Angetestet: Asus Expertbook Ultra
Business-Notebook mit Panther Lake X7

Von Klaus Länger 3 min Lesedauer

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Das Asus Expertbook Ultra bringt im Hands-on-Test kaum mehr als ein Kilogramm auf die Waage, soll mit dem Intel Core Ultra X7 358H aber ordentlich Leistung liefern. Dazu kommen ein OLED-Touchscreen, 64 GB RAM und eine 2-TB-SSD.

Der matte 14-Zoll-Touchscreen mit Tandel-OLED-Panel im Asus Expertbook Ultra stellt 2.880 x 1.800 Bildpunkte mit bis zu 120 Hz dar. Er lässt sich auch im Freien gut ablesen.(Bild:  Vogel IT-Medien)
Der matte 14-Zoll-Touchscreen mit Tandel-OLED-Panel im Asus Expertbook Ultra stellt 2.880 x 1.800 Bildpunkte mit bis zu 120 Hz dar. Er lässt sich auch im Freien gut ablesen.
(Bild: Vogel IT-Medien)

Sehr leichte und schlanke Business-Notebooks sind selten auch sehr schnell. Das Asus Expertbook Ultra soll hier eine Ausnahme darstellen, besonders in der getesteten Variante mit Intel Core Ultra X7 358H. Denn der Panther-Lake-Prozessor verfügt hier nicht nur über insgesamt 16 CPU-Cores und eine 50-TOPS-NPU, sondern vor allem über die integrierte Arc-B390-GPU mit 12 Xe-3-Cores. Zudem hat Asus beim Testgerät gleich einen 64 GB schnellen LPDDR5X auf das Mainboard gelötet. Als Massenspeicher dient eine zwei TB große PCIe-Gen4-SSD von Sandisk. Tatsächlich liefert das Expertbook Ultra eine für die Gerätekategorie sehr hohe Leistung: Im Anwendungsbenchmark PCMark 10 Extended erzielt es 9.765 Zähler und ist damit deutlich schneller als Geräte mit Intels Lunar Lake oder AMDs Strix Point. Auch die 3D-Leistung liegt mit 6.246 Punkten im 3DMark Time Spy auf einem hohen Niveau. Versetzt man das Gerät per MyAsus-App vom Standard- in den Leistungsmodus, dann schafft es sogar noch 1.300 Punkte mehr und kommt damit in Reichweite einer mobilen Geforce RTX 4050. Allerdings sind die beiden sonst sehr leisen Lüfter dann deutlich hörbar.

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Akkulaufzeit kann verbessert werden

Nicht ganz so gut sieht es beim Testgerät mit der Akkulaufzeit aus: Wir messen 11 Stunden und 50 Minuten im PCMark 10. Das reicht zwar für einen Arbeitstag locker aus, liegt aber deutlich unter dem, was andere Panther-Lake-Notebooks schaffen. Verantwortlich dafür ist das sehr helle Tandem-OLED-Panel mit einer Auflösung von 2.880 x 1.800 Pixel und bis zu 120 Hz Bildwiederholrate. Mit einer geringeren Display-Helligkeit kann die Akkulaufzeit deutlich gesteigert werden. Dafür bringt das Gerät in der MyAsus-App gleich zwei Einstellungen mit: Eine generelle Helligkeitseinstellung, bei der die Bildqualität nicht beeinträchtigt wird und den Zielmodus, bei der die Helligkeit des aktiven Fensters unverändert bleibt, der restliche Desktop aber abgedunkelt wird.