Der PC-Markt ist dabei, sich zu erholen. Das wird auch dem Absatz von Komponenten und Peripheriegeräten wieder Schub verleihen. Allerdings bleibt vor allem das Privatkundengeschäft schwierig. Hier könnten die neuen KI-Prozessoren von AMD und Intel helfen.
Die neuen Produkte auf der Computex sollen dem Markt für IT-Komponenten und Peripheriegeräte weider Schwung verleihen – das hofft jedenfalls der Channel.
(Bild: MyBackground - stock.adobe.com)
Der IT-Channel ist in Bewegung. So blicken viele Systemhäuser und Dienstleister zwar optimistisch in die Zukunft und die weltweiten IT-Ausgaben wachsen, aber das Geld fließt eher in IT-Dienstleistungen und in Server-Infrastruktur für KI. Zu dem Ergebnis kommt Computing Technology Industry Association in einer Channel-Studie. Das Thema KI hat allerdings das Zeug dazu, auch dem Geschäft mit Peripheriegeräten einen zusätzlichen Schub zu verpassen. Die Marktforscher von Canalys gehen davon aus, dass der globale PC-Markt im ersten Quartal des Jahres um 3,2 Prozent wächst. Das deckt sich mit den Zahlen, die vom Marktforschungsinstitut Jon Peddie Research veröffentlicht wurden. Danach ist der Absatz von Prozessoren für PCs und Notebooks insgesamt im vierten Quartal 2024 auf 66 Millionen Stück gestiegen, sieben Prozent mehr als im vorhergehenden Quartal, aber gleich 22 Prozent mehr als im vierten Quartal 2022. Dieses Wachstum geht allerdings primär auf das Konto von Notebooks, während der Desktop-PC-Markt stagniert. Das spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen für die Desktop-Prozessoren wider, deren Anteil auf 30 Prozent gesunken ist.
Die Analysten gehen davon aus, dass sich die Aufwärtskurve fortsetzen wird, vor allem getrieben vom Ersatz nicht Windows-11-tauglicher Rechner durch neue Geräte und der Nachfrage nach KI-tauglichen Computern, vor allem in Unternehmen. Die von Microsoft ins Leben gerufene Kategorie der Copilot+-PCs besteht zwar zunächst nur aus Notebooks mit Qualcomm-Prozessor, im Laufe des Jahres sollen aber auch Mobilrechner und Desktop-PCs mit neuen Intel- und AMD-Prozessoren folgen, die dann eine höhere KI-Leistung liefern. Viele Unternehmen werden dann zusätzlich in passende Peripheriegeräte investieren.
Langsame Erholung beim Privatkundengeschäft
Im Privatkundensektor sah es laut dem von GFU in Kooperation mit der GfK erstellten Home Electronics Market Index (HEMIX) Deutschland im vergangenen Jahr und im ersten Quartal 2024 nicht rosig aus. So ist der Umsatz mit privat genutzten IT-Peripherie, also Monitore, Projektoren sowie Drucker, Scanner und Multifunktionsdrucker, im Gesamtjahr 2023 in allen Produktgruppen um 7 Prozent zurückgegangen. Dabei haben Monitore mit -5,1 Prozent noch am besten abgeschnitten.
Für das erste Quartal 2024 konstatieren GFU und GfK einen noch drastischeren Rückgang von 10,4 Prozent über alle Produktgruppen hinweg: -8,1 Prozent bei Monitoren, -34,7 Prozent bei Projektoren, -11,2 Prozent bei Druckern Scannern und MFPs. Für Festplatten, zu denen externe Festplatten, Multimedia-Festplatten und NAS-Systeme zählen, konstatiert der Hemix ein Minus von 17,9 Prozent.
Allerdings geht die GfK davon aus, dass sich das Konsumklima weiter erholt und die Sparneigung der Konsumenten durch sinkende Inflationsraten und ordentliche Lohn und Gehaltsabschlüsse wieder sinkt. Davon sollte auch der Absatz privat genutzter IT-Peripherie profitieren.
