Samsung präsentierte auf der Gamecom ein Quartett neuer Odyssey-Monitore für unterschiedliche Spiele-Vorlieben vom ultrabreiten G9 OLED bis hin zum superschnellen G6. Zudem wurden die USB-4-PSSDs P9 und P7 mit verdoppelter Performance vorgestellt.
Samsung stellte auf der Gamescom ein Quartett neuer Gaming-Monitore der Odyssey-Serie vor: den superbreiten OLED G9, den 42-Zöller OLED G7, den Triple-Mode-Monitor OLED G8 und das Fast-IPS-Display G6 mit bis zu 1.100 Hz.
(Bild: Vogel IT-Medien)
Bei Gaming-Monitoren verläuft die technologische Entwicklung derzeit rasant: In kurzen Abständen kommen neue Generationen von OLED-Panels mit verbesserter Darstellung, verlängerter Lebensdauer und höherer Bildwiederholrate auf den Markt. Samsung ist mit der QD-OLED-Technologie neben LG der wichtigste Hersteller von OLED-Panels für Monitore. Gleichzeitig gibt es ständig neue Rekorde bei IPS-Monitoren mit inzwischen mehr als 1.000 Hz. Samsung deckte mit der Vorstellung von vier neuen Monitoren auf der Computex alle diese Trends ab.
Auf der Gamescom feierten drei neue Odyssey-Monitore Premiere, zwei davon wurden auf der Bühne in Köln enthüllt: Der Odyssey OLED G9 und der Odyssey OLED G7. Der G9 ist laut Hersteller einer der weltweit ersten 49-Zoll-Gaming-Monitore mit Dual-QHD-Auflösung und bis zu 360 Hz Bildwiederholfrequenz. Die schafft der ultrabreite und gewölbte Monitor bei der nativen Auflösung von 5.120 x 1.440 Pixel. Zusätzlich gibt es einen Dual-HD-Modus mit 5.120 x 1.440 Pixel und einer auf bis zu 720 Hz verdoppelter Refresh-Rate. Das Kernstück des 49-Zöllers ist das QD-OLED-Panel der fünften Generation ist mit der Penta Tandem-Technologie.
Für das aus fünf Schichten aufgebaute Panel gibt Samsung eine doppelt so lange Lebensdauer sowie eine um den Faktor 1,3 höhere Effizienz im Vergleich zu 4-Layer-OLED-Panels an. Zudem reduziert das RGB-Stripe-Subpixel-Layout Farbsäume und verbessert die Textdarstellung. Eine lokale Spitzenhelligkeit von 1.300 Nits soll die Darstellung heller Lichtquellen verbessern. Außerdem soll das breite Panel für mehr Immersion bei Games wie virtuellen Rennen, dem Fliegen am Computer oder anderen Simulationen sorgen.
Der Odyssey OLED G7 ist mit 42 Zoll in der Diagonale kleiner, wirkt aber größer, da er einer der ersten 42-Zoll-Gaming-Monitore mit gebogenem 16:9-OLED Panel ist. Das mit 1000R gekrümmte und entspiegelte Panel liefert die 4K-Auflösung mit bis zu 165 Hz. Das soll für ein besonders intensives Spielerlebnis bei Open-World-Games und Rollenspielen sorgen, wo man mehr Zeit hat, auf eine kunstvoll gestaltete Grafik zu achten. Im Vergleich zu einem 32 Zöller ist die Bildschirmfläche um 72 Prozent größer.
Für Gamer, die weniger Platz auf dem Schreibtisch zur Verfügung haben, gibt es den 32 Zoll großen Odyssey OLED G8. Er ist ein Triple-Mode-Monitor, der so ganz unterschiedliche Spiele optimal auf den Screen bringen soll. Bei der nativen 4K-Auflösung beträgt die maximale Refrehrate 360 Hz. Bei QHD-Auflösung schafft der G8 bereits 520 Hz und bei der Beschränkung auf die Full-HD-Auflösung bis zu 680 Hz. Auf dem planen Penta-Tandem-OLED-Panel ist zusätzlich eine Bildschirmfolie aufgebracht, die Spiegelungen um rund 50 Prozent besser vermeiden soll, als andere Anti-Reflexionsfolien. Der G8 unterstützt VESA DisplayHDR TrueBlack 600 und ist G-Sync kompatibel. Er bietet USB-C, einen KVM-Switch und DisplayPort 2.1.
Odyssey G6: eSports-Shooter mit 1.100 Hz
Bei Monitoren für die Spieler von First-Person-Shootern, die sich in Wettbewerben messen wollen, will Samsung mit dem 27-Zöller Odyssey G6 ganz vorne mitspielen: In der nativen QHD-Auflösung schafft der mit einem Fast-IPS-Panel ausgestattete Monitor bis zu 600 Hz und im HD-Modus mit 1.280 x 720 Pixel sogar 1.100 Hz. Die Reaktionszeit liegt zwar nicht bei den 0,03 ms der OLED-Displays, ist aber für ein IPS-Panel mit einer Millisekunde sehr schnell. Zudem ist er laut Samsung kompatibel zu Nvidias G-Sync.
Der Odyssey G6 soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 weltweit erhältlich sein, bei den OLED-Modellen nennt Samsung keine Termine. Die Preise für die vier Monitore werden werden zeitnah bekanntgegeben, so der Hersteller.
Doppelte Geschwindigkeit und bis zu 8 TB: Die PSSDs P9 und P7
Ebenfalls offiziell vorgestellt wurden in Köln die portablen SSDs P9 und P7, die ersten Modelle aus der P-Familie der SSDs mit USB-Anschluss. Beide Modelle kommunizieren im Gegensatz zu den bisherigen T-Modellen nicht mehr über 3.2 Gen 2x2 sondern über USB4 Gen 3x2 (40 Gbps) mit entsprechend ausgestatteten Rechnern. Dabei ist auch mit Thunderbolt ab Version 3 dieselbe Performance möglich. Die liegt mit bis zu 4.000 MB/s beim sequenziellen Lesen sowie maximal 3.800 MB/s bei der sequenziellen Schreibgeschwindigkeit rund doppelt so hoch wie bei der T9.
Die Modelle P9 und T9 unterscheiden sich dabei nicht in der Performance, sondern vor allem im Metallgehäuse. Das ist bei der P7 abgerundet und mit 98 statt 96 Gramm minimal schwerer.
Zunächst sollen die PSSDs mit einer Kapazität von einem und zwei TB auf den Markt kommen. Die P7 wird 288 beziehungsweise 549 Euro (UVP) kosten, die P9 ist mit 341 beziehungsweise 647 Euro (UVP) kostspieliger. In den kommenden Monaten sollen noch Modellvarianten mit 4 TB und sogar 8 TB folgen.
Stand: 08.12.2025
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