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Definition Was ist Peripherie?

Autor / Redakteur: MiR / Sarah Böttcher

Der Begriff Peripherie hat mehrere Bedeutungen. In der Informatik beziehungsweise in der Computertechnik wird der Ausdruck für die an einen Computer angeschlossenen Geräte verwendet. Auch Erweiterungskarten und interne Anschlüsse zählen zur Peripherie.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Die innerhalb einer Computer-Umgebung genutzten externen Geräte werden als Peripheriegeräte bezeichnet. Hierbei handelt es sich um Komponenten, die den Funktionsumfang eines Rechners erweitern. Sie befinden sich grundsätzlich außerhalb des Computers. Verbunden mit dem Computer als Zentraleinheit wird das Peripheriegerät über Kabel oder via Funktechnik (Bluetooth etc.). Die Gesamtheit der an den jeweiligen Computer angeschlossenen Geräte wird dann als Peripherie bezeichnet.

Dieses Zubehör zählt zu den Peripheriegeräten

Computer oder IT-Systeme im Allgemeinen benötigen unabhängig von Leistungspotenzial geeignete Ein- und Ausgabegeräte, um Daten effektiv verarbeiten zu können. Auch Speichergeräte stellen in diesem Zusammenhang wichtiges Zubehör dar. Grundsätzlich lassen sich Peripheriegeräte in drei Gruppen unterteilen. Alle Geräte arbeiten dabei nach dem EVA-Funktionsprinzip: Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe. Dementsprechend verteilt sich dann auch das Zubehör auf die drei Klassen beziehungsweise Gruppen.

Die Gruppeneinteilung von Peripheriegeräten

1. Eingabegeräte: Maus, Tastatur, Trackball, Touchpad, Lichtgriffel, Joystick, Mikrofon, Headset, Digitalkamera, Grafiktablett, Scanner, Schriftleser, Beamer, Camcorder und Datenhandschuh. Ein Peripheriegerät wird dann als Eingabegerät bezeichnet, wenn es in der Lage ist, dem jeweils angeschlossenen Computer Informationen zuzuführen, die eine Interaktion mit den Computeranwendungen und -programmen ermöglichen. Die an ein Peripheriegerät gekoppelte Tastatur ist der Klassiker unter den Eingabegeräten.

2. Verarbeitende Geräte beziehungsweise externe Speichergeräte: In dieser Kategorie befinden sich verschiedene Speichergeräte sowohl mit magnetischem als auch mit optischem Speicher, wie beispielsweise DVD/CD-Laufwerk, HD-DVD-Laufwerk, Blu-Ray-Laufwerk, MO-Laufwerk, UDO-Laufwerk, Festplatte, Bandgeräte, Juke-Boxen, Halbleiter-Speicher, Flash-Speicher und Chipkarten.

3. Ausgabegeräte: Monitor, Headset, Lautsprecher, Drucker, Belichter, Projektor, Plotter und sonstige Ausgabegeräte – Die jeweiligen Ausgabegeräte machen die Ergebnisse der Arbeiten am Computer sichtbar. Als wichtigste Ausgabegeräte gelten in erster Linie der Monitor und der Drucker.

Das Portfolio an Zubehör wird aufgrund der immer weiter voranschreitenden Digitalisierung und neuer Technologien kontinuierlich erweitert.

Weitere Peripheriebausteine in der Computertechnik

In der Computertechnik werden aber nicht nur das mit einem Rechner verbundene Peripheriegerät der ganzheitlichen Peripherie zugerechnet. Vielmehr sind dem Begriff auch Computerteile zuzuordnen, die Funktionalitäten von zusätzlicher Hardware bieten. Sie greifen in diesem Fall dann nicht auf den Prozesskern an sich zurück. Computerkomponenten dieser Art werden in der Branche vorzugsweise Peripheriefunktionen oder Peripheriebausteine genannt. Typische Beispiele hierfür sind Zeitgeber, Watchdog und Schnittstellen-Bausteine. Bei der Hardware handelt es sich um zusätzlich integrierte Schaltkreise oder um weitere Chip-Prozessoren.

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