Channel Fokus: Komponenten & Peripherie Steigende Preise als Risiko
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Im Geschäft mit PC-Komponenten und Peripheriegeräten bereiten dem Handel derzeit vor allem die steigenden Preise für Arbeits- und Massenspeicher Kopfzerbrechen. Die könnten vor allem das Privatkundengeschäft bremsen. Im B2B-Segment sieht die Lage besser aus.
Ende 2025 war die Welt noch in Ordnung: Der befürchtete große Handelskrieg zwischen den USA und China war ausgeblieben und der Ersatz betagter Windows-10-Rechner durch moderne Windows-11-Maschinen hat auch das Geschäft für PC-Peripherie befeuert. Zudem war die Nachfrage nach Komponenten für Gaming-PCs hoch, nicht zuletzt wegen der neuen Grafikkarten von Nvidia und AMD. Gerade im Privatkundengeschäft ist Gaming ein wichtiger Faktor, da hier Rechner eher und häufiger aufgerüstet werden als bei anderen Heimanwendern, die heute meist Notebooks nutzen. Auch das Geschäft mit Gaming-Peripherie lief gut: Laut den Zahlen von Game – Verband der deutschen Games-Branche, ist der Umsatz hier knapp zweistellig gewachsen. Nun wirbelt der enorme Hunger der großen KI-Rechenzentren nach DRAM, SSDs und auch HDDs den Markt durcheinander. Zusätzlich sorgt die Sperrung der Straße von Hormus für steigende Herstellungs- und Transportkosten bei IT-Hardware.
Der Markt für PC-Komponenten und Peripherie bleibt insgesamt stabil, ist derzeit jedoch deutlich von Preis- und Verfügbarkeitsentwicklungen geprägt.
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