Mehr als nur ein Datentransportmedium
KI setzt Netzwerk-Security unter Druck

Von Dr. Stefan Riedl 7 min Lesedauer

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KI krempelt die IT um – und stellt auch Unternehmensnetzwerke auf den Prüfstand. Zeit, neu zu denken: Netzwerke sind mehr als bloße Datentransporter. Telekom-Manager Niklas Horstmann erklärt, worauf es jetzt ankommt.

Netzwerke sollten in der KI-Ära nicht mehr nur als Transportmedium für Daten betrachtet werden.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Netzwerke sollten in der KI-Ära nicht mehr nur als Transportmedium für Daten betrachtet werden.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

KI krempelt Unternehmen um. Damit das Netzwerk Schritt hält, braucht es ein schnurrendes Zusammenspiel beim Umgang mit Daten, der nicht nur in der Theorie funktioniert, sondern auch praktische Problemstellungen löst. Doch wie gelingt das? Niklas Horstmann, COO bei T Security sowie VP Secure Networking bei der Telekom, beantwortet diese Frage folgendermaßen: „Indem sie aufhören, ihre Transformation mit der Frage ‚Welche KI kaufen wir?‘ zu starten.“ Stattdessen sollten sie fragen: „Wo entsteht bei uns Wert, wenn Entscheidungen schneller, präziser oder automatisierter werden?“

Wechselwirkungen

Ist das geklärt, sollte laut Horstmann eine ehrliche Prüfung folgen: „Welche Daten, welche Latenz, welche Sicherheit braucht dieser Anwendungsfall?“ Denn daraus leitet sich seiner Darstellung nach ab, was das Netz können muss. Der Telekom-Manager formuliert einen Merksatz: „Ohne Daten keine KI, ohne sichere Netze keine skalierbare KI, ohne Integration keine Wirkung.“ KI-Projekt und Netzmodernisierung finden daher nicht versetzt statt, sie sind vielmehr zwei Aspekte derselben Entwicklung.