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Cisco-Micro-Datacenter von APC by Schneider Electric

USV-Systeme mit Lithium-Ionen-Technik

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die jüngsten „Smart-UPS“-Modelle von Schneider Electric sind einphasig und mit Lithium-Ionen-Batterien zu bekommen.
Die jüngsten „Smart-UPS“-Modelle von Schneider Electric sind einphasig und mit Lithium-Ionen-Batterien zu bekommen. (Bild: APC by Schneider Electric)

Die jüngsten „Smart-UPS“-Modelle von Schneider Electric sind einphasig und mit Lithium-Ionen-Batterien zu bekommen. Diese Technik soll im Vergleich zu Bleisäurebatterien bis zu 50 Prozent niedrigere Gesamtbetriebskosten aufweisen und dabei die doppelte Lebensdauer erreichen. Gedacht sind die „Line-Interactive“-USV-Modelle für Edge-Computing-Anwendungen, etwa in Kooperation mit Cisco, und klassische IT-Installationen.

Die Line-Interactive-Modelle der Smart-UPS-Baureihe wurden für einen zuverlässigen Schutz von IT-Ausrüstung und Netzwerkgeräten entwickelt und bieten laut Hersteller eine längere Batterielebensdauer bei geringeren Gesamtkosten (TCO): Die Lithium-Ionen-Technologie erreicht im Vergleich zu unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USV), die herkömmliche ventilgeregelte Bleisäurebatterien (VRLA) verwenden, Einsparungen von bis zu 50 Prozent.

Denn Lithium-Ionen-Batterien sind so ausgelegt, dass sie größere Temperaturschwankungen ausgleichen, eine hohe Leistung bei Umgebungstemperaturen von bis zu 40 Grad unterstützen und den Klimatisierungsbedarf reduzieren. Sie sind leichter und kompakter als ihre VRLA-Äquivalente, was die Handhabung und Installation erleichtert und die Lade-/Entladezyklen effizienter gestaltet. Somit zeichnen sich die Batterien insgesamt durch niedrigere Gesamtbetriebskosten aus, die unter anderem durch eine längere Betriebsdauer und geringere Service- und Austauschkosten erreicht wird. Die aktuellen Smart-UPS-Geräte werden zudem mit einer vollen Fünf-Jahres-Garantie für die Elektronik und die Batterien angeboten.

Das Modell „smtl1000rmi2u“
Das Modell „smtl1000rmi2u“ (Bild: APC by Schneider Electric)

Die Smart-UPS-Line-Interactive-Reihe von APC by Schneider Electric ist in verschiedenen Leistungsgrößen mit 500, 750, 1000 sowie 1500 Voltampere (VA) erhältlich. Zur Auswahl stehen USV-Systeme mit 1 Höheneinheit (HE) als Rack- und Tower-Modell für die Wandmontage (500 VA) sowie USV-Anlagen mit 2 und 3 HE für 19“-Umgebungen (750, 1000, 1500 VA).

Optionen für das Monitoring und Remote-Management

Nach Herstellerangaben kombinieren die Geräte ein geringes Eigengewicht mit einer kurzen Einbautiefe und lassen sich einfach mittels Cloud aus der Ferne überwachen. Sie erreichen einen Wirkungsgrad von bis zu 97 Prozent, bieten eine automatische Spannungsregelung (AVR) sowie Überspannungsschutz.

Insbesondere eignen sich die USV-Modelle für den Einsatz bei geringem Platzangebot. Sie lassen sich etwa leicht in IT-Umgebungen wie Hyper Converged Infrastructure (HCI), Rack-Gehäuse und das „Ecostruxure“-Micro-Datacenter auf sechs Höheneinheiten von Schneider Electric integrieren. In Verbindung mit dem „Local Edge Configurator“-Tool von APC by Schneider Electric können Kunden ihr Modell auf die jeweiligen Energieversorgungs-, Cooling- und Gehäuse-Anforderungen abstimmen.

Die Smart-UPS-Modelle bieten laut Hersteller zudem umfassende Management-Optionen: Jedes USV-System ist für die optionale Fernüberwachung ausgerüstet und enthält die „Powerchute“ Business Edition für ein kontrolliertes Herunterfahren bei Stromausfall. Die optionale USV-Netzwerk-Management-Karte erlaubt eine Integration in die Datacenter-Infrastruktur-Management-Software (DCIM) „Ecostruxure IT“ von Schneider Electric. Kunden können außerdem APC-Vertriebspartnern oder Managed Service Providern (MSPs) die Überwachung ihrer IT-Systeme ermöglichen oder den Monitoring-Service „Ecostruxure Asset Advisor“ von Schneider Electric nutzen.

