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Was ist Skype?

| Autor / Redakteur: zeroshope / Sarah Böttcher

Grundlagenwissen zum IT-Business
Grundlagenwissen zum IT-Business (Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Skype blickt auf eine besondere Karriere zurück: Von Privatpersonen 2003 in Luxemburg gegründet, entwickelte sich die Software zum Kommunikations-Allrounder von Microsoft für private wie auch für Business-Nutzer.

2017 nutzten 1,33 Milliarden registrierte Nutzer den Kommunikationsdienst Skype. Bis 2024 soll diese Zahl auf 2,24 Milliarden User ansteigen. Damit wäre das Angebot die mit Abstand größte Kommunikationslösung des Planeten. Verantwortlich dafür sei die Wandlung, die Skype insbesondere unter der Regie von Microsoft durchgemacht hat.

Kauf durch Microsoft 2011

Skype wurde 2003 von den Skandinaviern Niklas Zennström und Janus Friis in Luxemburg gegründet. Die ursprüngliche Software, bezeichnet als „Skyper 1.0“, war lediglich ein Instant-Messenger. Der Name war eine Abkürzung für „Sky peer to peer“. Da die Domain „Skyper“ allerdings schon vergriffen war, ließ man kurzerhand das „r“ weg.

2005 erwarb eBay den Dienst. Unter der Regie der Auktionsplattform, die damals versuchte, als Technologie-Konzern zu expandieren, wurde die Video-Telefonie eingeführt (2006). Die einfache Telefonie, die es schon ab der Ursprungsversion gab, wurde um eine Art Anrufbeantworter erweitert, der bis heute zu den eher unbekannten Funktionen des Dienstes gehört.

2011 zeigten Facebook, Google und Microsoft großes Interesse an Skype. Google stieg allerdings schnell aus dem Bieterrennen aus. Lange sah es so aus, als würde Facebook das Rennen machen. Schließlich gab aber doch Microsoft das entscheidende Gebot ab und baute den Dienst deutlich aus.

Skype for Business

Microsoft verschmolz Teile des Dienstes mit seinem eigenen Angebot Lync zum – teilweise kostenpflichtigen – Dienst „Skype for Business“. 2015 ging das neue Angebot an den Start: Skype for Business fast, vereinfacht gesagt, verschiedene Kommunikationsmedien in einer einheitlichen Lösung zusammen. Videokonferenzen, Instant-Messaging und beispielsweise Datenübertragungen sind zeitgleich möglich. Im Business-Umfeld haben weit voneinander entfernte Nutzer so die Möglichkeit, in Echtzeit miteinander zu interagieren. Videos können zudem nachbearbeitet werden, so lassen sich beispielsweise Präsentationen auf diese Weise aufbereiten.

SkypeIn und SkypeOut

Microsoft verbesserte auch die Telefonie aus Skype heraus (SkypeOut) und in Skype hinein (SkypeIn). Über den Dienst können Nutzer von überall auf dem Planeten angerufen werden. Zugleich können User mit Skype in jedes Festnetz telefonieren. Sowohl SkypeIn wie auch SkypeOut sind kostenpflichtige Angebote.

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