wie bei dem Surface Pro 6, auch aus Corning Gorilla Glass. Mit der „Windows Hello Sign-in“-Kamera können HD-Videos mit einer Auflösung von 720 Pixel erstellt werden. OmniSonic-Lautsprecher sollen für guten Klang sorgen.

Das 1,25 Kilogramm schwere Gerät misst 308 x 322 x 14,47 Millimeter. Der Surface Laptop 2 kommt in vier verschiedenen Farben daher: Burgunder, Cobalt Blau, Platinum und Mattschwarz. Das Gehäuse des Geräts besteht aus Aluminium. Das Device kommt in Deutschland am 16. Oktober ab einem Preis von 1.149 (UVP) auf den Markt.

Surface Studio 2

Mit 50 Prozent mehr Grafikleistung – verbaut ist die Grafikkarte Nvidia GeForce GTX – ist das Surface Studio 2 das schnellste und leistungsfähigste Surface, das je entwickelt wurde, so der Redmonder Hersteller. Das Gerät arbeitet mit einem Intel-Core-i7-7820HQ-Prozessor der 7. Generation. Als Betriebssystem ist Windows Pro 10 sowohl für End- sowie Business-Kunden aufgespielt. Der Arbeitsspeicher misst 16 GB oder 32 GB, der interne Speicher 1 TB oder 2 TB.

Das 28 Zoll große Brilliant-PixelSense-Display löst Bilder mit 4.500 x 3.000 Pixel und ist 38 Prozent heller und 22 Prozent kontrastreicher als das beim Vorgängermodell. Es misst 637 x 439 x 12 Millimeter und besteht aus Corning Gorilla Glass. Eine Kamera auf der Gerätevorderseite löst Bilder in 5 MP auf und ermöglicht Videos mit einer Auflösung von 1080 Pixel.

Über folgende Anschlussmöglichkeiten verfügt das Device:

  • USB-C-Unterstützung,
  • WLAN 802.11ac,
  • Bluetooth 4.1,
  • USB 3.0,
  • SD-Kartenleser,
  • 3.5 Millimeter Klinkenstecker.

Das Device wiegt 20,94 Kilogramm und ist in der Farbe Silber erhältlich. Im Lieferpaket neben dem Surface Studio 2 sind unter anderem ein Surface Pen, ein Surface Keyboard sowie eine Surface Mouse enthalten. Der Surface Pen hat eine Drucksensibilität von 4.096 Druckpunkten und eine Genauigkeit von 0,1 Millimeter.

Das Surface Studio gibt es ab sofort in den USA ab 3.499 US-Dollar. In den kommenden Monaten wird das Device auch in Deutschland erhältlich sein – über den Preis gibt es allerdings noch keine Informationen.

Surface Headphones

Das erste Kopfhörermodell von Microsoft bietet einen hochwertigen Klang, eine Freisprechfunktion und die Kompatibilität mit zahlreichen Anwendungen und Anbietern. So sind die Surface Headphones mit Windows 10, iOS, Android sowie MacOS kompatibel. Es misst 204 x 195 x 48 Millimeter, wiegt 290 Gramm und ist in der Farbe Platin erhältlich.

Dank der Schnellladefunktion sollen die Kopfhörer laut Microsoft in weniger als zwei Stunden aufgeladen sein. Lädt das Gerät nur 5 Minuten soll der Akku trotzdem fast 1 Stunde standhalten. Bei vollem Akku, einer aktiven Bluetooth-Verbindung, Aktive Noise Cancellation (ANC) sowie der Verwendung der Sprachassistentin Cortana werden bis zu 15 Stunden Musikerlebnis garantiert. Spielt der User seine Musik nicht via Bluetooth ab, so soll trotz ANC-Verwendung, eine Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden ermöglicht werden.

Dank der in 13 Stufen anpassbaren Geräuschunterdrückung stehen der Konzentration auf die Arbeit oder die Lieblingsmusik nichts im Weg. Acht Mikrofone mit je zwei Mikrofonen pro Ohrmuschel sind verbaut. Mit der automatischen Pause- und Wiedergabefunktion werden Filme oder Videos unterbrochen, sobald die Kopfhörer abgenommen werden. Die integrierte digitale Assistentin Cortana liest E-Mails vor und startet auf Wunsch Telefonkonferenzen.

