Standort Deutschland stärken Hannover Messe: Telekom setzt auf KI

Von Ira Zahorsky 2 min Lesedauer

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Die Telekom setzt auf KI, investiert in Deutschlands digitale Infrastruktur und bietet alle Ebenen der Souveränität für Rechenzentren, machte CEO Tim Höttges bei der Hannover Messe klar. „Wo KI und Souveränität zusammenkommen, entsteht Fortschritt“, so Höttges.

Tim Höttges, CEO Deutsche Telekom, forderte in seiner Keynote bei der Hannover Messe die Unternehmen auf, die Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz zu nutzen, auch um den Standort Deutschland zu stärken.(Bild:  Deutsche Telekom)
Tim Höttges, CEO Deutsche Telekom, forderte in seiner Keynote bei der Hannover Messe die Unternehmen auf, die Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz zu nutzen, auch um den Standort Deutschland zu stärken.
(Bild: Deutsche Telekom)

Zu Beginn der Hannover Messe zeigt sich Tim Höttges, CEO Deutsche Telekom, überzeugt, dass „Deutschland und Europa alle Voraussetzungen mitbringen, um in der physischen KI, also der Anwendung von KI im industriellen Umfeld, eine führende Rolle einzunehmen“. Daher investiere die Telekom in „sichere Netze, souveräne Rechenzentren und KI-Rechenpower“. Denn: „Die ganze Welt spricht über KI. Aber ohne Infrastruktur ist selbst KI sprachlos.“

Höttges fordert Unternehmen auf, die Möglichkeiten zu nutzen und ihre Herausforderungen mit Hilfe von KI zu lösen. Dazu sei es neben den passenden Anwendungen auch nötig, Prozesse in Unternehmen neu zu gestalten und auf KI vorzubereiten. „Deutschland hat alle Voraussetzungen dafür: eine starke industrielle Basis, Ingenieurskunst und die Fähigkeit, Produktion mit neuesten Technologien zu verbinden. Wenn wir das konsequent tun, wird Deutschland nicht nur mit den anderen mithalten. Wir werden vorne mitspielen.“ Dennoch sollten Unternehmen auch die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf die Menschen im Blick behalten, so der CEO.

Verschiedene Ebenen der Souveränität

Verschiedene Anwendungen benötigen unterschiedliche Sicherheitsniveaus. Um alle Bedürfnisse der Unternehmen diesbezüglich abzudecken, bietet die Telekom drei Stufen der Souveränität an:

  • 1. Datensouveränität: Unternehmen und Behörden behalten dabei die Hoheit über ihre Daten. So ist sichergestellt, dass diese nach europäischen Regeln verarbeitet werden.
  • 2. Betriebssouveränität: Eigene Rechenzentren in Europa, klar geregelte Zugänge und zertifizierte Prozesse stellen sicher, dass kritische Systeme zuverlässig laufen und unter eigener Kontrolle bleiben.
  • 3. Technologiesouveränität: Hier geht es darum, Abhängigkeiten von außereuropäischen Anbietern zu verringern und Alternativen zu schaffen.

KI-Fabrik München

Gemeinsam mit Partnern wie Nvidia, SAP und Siemens hat die Deutsche Telekom Anfang Februar eine KI-Fabrik in München eröffnet. Die KI-Infrastruktur in München (Industrial AI Cloud) ist speziell auf die Bedürfnisse von Industrie, Mittelstand und öffentlicher Hand ausgerichtet und wird ausschließlich nach europäischen Standards betrieben. Mithilfe eines KI-Stacks, der in ein europäisches Ökosystem eingebettet ist, sollen Abhängigkeiten reduziert werden.

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