Das sieht auch Michael Bublitz, Teamlead Peripherals bei TD Synnex Deutschland so. Die Erholung im Markt für PC-Komponenten und Peripheriegeräte sei zwar langsamer, als ursprünglich in den Prognosen erwartet, er rechnet aber „dennoch mit einem stärkeren zweiten Halbjahr, da grundsätzlich Bedarf im Markt besteht.“ Zudem nähern sich viele in der Corona-Zeit angeschafften Displays und Eingabegeräte dem Ende ihre Nutzungszeit und müssen ersetzt werden. „Alles in allem sehen wir positiv auf das zweite Halbjahr 2024“, erklärt Bublitz.
Michael Bublitz, Teamlead Peripherals bei TD Synnex Deutschland .
(Bild: TD Synnex)
Neue Prozessoren von AMD und Intel
Die für das Komponenten-Geschäft wichtigen Desktop-PCs, vor allem im Gaming-Bereich, werden im zweiten Halbjahr einen Aufschwung durch neue Prozessoren von AMD und Intel erhalten. Bei AMD steht zunächst die Ryzen-9000-Serie mit Zen-5-Architektur (Granite Ridge) auf der Tagesordnung. Die Prozessoren verfügen weiterhin über maximal 16 Cores, allerdings mit höherer Leistung und niedrigerem Stromverbrauch, verteilt auf zwei CCDs und es wird wieder X3D-Varianten mit zusätzlichem L3-Cache geben. Prinzipiell laufen die CPUs nach einem BIOS-Update auf existierenden AM5-Mainboards mit 600er-Chipsätzen. AMD bringt aber eine neue Chipsatz-Generation der Serie 800, die einen höheren Takt für die DDR5-Speichermodule erlauben.
Eine NPU bei den neuen AMD-Desktop-Prozessoren ist nicht an Bord. Sie soll erst später in den von den neuen Zen-5-Mobilprozessoren der Serie Ryzen AI 300 abgeleiteten Desktop-APUs der Strix-Point-Generation auf den Markt kommen. Die Mobile-CPUs hat AMD auf der Computex vorgestellt.
Stand: 08.12.2025
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Intel gibt in Taipeh ein Update auf Arrow Lake, die für das vierte Quartal geplante Prozessorfamilie für Desktop-PCs und leistungsstarke Notebooks. Vorher kommt noch Lunar Lake als sparsame KI-CPU ausschließlich für Mobilrechner. Beide Prozessoren werden über über neue Lion-Cove-P- sowie -Skymont-E-Cores verfügen und eine starke NPU haben, die Microsofts Anforderungen an eine Copilot+-PC genügen. Die neuen Cores liefern laut Intel eine deutlich höhere Performance als ihre Vorgänger. Allerdings verzichtet der Chiphersteller bei Lion Cove auf Hyperthreading.
Arrow Lake für Desktop-PCs benötigt neue Mainboards mit einem Sockel 1851 und Chipsätzen der 800er-Serie. Während die LGA1700-Prozessorkühler noch passen sollen, kappt Intel die Unterstützung von DDR4-SDRAM und vollzieht damit einen Schritt nach, den AMD schon beim Umstieg auf die AM5-Plattform gemacht hat. Damit sind für die kommenden Arrow-Lake-Mainboards auf jeden Fall DDR5-Speicher notwendig. Gigabyte und Asus hatten auf der Computex schon erste Platinen mit Sockel 1851 ausgestellt.
Die höchsten Margen für den IT-Channel bei Mainboards bringen neben Platinen für Workstations die Produkte für High-End-Gaming-PCs. Hier werden teilweise Preise zwischen 700 und 1.500 Euro aufgerufen. Sie waren auch die Flaggschiff-Produkte bei den großen Herstellern auf der Computex. Dort zeigte beispielsweise Asus das ROG Maximus Hero BTF für Intels kommende Arrow-Lake-Prozessoren. Bei dem BTF-Mainboard sitzen die Anschlüsse auf der Rückseite der Platine. Es verfügt über einen High-Power Slot für passende Asus-Grafikkarten.
Beim ROG Maximus Hero BTF für Intels kommende Arrow-Lake-Prozessoren sind die Anschlüsse auf der Rückseite des Boards versteckt, um Kabel außer Sichtweite zu halten.
(Bild: Asus)
MSI legt bei den X870-Mainboards für AMDs neue Ryzen-9000-Prozessoren Wert auf eine einfache Montage. So lassen sich die M.2-Kühlkörpern ohne Schrauben montieren und auch die Grafikkarte soll sich mit einem Griff demontieren lassen.
