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Definition Was ist IT-Resilience?

Autor / Redakteur: Mandarina / Sarah Böttcher

Widerstandsfähigkeit ist auch bei der IT ein wichtiges Kriterium. Die IT-Resilience (oder auch IT-Resilienz) bezeichnet die Fähigkeit eines IT-Systems, auch bei Teilausfällen die Funktionalität in einem gewissen Maß für den Anwender zu erhalten.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

IT-Sicherheit ist vor allem für Unternehmen ein wichtiges Stichwort. Da die Betriebsabläufe in der Regel computerunterstützt umgesetzt werden, führen Ausfälle zu kostenintensiven Reparaturphasen. Dazu kommt, dass Kunden verärgert werden, wenn ihre Aufträge durch den digitalen Ausfall nicht termingerecht abgewickelt werden können. Wenn die Resilienz einer IT-Anlage gut verwirklicht ist, kann das in vielen Fällen vermieden werden.

Zudem ist es auch wichtig, dass IT-Resilienz bezüglich der Datensicherheit gut aufgestellt wird. So ist es beispielsweise bedeutsam, das einem Datenverlust mit zuverlässigen Backup-Funktionen entgegengewirkt werden kann. Dies fordert auch die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung der EU), die den Schutz personenbezogener Daten, auch durch geeignete Maßnahmen der Datensicherung, regelt.

Resilience besonders im Cyber-Bereich wichtig

Im Zeitalter von Cyberkriminalität, Hackerangriffen und Datenmissbrauch durch unbefugte Dritte ist es besonders für Unternehmen essenziell, auch die Cyber-Resilience eines Systems zu optimieren. Das bedeutet nicht nur, Angriffe im virtuellen Raum bestmöglich zu vermeiden, sondern auch zu gewährleisten, dass ein System nach solchen Attacken möglichst effizient weiterarbeiten kann.

Hardware und Software im Fokus

Die optimale IT-Resilience kann hergestellt werden, wenn sie Hard- und Software gleichermaßen fokussiert. So können beispielsweise Serverausfälle mit verbundenem Datenverlust besonders dann gut kompensiert werden, wenn in einer Cloud die relevanten Daten auch virtuell gespeichert wurden und somit bedarfsgerecht und lückenlos verfügbar sind.

Betriebssystem und Softwarelösungen sind ebenfalls mit bestmöglicher Resilience zu gestalten. Dazu gehört es vor allem, die regelmäßig angebotenen Updates zuverlässig durchzuführen. Sie verbessern nicht nur den Komfort, sondern dienen auch dazu, Sicherheitslücken effektiv zu beheben und damit vor allem die Cyber-Resilience zu gewährleisten, die im Internetzeitalter besonders wichtig ist.

IT-Resilience: für viele Einsatzbereiche wichtig

Resilience beziehungsweise Cyber Resilience schützt eine IT vor Ausfällen durch unterschiedlichste Ursachen. Hierzu zählen unter anderem:

  • Hardwareausfälle, zum Beispiel durch Blitzschlag oder Wasserschaden;
  • Systemabstürze durch fehlerhafte Software;
  • Cyberangriffe in Verbindung mit Datenverlust und / oder Funktionsausfall im IT-System;
  • Hardwareschaden oder Datenverlust durch unprofessionelle Nutzung.

Backup und Recovery essenziell

Für die Betriebsfähigkeit einer IT im Fall von Fehlern oder Störungen sind Backup- und Recovery-Tools unbedingt empfehlenswert. Backups – oft in Verbindung mit Snapshot-Funktionen – können Datenverluste vermeiden beziehungsweise minimieren. Recovery dient der Wiederherstellung des Systems in den Ursprungszustand, bevor die Störung die IT-Anlage des Unternehmens eingeschränkt hat.

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