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Definition Was ist Kubernetes?

Autor / Redakteur: mandarina / Sylvia Lösel

Kubernetes ist auch unter dem Kürzel K8 bekannt. Als quellcodeoffenes Projekt ermöglicht es die Nutzung von Containeranwendungen. Es ist 2015 erschienen und kann von den Usern plattformunabhängig eingesetzt werden.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Kubernetes ist auch unter dem Kürzel K8 bekannt. Als quellcodeoffenes Projekt ermöglicht es die Nutzung von Containeranwendungen. Es ist 2015 erschienen und kann von den Usern plattformunabhängig eingesetzt werden.

Container mit Kubernetes verwalten

Kubernetes ist ein System, mit denen Tools zur Containerverwaltung unterstützt werden. Die bekannteste ist Docker, das eine umfassende Containervirtualisierung bietet. Mit Kubernetes können Container bereitgestellt und verwaltet sowie praxisorientiert und passgenau skaliert werden. Es wird von der Cloud Native Computing Foundation angeboten. Entwickelt wurde es aber von Google, das es der Foundation unentgeltlich übertragen hat.

Zweck von Kubernetes

Kubernetes kann Plattformen generieren, mit denen es möglich ist, auf unterschiedlichen Hosts Container aufzuspielen und bedarfsgerecht zu bearbeiten. Nicht selten werden dabei Anwendungen auf der Basis von Microservices gehostet. Microservices sind ganz spezielle Architekturen, mit denen über Schnittstellen die Kommunikation zwischen diversen Prozessen ermöglicht wird, damit eine komplexe Anwendung für den individuellen Einsatz konzipiert werden kann. Die Anwendung besteht dann aus kleinen Modulen, die jeweils nur einen Dienst anbieten. Über die gemeinsame Schnittstelle können sie in ihrer Gesamtheit eine komplexe Anwendung generieren. Das hat den Vorteil, dass das Hinzufügen und der Austausch von Microservices im modularen Aufbau besonders unkompliziert abgewickelt werden können.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Kubernetes plattformunabhängig zum Einsatz kommen kann.

Es läuft beispielsweise mit:

  • AWS (Amazon)
  • Azure (Microsoft)
  • Bluemix (IBM)
  • OCI (Oracle)
  • Open Shift (Red Hat)

Das bedeutet, dass alle wichtigen Cloud-Plattformen, die sich heute am Markt etabliert haben, zum Einsatz kommen können. Die Native Cloud Computing Foudation, die Kubernetes den Cloud-Plattformen verfügbar macht, gehört selbst zur Linux Foundation. Diese hat ebenfalls den Zweck, Open Source-Projekte kompetent und kreativ zu entwickeln beziehungsweise weiterzuentwickeln und den Anwendern dann unkompliziert verfügbar zu machen.

Konzeption von Kubernetes

Kubernetes ist ein Open Source-Projekt. Der Quellcode ist offen und kann effizient weiterentwickelt werden. Kubernetes arbeitet mit Orchestrierung. Deren kleinste Einheit ist das Pod. Es handelt sich dabei um winzige Arbeitseinheiten, die auf den Nodes, den Maschinen, laufen. Die Container, die über Kubernetes verwaltet werden, befinden sich auf den Pods. Die Steuerung erfolgt über den Kubernetes-Master. Dabei wird die Master-Slave-Architektur umgesetzt. Der Master verteilt die Container auf die Nodes und verwaltet sie dort auch. Dies verwirklicht er über die Datenbank etc., einen API-Server, Scheduler als Verwaltungs- und Kontrollinstanz sowie den Controller Manager. Die Controller haben wichtige Funktionen. Sie überwachen nicht nur, sie reparieren auch, indem sie zum Beispiel Nodes austauschen und das komplexe System damit effektiv unterstützen

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