Gigabyte zeigte unter unter dem Label „AI Top“ Workstation-Mainboards und weitere Produkte für lokales KI-Training.
Neuer Nvidia-Standard für SFF-PCs
Bei den Grafikkarten tut sich derzeit wenig. Nvidia hat auf der Computex keine Geforce-Karten der RTX-5000-Generation als Ableger der Blackwell-GPUs vorgestellt. Und auch von AMD kommt als Neuheit lediglich eine schmalere Neuauflage der Workstation-Grafikkarte Radeon Pro W7900. Neu von Nvidia kommt allerdings eine Spezifikation für leistungsstarke Grafikkarten ab RTX 4070, die in kompakte Gehäuse passen sollen. Der Grafikchiphersteller gibt für diese SFF-Ready Enthusiast Geforce Cards Vorgaben für die maximale Größe. Auf der Messe zeigten bereits etliche Grafikkarten- und Gehäusehersteller entsprechende Produkte. Diese Spezifikation dürfte nicht nur Endkunden, die selbst einen Mini-Gaming-PC bauen wollen, sondern auch den Systemintegratoren das Leben leichter machen.
Geht es nach Nvidia, dann soll zudem das Thema KI den Verkauf von Consumer-Grafikkarten befeuern. Auf der Messe kündigt der Hersteller mit dem Project G-Assist einen KI-Assistenten für Gamer an sowie KI-Tools für Spielehersteller und Entwickler von Windows- und Web-Applikationen.
Monitore für Gaming, Profi-Grafik und Business
Für das Monitorgeschäft erwartet Michael Bublitz, Teamlead Peripherals bei TD Synnex, ein Wachstum im zweiten Halbjahr. Ein Problem ist nur die Beeinträchtigung der Lieferkette durch die Krise am Roten Meer, da viele Schiffe den Umweg über die Südspitze Afrikas nehmen. Dabei sieht Bublitz mehr Absatz im Einzelhandel an Endkunden, während das Unternehmensgeschäft herausfordernd ist.
Ein Trend im Monitorgeschäft, der sich auf der Computex zeigt, sind OLED-Displays für Gamer. Acer zeigt gleich drei Predator-Monitore mit OLED-Panel, darunter einen 27-Zöller mit 480 Hz Bildwiederholrate. MSI präsentiert zwei Modelle: Einen günstigen 27-Zöller und den gekrümmten 34-Zöller MPG 341CQPX mit 240 Hz.
Asus enthüllt auf der Messe die kalibrierte ProArt-Profi-Monitore PA27JCV mit 5K- und PA32KCX mit sogar 8K-Auflösung und Mini-LED-Backlight.
Bei Business-Monitoren setzen die Hersteller vermehrt auf großformatige Modelle mit USB-C-Dock und KVM-Switch für hybrides Arbeiten.
Bei Office-Monitoren liegen große Diagonalen und zusätzliche Funktionen wie beim 34-Zoll-Konferenzmonitor HP 734pm im Trend.
(Bild: HP)
Lokale KI-Workloads benötigen mehr Arbeitsspeicher
Generell steigt mit dem Einsatz lokaler KI-Anwendungen der Bedarf an Arbeitsspeicher, was Hersteller und Handel freuen dürfte. Microsoft definiert für Copilot+-Rechner 16 GB RAM als Minimum, daher dürften eher 32 GB die Norm werden. Mit CAMM2 und LPCAMM2 gibt es zwei neue Formfaktoren für Speichermodule, die nicht nur höhere Übertragungsraten und Speichergrößen ermöglichen, sondern erstmals überhaupt wechselbaren LPDDR5X-Speicher. Zudem ist ein CAMM2-Sockel grundsätzlich mit zwei Speicherkanälen auf dem Prozessor verbunden. Die flachen Module wurden zwar primär für Mobilrechner entwickelt, es gibt aber schon die ersten Mainboards mit entsprechenden Steckplätzen. MSI zeigte auf der Messe das in Kooperation mit Kingston entwickelte Z790 Project Zero Plus mit Sockel 1700 für Intel-CPUs.
Das MSI Z790 Project Zero Plus ist für die neuen CAMM2-Speicher ausgelegt. Die beiden X870-Mainboards sind für AMDs Ryzen-9000-Prozesssoren bestimmt.
