Mit seiner neuen All-Flash-NVMe-Appliance VSP (Virtual Storage Platform) One Block High End ergänzt Hitachi Vantara seine VSP-One-Plattform um ein All-Flash-NVMe-System für geschäftskritische Workloads und AI-Anforderungen.
Als All-Flash-NVMe-Appliance fügt sich VSP One Block High End als letzte Komponente in das bestehende VSP-One-Portfolio von Hitachi Vantara.
(Bild: Hitachi Vantara)
Hitachi Vantara vervollständigt laut eigenen Angaben seine VSP-One-Plattformstrategie (Virtual Storage Platform): VSP One Block High End ist als All-Flash-NVMe-Appliance für „Unternehmen mit geschäftskritischen Anwendungen und wachsenden AI-Workloads, die hohe Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Datensouveränität benötigen“ konzipiert.
Hohe Verfügbarkeit
Die Appliance wartet mit Spitzenwerten auf: Hitachi gibt bis zu 50 Millionen IOPS bei lediglich 37 Mikrosekunden Latenz mit Hardware-Compression-Beschleunigung und einer Dichte von bis zu 120 TB pro Rack-Unit an. Dabei lasse sich das System auf bis zu 12 Controller und 288 SSDs á 60 Terabyte skalieren. Die Datenübertragung erfolgt über 100G NVMe over TCP oder 64G Fibre Channel.
Die Verfügbarkeit der Appliance liege bei acht Neunen, also 99,999999 Prozent, was einer Downtime pro Jahr von 0,315 Sekunden entspreche. Darauf gewährt Hitachi eine hundertprozentige Garantie.
Der Hersteller sieht den Einsatz nicht zuletzt in regulierten Branchen „von Finanzdienstleistungen über Gesundheitswesen bis zu kritischen Infrastrukturen“. Die On-Premises-Architektur stelle sicher, „dass sensible Daten die eigene Infrastruktur nicht verlassen“, und erfülle damit Compliance-Anforderungen wie die DSGVO oder den bevorstehenden Data Act der Europäischen Union.
Hybrid-Cloud-Architektur
Laut Hitachi ermöglicht die Appliance als On-Prem-Komponente den Aufbau einer Hybrid-Cloud-Architektur. Der Cloud-Teil wiederum sei durch die Software-Defined-Storage-Lösung VSP One SDS abgedeckt, die „auf Azure, AWS, Google Cloud, eigener x86-Hardware und an Edge-Standorten läuft“.
Disaster Recovery sowie Workload-Mobilität würden mit Hilfe bidirektionaler asynchroner Replikation ermöglicht, was sich wiederum über VSP-360-Plattform managen lasse. Mit dieser sei ein „einheitliches Management über Block, File, Object und Software-Defined Storage hinweg“ möglich.
Eine Übersicht über Performance, Kapazität und Security erfolge mit Hilfe AIOps-gestützter Analytics.
Unverzichtbar: Cyber-Resilienz
Auch bei den Sicherheits-Features hat der Hersteller ganz oben angesetzt: Unveränderliche Snapshots, automatisierte Recovery und Anomalie-Erkennung durch CyberSense seien integriert. Dafür bietet Hitachi eine „Cyber Resilience Guarantee“ und verspricht damit eine „Clean-Data-Recovery in Sekunden nach Ransomware-Angriffen“. Eine „4:1 Data Reduction Guarantee“ wiederum soll die Speichereffizienz ohne Performance-Verlust kalkulierbar halten.
In puncto Nachhaltigkeit ist ein automatischer Eco-Modus in die VSP One integriert, der den Energiebedarf bei niedriger Aktivität drosselt.
VSP-One-Portfolio
Hitachi weist darauf hin, dass innerhalb des VSP-One-Portfolios zuvor bereits „Midrange Block Storage, File, Object und Software-Defined Storage“ verfügbar gewesen seien und dieses mit VSP One Block High End nun vollständig sei. Über die neue Appliance ließen sich vorhandene Speichersysteme virtualisieren und über VSP 360 verwalten, was auch für Dritthersteller- und Legacy-Produkte gelte.
Octavian Tanase, Chief Product Officer bei Hitachi Vantara.
(Bild: Hitachi Vantara)
„Wir beobachten in allen Branchen einen Wendepunkt, an dem sich die Dateninfrastruktur weiterentwickeln muss, um Innovationen nicht zu behindern“, stellt Octavian Tanase, Chief Product Officer bei Hitachi Vantara, fest. „Die VSP One Block High End ist mehr als eine Leistungssteigerung; es ist ein strategischer Wegbereiter für die Erfassung, Verwaltung, Sicherung und Skalierung von Daten im Zeitalter der KI.“
Die weltweite Verfügbarkeit der VSP One Block High End gibt Hitachi mit Anfang 2026 an.
Stand: 08.12.2025
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