Agentische KI und ihre Domestizierung
Kontrollzentrum mit Kill-Switch für KI-Agenten

Von Dr. Stefan Riedl 8 min Lesedauer

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KI-Agenten können zum unkalkulierbaren Risiko werden – erst ein Kontrollzentrum ermöglicht es, diese Identitäten nachvollziehbar zu verwalten. Okta-Manager Sven Kniest zeigt den Weg von riskanter Schatten-KI hin zu kontrollierbaren, autonomen Systemen auf.

Ohne ein Kontrollzentrum mit „Kill-Switch“ für KI-Agenten kann die IT-Abteilung Probleme bekommen.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Ohne ein Kontrollzentrum mit „Kill-Switch“ für KI-Agenten kann die IT-Abteilung Probleme bekommen.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Sicherheitsbedenken werden zum potenziellen Dealbreaker im Software-Business: Sollen KI-Agenten im Unternehmen eingesetzt werden, rückt im Vorfeld die Cybersicherheit in den Fokus. Ob bei neuen Rollouts oder der Verlängerung bestehender SaaS-Abos – die Integrität der digitalen Identitäten ist längst kein technisches Detail mehr, sondern ein kritisches Kriterium für Kundenverträge und langfristige Geschäftsbeziehungen. Das weiß man auch bei Okta (s. Infokasten zur Firma) nicht erst seit einer in Auftrag gegebenen Umfrage zur Sicherheit von KI-Agenten (s. Infokasten zur Umfrage). Demnach stufen zwar 86 Prozent der Entscheider die KI-Agenten als geschäftskritisch ein, doch bremsen Sicherheitsbedenken bei 69 Prozent der Unternehmen die tatsächliche Einführung massiv aus.

Hintergrund

Identitäts- und Zugriffsverwaltung von Okta

Okta ist ein Anbieter im Bereich Identity and Access Management (IAM). Die Cloud-Plattform sorgt dafür, dass auf Anwendungen des Tagesgeschäftes zugegriffen werden kann. Durch Technologien wie Single Sign-On (SSO) müssen sich Nutzer nur noch ein einziges Mal anmelden, um alle ihre Tools zu erreichen, während Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) die Sicherheit erhöht. Das Besondere an Okta ist die Unabhängigkeit: Die Software lässt sich herstellerneutral in verschiedene Cloud-Dienste wie Microsoft 365, Slack oder Salesforce integrieren.