Europäische Plattform für souveräne KI-Infrastrukturen wächst Synaforce akquiriert Fairbanks International Group

Von Mihriban Dincel 2 min Lesedauer

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Synaforce übernimmt die niederländische Fairbanks International Group. Der Rechenzentrumsanbieter stärkt damit seine europäische Plattform für souveräne, Open-Source-basierte Cloud- und KI-Infrastrukturen und baut seine Präsenz auf drei Länder aus.

Mit der Übernahme der Fairbanks International Group bündelt Synaforce Open-Source-Expertise rund um Schwerpunkte wie OpenStack, Kubernetes, Ceph und Linux. (Bild:  Gemini / KI-generiert)
Mit der Übernahme der Fairbanks International Group bündelt Synaforce Open-Source-Expertise rund um Schwerpunkte wie OpenStack, Kubernetes, Ceph und Linux.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Synaforce, Anbieter von Premium-Rechenzentren und Managed Services, übernimmt die Fairbanks International Group – bestehend aus Fairbanks und 42on. Beide Unternehmen gelten als Spezialisten für skalierbare Open-Source-Cloud- und Speicherinfrastrukturlösungen mit Schwerpunkten auf OpenStack, Kubernetes, Ceph, Linux sowie Managed und Emergency Services für Open-Source-Umgebungen.

Damit geht Synaforce einen weiteren Schritt beim Aufbau einer europäischen Plattform für souveräne, sichere und KI-fähige IT-Infrastrukturen. Nach dem Einstieg in den Schweizer Markt durch die Übernahme von Serverbase ist der Anbieter nun auch in den Niederlanden präsent.

Fairbanks und 42on für Open-Source-Expertise

Das 2004 gegründete Fairbanks hat sich zu einem technologieorientierten Unternehmen entwickelt, das Kunden über den gesamten Lebenszyklus komplexer Cloud-Umgebungen begleitet – von Entwurf und Implementierung über Betrieb und Optimierung bis hin zur Sicherheit. Das Portfolio umfasst Managed Services, Beratung, Schulungen und Notfallhilfe für OpenStack, Kubernetes, Ceph und Linux.

2019 übernahm Fairbanks das Unternehmen 42on, einen Anbieter für die skalierbare Open-Source-Speicherplattform Ceph. Beide Unternehmen sind als aktive Mitglieder der Ceph Foundation, der Linux Foundation, der CNCF und der OpenInfra Foundation tief in den Open-Source-Communities verankert. Sie unterstützen Organisationen bei der Konzeption, Umsetzung und Verwaltung nachhaltiger offener Infrastrukturen.

VMware-Migration als aktuelles Wachstumsfeld

Fairbanks bietet zudem VMware-Anwendern über seine Managed Services einen Weg zur Migration auf Open-Source-Cloud-Lösungen – inklusive Migrationsservices, Schulungen, VM-Migration und fortlaufendem Support. Synaforce-Kunden können ab sofort direkt von dieser langjährigen Expertise profitieren.

„Da Fairbanks und 42on starke Marken für Open-Source-Dienstleistungen sind, ermöglicht uns die Partnerschaft mit Synaforce, unser Dienstleistungsportfolio auf einen noch breiteren Kundenstamm auszuweiten. So bieten wir beispielsweise über unsere Managed Services VMware-Anwendern einen klaren Weg zur Migration ihrer VMware-Infrastruktur auf Open-Source-Cloud-Lösungen“, erklärt Ruud Harmsen, Gründer und CEO der Fairbanks International Group.

Drei Länder, eine europäische Plattform

Mit der Integration ist Synaforce nun in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden aktiv und baut ein wachsendes Netzwerk aus spezialisierten Teams, Technologien und Dienstleistungen auf. Fairbanks und 42on bringen dabei einen langjährigen Kundenstamm und einen über mehr als zwei Jahrzehnte aufgebauten Ruf mit.

In der ersten Phase agieren Fairbanks und 42on weiterhin als eigenständige Einheiten. Kultur, Teams und Kundenbeziehungen bleiben vollständig erhalten. Eine schrittweise Markenintegration ist als Teil einer koordinierten Roadmap geplant, nach dem gleichen Prinzip, das Synaforce bei der ServerBase in der Schweiz angewandt hat.

Gemeinsame Entwicklungsroadmap mit folgenden technologischen Schwerpunkten:

  • Sovereign Cloud und Private Cloud
  • OpenStack-basierte Infrastrukturplattformen
  • Kubernetes- und Container-Umgebungen
  • Ceph-basierte Speicherarchitekturen
  • KI-fähige Rechen- und Datenplattformen
  • Managed Services für kritische IT-Infrastruktur
  • Alternativen zu proprietären Cloud- und Virtualisierungsmodellen
  • Hochverfügbarkeits- und Compliance-orientierte Betriebsmodelle
  • Unterstützung für MSP, ISVs und IT-Dienstleister

„Mit Fairbanks und 42on gewinnen wir nicht nur technologisches Knowhow, sondern ein Team mit tief verwurzelter Open-Source-DNA und einem starken Ruf in einem Markt, der für digitale Souveränität, KI-Infrastruktur und europäische Cloud-Strategien immer wichtiger wird“, betont Andreas Braidt, CEO von Synaforce.

Andreas Braidt, CEO bei Synaforce(Bild:  Synaforce)
Andreas Braidt, CEO bei Synaforce
(Bild: Synaforce)

Wout van Heeswijk, CTO bei Fairbanks, sieht in der Übernahme neue Wachstumschancen: „Der Beitritt zu Synaforce eröffnet uns neue Möglichkeiten, unser Fachwissen international weiterzuentwickeln und unsere Kunden auf ihrem Weg zu einer souveränen Cloud-, Container- und Speicherinfrastruktur noch umfassender zu unterstützen.“

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