SSD: Kleines Upgrade, große Wirkung

Mehr PC-Leistung und höhere Geschwindigkeiten mit SSDs

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Die richtige SSD finden

„Bevor Anwender eine SSD kaufen, ist zu klären, welche Kapazität diese haben muss, um alle Daten speichern zu können. Hierfür lohnt sich ein Blick auf die Größe der aktuellen Festplatte, beziehungsweise auf die Datenmenge, die inklusive Betriebssystem auf die SSD umgezogen werden soll. Müssen alle Dateien übernommen werden, lässt sich die alte Festplatte mit einem Software-Tool klonen. Eine solche Data-Migration-Software ist in vielen Upgrade-Kits enthalten“, erklärt Sun Spornraft, Product Manager IT Storage bei Samsung Electronics.

Auch die Frage, ob das aktuelle Betriebssystem weiterhin genutzt oder auf ein neueres upgedatet werden soll, stellt sich. Grundsätzlich sind Windows 7 und 8 für SSDs optimiert, prinzipiell kompatibel sind aber auch Windows XP, Vista und Mac OS. Aus dem Handbuch ist meist zu entnehmen, über welche Schnittstelle die SSD an die alte Festplatte angedockt werden kann.

In der Regel sollte es sich hierbei um eine SATA-Schnittstelle mit einer Bandbreite von zumindest drei Gigabit pro Sekunde handeln. Denn auch wenn aktuelle Laufwerke mit sechs Gigabit pro Sekunde Anschluss finden, so bieten ältere Schnittstellen trotzdem die hohen IOPS-Performance-Werte. Sind diese Fragen geklärt, steht dem Kauf einer SSD nichts mehr im Weg.

Daten übertragen

Samsung liefert im SSD Upgrade-Kit alles mit, was Anwender brauchen, um ihren PC mit einer SSD aufzurüsten, so das Unternehmen. Neben Einbaurahmen, Schrauben, SATA-Kabel und USB-zu-SATA-Adapter sind auch eine Installationsanweisung, die aktuelle Data-Migration-Software sowie das Magician Tool in dem „Rundum-Sorglos-Paket“ enthalten oder stehen zum kostenfreien Download bereit.

(Bild: Samsung)

Die Software sei intuitiv und ohne Fachwissen bedienbar. Mithilfe der Data-Migration-Software liesen sich Daten mit nur wenigen Klicks von dem bestehenden Speichergerät auf ein SSD-Laufwerk migrieren, so Sun Spornraft. Der SSD-Klon ist identisch mit dem Original, weil beim Übertragen der Inhalte des Quelllaufwerks sämtliche Daten – Betriebssystem, Anwendungssoftware und Benutzerdaten – auf den Zieldatenträger gebracht werden. Alle vorhandenen Daten werden übernommen und der Anwender kann sofort durchstarten.

Die Spiegelungs-Software – nicht zu verwechseln mit einer Backup-Software – unterstützt Windows XP SP2, Windows Vista sowie Windows 7 und 8. Das kostenfreie Magician Tool gibt Informationen über die SSD und erlaubt deren Verwaltung und Optimierung.

„Die Freeware von Samsung liest die Daten der SSD aus und bietet darüber hinaus Benchmark-, Lösch-, Optimierungs- und History-Funktionen an. Außerdem sind ein Firmware-Updater und ein Zeitplan-Feature integriert“, so Spornraft weiter.

Mehrwert für Fachhändler

Anschließend lädt der PC selbst speicherplatzintensive Anwendungen wie Bildbearbeitungsprogramme oft in weniger als der Hälfte der Zeit als mit einer herkömmlichen HDD. Aus dieser einfachen, kostengünstigen Option, PCs und Notebooks Zuhause oder im Büro spürbar zu beschleunigen, können Fachhändler Profit schlagen, indem sie ihren Kunden mit dem Verkauf der SSD-Laufwerke das Upgrade als Service-Leistung mit anbieten, erklärt Samsung. Denn nicht jeder Anwender schraubt selbst gerne seinen PC auf. Für Fachhändler sei dieser Routinevorgang jedoch ein Leichtes.

„Mit einem Angebot, bestehend aus einer SSD inklusive Einbau-Service, können nicht nur Stammkunden angesprochen, sondern auch Neukunden angelockt und so mit steigender Nachfrage nach dem unkomplizierten Leistungsschub auch Umsätze gesteigert werden“, ergänzt Sun Spornraft im Gepräch mit IT-BUSINESS. □

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