Aktueller Channel Fokus:

Gaming & eSports

Synology FS6400, SA3400 und DS620slim

Drei neue NAS-Systeme von Synology

| Autor: Klaus Länger

Die Flashstation FS6400 mit Platz für bis zu 24 SAS- oder SATA-SSDs ist das neue Paradepferd im Synology-Programm. Die kompakte DS620slim bringt sechs 2,5-Zoll-Laufwerke auf minimalem Platz unter.
Die Flashstation FS6400 mit Platz für bis zu 24 SAS- oder SATA-SSDs ist das neue Paradepferd im Synology-Programm. Die kompakte DS620slim bringt sechs 2,5-Zoll-Laufwerke auf minimalem Platz unter. (Bild: Synology)

Mit den Rack-Systemen FS6400 und SA3400 bringt Synology die bislang schnellste und am höchsten skalierbare Storage-Lösung in der Firmengeschichte auf den Markt. Eine weitere Neuheit ist die kompakte DS620slim mit sechs Einschüben und Multimedia-Funktionen.

Für Rechenzentren mittlerer und größerer Unternehmen sind laut Synology die 1U-Rack-Systeme Flashstation FS6400 und SA3400 bestimmt. Erstere bietet Platz für bis zu 24 2,5-Zoll-SSDs mit SATA- oder SAS-Schnittstelle. Die Zahl der Laufwerke kann mit zwei Erweiterungseinheiten vom Typ RX2417sas um weitere 48 erhöht werden. Auf der Hauptplatine der FS6400 sitzen zwei Intel Xeon Silver 4110 aus der Skylake-SP-Familie mit jeweils acht Cores und 2,1 GHz Basistakt. Der in der Grundausstattung 32 GB große ECC-Arbeitsspeicher kann auf bis zu 512 GB erweitert werden. Die für I/O-intensive und auf niedrige Latenzen angewiesene Anwendungen entwickelte Flashstation FS6400 soll mehr als 240.000 iSCSI 4K Random Write IOPS leisten. Für eine schnelle Netzwerkanbindung sorgen zwei 10GBase-T-Ports. Zudem sind noch zwei GbE-Ports an Bord. Als Dateisystem wird Btrfs eingesetzt, mit bis zu 65.000 systemweiten Snapshots.

Skalierbare Synology SA3400

Das SA3400 ist für Anwender bestimmt, die ein skalierbares System für große Datenmengen suchen. Das mit dem Octacore-Prozessor Intel Xeon D-1541 sowie 16 GB ECC-DDR4-SDRAM bestückte System bietet zwölf 3,5-Zoll-Einschübe. Die Speicherkapazität kann durch sieben Erweiterungseinheiten vom Typ RX2417sas oder RX1217sas auf bis zu 1.536 TB gesteigert werden. Für die Netzwerkanbindung stehen zwei 10GbE- und und vier 1GbE-Ports bereit. Beide Systeme unterstützen Netzwerk-Failover und Link-Aggregation und sind mit jeweils zwei PCIe-3.0-Slots mit jeweils acht Lanes für zusätzliche Netzwerkadapter ausgestattet. Bei beiden Systemen dient Btrfs als Dateisystem.

Zudem sind der Gebrauch von Windows AD, LDAP und einer granularen Zugriffskontrolle über ACL möglich. Mit der Unterstützung von VAAI für VMware vSphere 6.5 und Offloaded Data Transfer (ODX) für Windows-Server können die beiden NAS-Systeme die jeweiligen Host-Server bei Storage-Operationen entlasten. Mit Openstack Cinder lässt sich das Gerät als Block-Storage nutzen. Das SA3400 bietet zudem diverse Backup-Applikationen für unterschiedliche Aufgaben wie die Sicherung von Clients, Office 365 oder der Google G-Suite sowie der Sicherung der NAS-Systeme auf anderen Storage-Geräten oder der Synology Cloud2.

Mit dem Synology Virtual Machine Manager können beide Systeme genutzt werden, um Windows, Linux oder Virtual DSM in virtuellen Maschinen auszuführen, um etwa neue Software-Versionen vor dem Ausrollen in den Produktivbetrieb zu testen. Die Flashstation FS6400 gibt es ab 6.799 Euro (UVP), beim SA3400 liegt der Startpreis bei 6.006 Euro (UVP), jeweils ohne Laufwerke.

Kompakte 6-Bay-NAS für 2,5-Zoll-Drives

Mit der DS620slim stellt Synology ein sehr kompaktes NAS-Gerät für SOHO-Anwender oder Zweigstellen vor. Das vom Hersteller in der Plus-Serie eingeordnete Gerät bietet sechs Einschübe für 2,5-Zoll-HDDs oder SSDs mit SATA-Interface. Möglich ist dabei auch eine Mischbestückung mit einer SSD als Cache. Das Dateisystem ist ebenfalls Btrfs. Die Netzwerkanbindung übernehmen zwei GbE-Ports mit Link-Aggregation und Failover-Funktion. Im Gegensatz zu den bisherigen Synology-Geräten dieser Größenklasse wird hier kein ARM-Prozessor genutzt, sondern ein Intel Celeron J3355 mit zwei Cores, der eine hohe Leistung beim Ver- und Entschlüsseln von Daten liefern, sowie die Transkodierung von zwei 4K-Videos in Echtzeit ermöglichen soll. Der zwei GB große Arbeitsspeicher kann auf sechs GB erweitert werden. Externe Laufwerke können über zwei USB-3.0-Ports angeschlossen werden.

Für den professionellen Einsatz werden Windows AD und LDAP unterstützt, zudem bietet das DS620slim dieselben Backup-Applikationen, wie die oben vorgestellten, großen NAS-Geräte.

Für SOHO-Anwender werden unter anderem Applikationen für die Verwaltung und das Streaming von Videos oder Musik geboten. Zudem synchronisiert das NAS-Gerät Daten zwischen verschiedenen Clients und Cloud-Diensten wie Dropbox, Box, Google Drive oder Microsoft Onedrive.

Der Preis für das DS620slim liegt ohne Laufwerke bei 509 Euro (UVP).

Kommentare werden geladen....

Sie wollen diesen Beitrag kommentieren? Schreiben Sie uns hier

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 46047716 / Hardware)