(Bild: MSI)
Bei SSDs dürfte dieses Jahr die Nachfrage nach M.2-Riegeln mit PCIe-Gen5-Interface weiter steigen, da immer mehr Mainboards mit entsprechenden Steckplätzen ausgestattet sind. Neben superschnellen High-End-SSDs wird auch die Nachfrage nach Midrange-Produkten mit PCIe-5.0-Schnittstelle steigen.
Eingabegeräte für Büro und Gaming
Bei Eingabegeräten für den Office-Einsatz liegen Wireless-Desktops im Trend, die sich schnell für die Nutzung unterschiedlicher Rechner umschalten lassen, etwa zwischen PC und Tablet. Das kommt dem hybriden Arbeiten entgegen. Ein wachsendes Marktsegment sind ebenfalls Collaboration-Keyboards mit eigenen Funktionstasten für Videokonferenzen mit Microsoft Teams oder Zoom.
Zudem werden Eingabegeräte durch die Verwendung von Recycling-Kunststoff nachhaltiger. So setzt etwa Logitech bei der Produktion der neuen Signature Slim Combo mit bis zu 62 Prozent gebrauchtem Kunststoff aus alter Unterhaltungselektronik ein.
Eingabegeräte wie die kabellose Tastatur Signature Slim K950 sind zunehmend durch einen schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Rechnern für das hybride Arbeiten ausgelegt.
(Bild: Logitech)
Auch Künstliche Intelligenz wird aufgegriffen, etwa durch Keyboards mit einer Taste für Microsofts Copilot. Logitech bringt sogar eine Maus mit einer KI-Taste auf den Markt und stellt zudem mit dem Logi AI Prompt Builder eine eigene Software mit ChatGPT-Schnittstelle vor.
Bei Mäusen und Keyboards rechnet der Teamlead Peripherals bei TD Synnex Deutschland mit einem Wachstum im zweiten Halbjahr auf dem hiesigen Markt, ebenso wie für Headsets und Kameras für Videokonferenzen. Laut Bublitz kurbeln hier Preissenkungen und die zunehmende Einführung hybrider Arbeitsmodelle die Nachfrage an.
Der Markt für Gaming-Peripherie wächst laut Statista sogar stärker als der für Gaming-Rechner und Spielekonsolen. Neben Mäusen mit hohen Abtastraten und Keyboards mit mechanischen Tastenschaltern sind Kameras und Mikrofone für das Streaming weiter gefragt. Diesen Markt will beispielsweise Cherry mit den gerade vorgestellten Mikrofonen der Ngale-Serie bedienen, die erstmals unter der Gaming-Marke Xtrfy in den Handel kommen.
Gaming-Peripherie ist weiterhin ein Wachstumsmarkt. Hier punkten Features wie mechanische Tastenschalter wie bei diesem Cherry-Keyboard.
Bei PC-Gehäusen gehören Systemintegratoren genau wie die Gamer zu den wichtigsten Kunden. Neben einer effizienten Kühlung gehört die Optik zu den wichtigsten Eigenschaften. In Mode sind dabei Gehäuse mit Holzapplikationen. Bei den Netzteilen steigt die Leistung immer weiter. Auf der Computex zeigte etwa Seasonic ein besonders leises 1.600-Watt-Netzteil mit Noctua-Lüftern.
Auch bei PC-Gehäusen spielt die Nachhaltigkeit eine wichtigere Rolle. So besteht die Front der North-XL-Gehäuse von Fractal Design aus FSC-zertifizierten Holzelementen.
(Bild: Fractal Design)
Wi-Fi 7: Neue Router für Haushalte und kleine Firmen
Bei Netzwerkgeräten wie Routern und Repeatern für Privathaushalte oder kleine Firmen kommen zunehmend Geräte mit Wi-Fi 7 auf den Markt. Da neue Notebooks und auch Mainboards zunehmend mit dieser schnellen Wireless-Schnittstelle ausgestattet sind, dürfte auch die Nachfrage nach passendem Netzwerkequipment steigen. MSI zeigte auf der Computex die Roamii-WiFi-7-Mesh-Serie, Asus den Gaming-Router ROG Rapture GT-BE19000. Beide sind mit einer 10GbE-Schnittstelle ausgestattet. AVM bringt die Wi-Fi-7-Topmodelle FRITZ!Box 5690 Pro und FRITZ!Box 7690 auf den Markt.