Aktueller Channel Fokus:

Business Continuity

VA1000 made in Germany

Telefonanlage für kleine Unternehmen von TDT

| Autor: Sarah Böttcher

Die VA1000 ist die neue Telefonie-Lösung aus dem Haus TDT, das als Unternehmen voll umfänglich vom BSI zertifiziert ist.
Die VA1000 ist die neue Telefonie-Lösung aus dem Haus TDT, das als Unternehmen voll umfänglich vom BSI zertifiziert ist. (Bild: Thorsten Skotnica/TDT AG)

Auch kleine Unternehmen wie Arztpraxen, Kanzleien und Handwerksbetriebe benötigen, aufgrund der Digitalisierung, eine Telefonanlage mit Kollaborationsfunktionen. Der deutsche Netzwerkspezialist TDT möchte mit der VA1000 diese Zielgruppe ansprechen und seine Marktpräsenz steigern.

Bedingt durch Modern-Workplace-Konzepte, Unified Communications & Collaboration (UCC) sowie die All-IP-Umstellung, ist Telekommunikation heute keine Insellösung mehr. Unternehmen brauchen hierfür mehr denn je eine geeignete Netzwerkinfrastruktur. Vor allem in zahlreichen kleineren Unternehmen wie Arztpraxen, Kanzleien und Handwerksbetrieben ist entweder keine Telefonanlage vorhanden, oder aber sie ist veraltet und verfügt über spärliche Telefonie-Funktionen.

Am 1. August bringt der deutsche Netzwerkhersteller TDT, als Unternehmen vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert, eine Telefonanlage auf den Markt, die dem Unternehmen zufolge speziell auf die Bedürfnisse kleinerer Unternehmen ausgelegt ist.

Telefonanlage VA1000

Die Telefonanlage VA1000 adressiert kleinere Unternehmen mit bis zu 50 Anwendern, die auf eine Cloud-Telefonie-Lösung verzichten möchten. TDT hat jedoch auch eine Cloud-Lösung in petto, sollte der Kunde wachsen oder sich doch noch für Telefonie aus der Wolke entschließen. Thorsten Skotnica, Channel Manager bei TDT, ist überzeugt: „Mit der VA1000 liefern wir unseren Partnern und Fachhändlern eine vielseitige und moderne VoIP-Telefonanlage, mit der sie alle Szenarien ihrer Kunden abdecken können.“

Die VoIP-Telefonanlage unterstützt sämtliche SIP-basierte Endgeräte. Zahlreiche Telefone können zudem per Autoprovisionierung an der Anlage angemeldet werden. Über VoIP-Analog-Gateways lassen sich außerdem zahlreiche analoge Endgeräte (Yealink, Snom, Gigaset, Grandstream, Tiptel, Auerswald), Faxgeräte, Türsprechstellen oder Alarmanlagen einbinden. Darüber hinaus ist die VA1000 All-IP- und SIP-Trunk-fähig.

Zu den Telefoniefunktionen zählen unter anderem eine integrierte Faxlösung, Rufgruppen, Warteschleifen oder individuelle Ansagen und ein Anrufbeantworter. Telefonkonferenzen sind mit der Anlage auch für mehr als drei Teilnehmer möglich. Zudem kann innerhalb einer Konferenz ein PIN-geschützter Bereich angelegt werden. Durch den integrierten Protection Server besteht ein Angriffsschutz gegen mögliche Versuche von außen, die Telefonanlage zu manipulieren. Weitere Sicherheit bieten eine Verschlüsselung der Signalisierung (SIP-TLS) und eine Verschlüsselung der Gesprächsdaten (SRTP). Die VA1000 wird ab August für rund 710 Euro (UVP) im Handel erhältlich sein.

Technische Daten:

  • lüfterlose x86-Prozessorarchitektur,
  • 4 GB Arbeitsspeicher,
  • 16 GB Systemspeicher,
  • 3 Ethernet-Ports (10/100/1000 Mbit/s),
  • 2 USB-3.0-Ports,
  • 188 x 39 x 157 Millimeter,
  • 850 Gramm.

TDT und der Channel

TDT gibt es seit mehr als 40 Jahren am Markt, trotzdem möchte das Unternehmen seine Außenwahrnehmung verbessern. Der Routerhersteller setzte lange auf das reine Direktgeschäft. Erst seit Ende 2016 holt sich TDT Hilfe aus dem Channel. Dafür hat der Router-Hersteller ein dreistufiges Partnerprogramm ins Leben gerufen. Das Ziel bis Ende 2018 damit über 100 zertifizierte Partner zu gewinnen, wurde jedoch nicht erreicht. TDT ist aktuell noch auf Partnersuche. In diesem Zuge baut der Hersteller sein Partnerzertifizierungsverfahren um. So werden die bisherigen obligatorischen Vor-Ort-Schulungen durch Webinare abgelöst.

Ergänzendes zum Thema
 
Über TDT:

Erst vergangenes Jahr zeichneten der Distributor Komsa und TDT einen Kooperationsvertrag. Nun hat das deutsche Unternehmen insgesamt vier Distributoren, die ihn beim Vertrieb seines Netzwerkportfolios unterstützen. Trotz seiner Channel-Aktivitäten achtet TDT bei seinem Vertrieb weiterhin auf eine scharfe Trennung zwischen reinem direkten Projekt- und indirektem Channelgeschäft. „Denn Direktgeschäft wird es weiterhin geben,“ betont Skotnica.

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