Die Surface Headphones werden in den USA für 349 US-Dollar noch im Laufe des Jahres erhältlich sein. Der konkrete Zeitpunkt steht allerdings noch nicht fest. Für Microsoft-Fans aus Deutschland gibt es eine schlechte Nachricht: Der Hersteller wird die Surface Headphones nicht auf den deutschen Markt bringen.

Neuerungen für Windows 10 und Office 365

Neben neuer Hardware kündigte Microsoft auch Neuerungen für Windows 10 und Office 365 an. Das „Windows 10 Oktober 2018 Update“ wird bereits seit dem 2. Oktober weltweit ausgerollt. Das sechste große Update der Plattform ist für Kunden mit Windows 10 Devices kostenlos erhältlich. Neben neuen Funktionen für die plattformübergreifende und effektive Nutzung wurden auch neue Features für die Produktivitätssuite Office 365 bekannt gegeben. Die Neuerungen erlauben Anwendern, ihre Aufgaben noch leichter und unabhängig von Ort, Tageszeit oder Gerät zu erledigen.

Alle Neuerungen im Überblick:

  • Your Phone App: Die Anwendung ermöglicht es, direkt vom PC aus auf Textnachrichten oder Fotos auf einem Android-Smartphone zuzugreifen. So können sich laut Hersteller Nutzer voll auf die Arbeit konzentrieren.
  • Windows Timeline für Smartphones: Seit April ist Timeline auf Windows 10-PCs verfügbar – und nun auch für iPhones und Android-Smartphones. Nutzer können damit nach Dateien oder Websites suchen, die sie zu einem früheren Zeitpunkt auf ihren verschiedenen Geräten aufgerufen haben.
  • To-Do-Integration mit Outlook.com und Skype: Mit dem Tool Microsoft To-Do in Outlook.com können Anwender eine Aufgabe in ein freies Zeitfenster in ihrem Kalender ziehen und so Zeit für die Erledigung fest einplanen. Enthält eine E-Mail eine konkrete Aufgabe, lässt sich diese ebenfalls per Drag & Drop in Microsoft To-Do ziehen, um automatisch eine neue Aufgabe zu erstellen. In Skype können Nutzerinnen und Nutzer ebenfalls einen Aufgabenbereich öffnen, um dort Aufgaben – so genannte Tasks – hinzuzufügen, zu editieren oder abzuhaken. Die Tasks werden gespeichert und stehen automatisch in Skype und der Microsoft To-Do App zur Verfügung.
  • Familiensicherheit für Microsoft Launcher: Der Microsoft Launcher bietet Eltern mehr Sicherheit, wenn er auf allen Android-Geräten innerhalb der Familie installiert ist und die Microsoft-Benutzerkonten entsprechend eingerichtet sind: Eltern bleiben über den Aufenthaltsort ihrer Kinder auf dem Laufenden und können sichergehen, dass diese dort sind, wo sie sein sollten. Sie können sich auch über die App-Aktivität ihrer Kinder auf deren Android-Geräten informieren und beispielsweise einsehen, mit welchen Apps wie viel Zeit verbracht wird. Sind eine Xbox One oder ein Windows 10-PC im Familienportal eingerichtet, können Anwender auch die Aktivitäten auf diesen Devices über Microsoft Launcher abrufen.
  • Inking in PowerPoint: Mit dem Update bietet Microsoft Office verschiedene KI-Funktionen, die es erleichtern sollen, mit einem Eingabestift oder per Touchscreen Inhalte zu gestalten. So werden per Stift erstellte Aufzählungslisten in formatierten Text umgewandelt. Nutzer können Flussdiagramme und weitere Diagramme via Stift erschaffen, indem sie einfach Wörter oder Formen zeichnen. PowerPoint konvertiert diese automatisch in Text und Formen. Und die intelligente Designer-Funktion generiert mithilfe von KI aus schlichten, per Inking erstellten Folien verschiedene Designs, aus denen der Nutzer einfach den passenden Vorschlag auswählt.
  • Inking in Word: Im Ink Editor können Nutzer per Eingabestift oder Touchscreen Wörter einfügen, trennen oder neue Zeilen zu einem Dokument hinzufügen, ohne die Tastatur berühren zu müssen.
  • Eingebettete 3D-Animationen: In PowerPoint und Word werden nun dynamisch animierte Bewegungen in 3D-Objekte integriert, so dass es mühelos möglich ist, 3D und Animation zu nutzen, um Projekte zum Leben zu erwecken.

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