Rob McKernan, Senior Vice President, Secure Power Europe bei Schneider Electric, sagt: „Dank der Interoperabilität zwischen Ecostruxure und Cisco Intersight sind unsere Partner in der Lage, mehrere Edge-Standorte im Auftrag ihrer Kunden zu verwalten und so gleichzeitig neue Service-Umsätze zu generieren.“
Rob McKernan, Senior Vice President, Secure Power Europe bei Schneider Electric, sagt: „Dank der Interoperabilität zwischen Ecostruxure und Cisco Intersight sind unsere Partner in der Lage, mehrere Edge-Standorte im Auftrag ihrer Kunden zu verwalten und so gleichzeitig neue Service-Umsätze zu generieren.“ (Bild: Schneider Electric/Cisco)

Schneider Electric und Cisco

Basierend auf einem 6U Ecostruxure Micro Data Center bieten Cisco und Schneider Electric gemeinsam ein „Hyperflex Edge“-System. Wie schon die Bezeichnung erwarten lässt, steckt in dem System die hyperkonvergente Infrastruktur (HCI) Hyperflex Edge von Cisco und das erste Wall Mount Ecostruxure Micro Data Center von Schneider Electric für sechs Höheneinheiten.

Als Einsatzszenarien sehen die Partner On-Premises-Anwendungen, möglichst nahe an dem Ort, an dem Daten entstehen, verarbeitet und gespeichert werden. Hyperflex basiert wiederum auf der „UCS“-Plattform (Unified Computing System) von Cisco. Das Ganze ist „Ecostruxure Ready“ und damit kompatibel mit der Ecostruxure IT DCIM-Software von Schneider Electric.

Die Herausforderungen im Edge Computing

Edge-Computing stellt Kunden vor eine Reihe neuer Herausforderungen, darunter eine größere Anzahl verteilter Systeme, die in nicht für die IT optimierten Umgebungen eingesetzt und ohne vor Ort verfügbares IT-Personal betrieben werden. Dies stellt auch neue Anforderungen an die physikalische Sicherheit und die Cybersecurity.

Schneider und Cisco offerieren neue Mikro-RZ

Gemeinsam at the edge

Schneider und Cisco offerieren neue Mikro-RZ

27.03.19 - Schneider und Ciscos haben auf dem gerade stattfindenden „Life at the Edge“-Event von Schneider Electric in Boston eine Vertiefung ihre Partnerschaft im Bereich der Mikrorechenzentren mitgeteilt. Gemeinsam unterbreiten sie nun neue Designvorschläge, um APC mit Hyperflex zu verbinden. lesen

Auf der Hausmesse „Cisco Live“, die kürzlich in Barcelona stattfand, sind neue Sicherheitsfunktionen vorgestellt worden, darunter eine Bilderkennungs-Anwendung und das kürzlich durchgeführte „Device Security Vulnerability Assessment“, das jetzt innerhalb der Ecostruxure IT Expert Software von Schneider Electric verfügbar ist.

Die 6U-Wandhalterung von Schneider Electric ist speziell für den Einsatz in Edge-Computing-Umgebungen konzipiert, bei dem der Platz knapp ist und die Zuverlässigkeit oberste Priorität hat. Die Lösung ermöglicht eine sichere Wandmontage von großen und schweren Edge-Servern, Netzwerkgeräten und USV-Systemen.

Das 6-HE-Gehäuse benötigt keine Bodenfläche und verbraucht circa 60 Prozent weniger Platz als herkömmliche Wandmontagegehäuse. Cisco-zertifizierte Schockverpackungen ermöglichen es Fachhandelspartnern und Systemintegratoren zudem, aktive IT-Komponenten für schnelle und standardisierte Implementierungen vorzuinstallieren, mit sicheren, zuverlässigen Optionen, die sich perfekt für leichte Industrieumgebungen eignen.

Der Anteil der Partner

Cisco und Schneider Electric haben sich verpflichtet, das Geschäft über den ITK-Channel gemeinsam voranzutreiben. Die Managementfunktionen, die durch die Integration von Ecostruxure IT und dem Software-as-a-Service-System-Management „Intersight“ von Cisco ermöglicht werden, versetzen Reseller und MSPs in die Lage, die Edge-Computing-Umgebungen ihrer Kunden zu überwachen und umfassend zu betreuen.

Das Mikorechenzentrum von Cisco und Schneider Electric wird im Laufe dieses Jahres kommerziell verfügbar sein, die APC-Smart-UPS-Line-Interactive-Geräte mit Lithium-Ionen-Technologie im Laufe des ersten Quartals 2020. Das Modell „SMTL1500RMI2UC“ ist ab sofort im Raum Deutschland, Österreich und Schweiz verfügbar, weitere Modelle folgen bis Ende Februar.

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