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CES 2020

Acers ultramobile Notebooks und Monster-Gaming-Displays

| Autor: Klaus Länger

Von ConceptD, über Predator bis hin zu Swift: Acer bringt in Las Vegas eine ganze Reihe von Neuheiten auf die Bühne.
Von ConceptD, über Predator bis hin zu Swift: Acer bringt in Las Vegas eine ganze Reihe von Neuheiten auf die Bühne. (Bild: Acer)

Bei Acer dominieren unter den CES-Neuvorstellungen ganz klar die Notebooks. Der Hersteller zeigt Mobilrechner aus der Swift-, Spin-, Travelmate- und ConceptD-Serie. Zusätzlich ist ein Trio neuer Predator-Gaming-Monitore zu sehen, darunter ein monumentaler 55-Zöller.

Eine hohe Mobilität durch ein geringes Gewicht und eine lange Akkulaufzeit stehen bei den Acer-Notebooks der Spin- und Swift-Serien im Vordergrund. Auf der Elektronikmesse in Las Vegas zeigt der Hersteller eine neue Generation der 360-Grad-Convertibles Spin 5 und Spin 3. Beim 13,5-Zöller Spin 5 setzt Acer ein 3:2-Touch-Display mit einer Auflösung von 2.256 x 1.504 Pixel ein. Durch diesen Formfaktor lässt sich das nur 1,2 kg schwere Gerät besser als Tablet im Hochformat nutzen.

Konventioneller ist das Spin 3 mit einem 14-Zoll-Full-HD-Panel und 1,5 kg Gewicht. Bei beiden Geräten gehört der Acer Active Stylus mit Wacom-AES-Technik und 4.096 Druckstufen zur Grundausstattung. Wird er nicht benötigt, kann er in einer Stiftgarage im Gehäuse der Notebooks geparkt und gleichzeitig geladen werden. Das Chassis besteht bei beiden Modellen aus einer Magnesium-Aluminium-Legierung. Als Prozessor dient in beiden Modellen ein Intel-Core-Prozessor der Ice-Lake-Familie bis hin zum Core i7 mit Iris-Plus-GPU. Und bei beiden Geräte-Reihen kann die CPU auf bis zu 16 GB RAM zugreifen. Im Spin 5 steckt eine PCIe-SSD mit bis zu einem TB Kapazität. Das Spin 3 kann sogar mit zwei SSDs geordert werden. Beide Convertibles bieten Wi-Fi 6, einen Thunderbolt-3-Port und einen Power-Button mit integriertem Fingerabdruckleser. Für das Spin 3 verspricht Acer eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden, das Spin 5 soll sogar 15 Stunden durchhalten.

Das Spin 3 soll ab Februar zu einem Preis ab 1.099 Euro (UVP) erhältlich sein. Mit einem einem Startpreis von 699 Euro (UVP) wird das Spin 5 im April folgen.

Swift-Notebooks mit Intel- und AMD-Prozessoren

Bei der Neuauflage des leichten Clamshell-Notebooks Swift 3 fährt Acer zweigleisig: Während die 13,5-Zoll-Variante auf Intel-Core-CPUs der 10. Generation basiert, arbeitet das 14-Zoll-Modell auf den brandneuen Ryzen-4000-Prozessoren von AMD. Das Swift 3 mit der Modellnummer SF313-52/G ist mit Ice-Lake-CPU und Nvidia-GPU ausgestattet. Es nutzt dasselbe 3:2-Display wie das Spin 5 und ist ähnlich ausgestattet. Mit 1,19 kg ist das konventionelle Notebook sogar noch einen Hauch leichter und soll sogar bis zu 16 Stunden abseits einer Steckdose laufen. Damit erfüllt es die Anforderungen von Intels Project Athena hinsichtlich Mobilität, Leistung und Benutzererfahrung. Die Hersteller haben bei der Entwicklung der Geräte direkt mit Intel zusammengearbeitet.

Das AMD-Swift-3-Modell trägt die Bezeichnung SF314-42. Acer setzt hier ein 14-Zoll-Display mit 16:9-Seitenverhältnis und Full-HD-Auflösung ein. Die neuen Ryzen-4000-Mobilprozessoren auf Zen-2-Basis mit integrierter Radeon-Vega-GPU bieten vier bis acht CPU-Cores. Welche Modelle der 15-Watt-CPU konkret zum Einsatz kommen, verrät Acer noch nicht. Der Prozessor kann auf bis zu 16 GB LPDDR4x als Arbeitsspeicher zugreifen, als Massenspeicher dient eine PCIe-SSD mit bis zu einem TB Speicherplatz. Wi-Fi 6 gehört ebenfalls zum Ausstattungsumfang. Über Thunderbolt 3 verfügt das AMD-Modell wohl nicht.

Das Swift 3 SF313-52/G kommt noch im Januar in den Handel. Es soll ab 999 Euro (UVP) kosten. Für das Swift 3 SF314-42 gibt der Hersteller nur Q1 2020 als Zeitraum der Verfügbarkeit an. Der Startpreis soll hier bei 699 Euro (UVP) liegen.

Notebooks für Büroarbeiter und Kreative

Ein weiteres Acer-Notebook auf der CES, das die Athena-Vorgaben von Intel erfüllt, ist das Premium-Businessnotebook Travelmate P6. Das 14-Zoll-Full-HD-Notebook mit einem matten Touchdisplay soll bei einem Gewicht von 1,1 kg eine Akkulaufzeit von bis zu 23 Stunden schaffen. Mit einem Chassis aus einer Magnesium-Aluminium-Legierung soll es die MIL-STD-810G1-Tests bezüglich Stoßfestigkeit und Druckbeständigkeit erfüllen. Die Basis des Travelmate P6 bilden Intel-Core-Prozessoren der 10. Generation, die auf bis zu 24 GB DDR4-SDRAM zugreifen können. Der internen Grafik greift auf Wunsch eine Nvidia Geforce MX250 unter die Arme. Für mobiles Arbeiten unabhängig von WLAN-Verfügbarkeiten kommt das Notebook auch mit einem LTE-Modul auf den Markt. Dabei kann es sowohl mit Nano-SIM-Karte als auch mit eSIM genutzt werden.

Das 14-Zoll-Notebook soll ab Mitte Februar verfügbar sein, der Startpreis beginnt bei 1.219 Euro (UVP).

Das mit einem 15,6-Zoll-Display ausgestattete Travelmate P2 ist ebenfalls mit LTE verfügbar. Es kommt bereits Ende Januar mit einem Preis ab 879 Euro auf den Markt. Beim Travelmate P2 kann der Intel-Prozessor mit einer Nvidia MX230 gekoppelt werden. Im Gegensatz zum flacheren und leichteren Travelmate P6 ist es nicht nur mit einer PCIe-SSD ausgestattet, sondern bietet in seinem robusten Kunststoff-Chassis zusätzlich Platz für eine HDD. Die maximale Akkulaufzeit soll hier bei 13 Stunden liegen.

Beide Geräte verfügen über TPM 2.0, einen Windows-Hello-konformen Fingerprint-Sensor in der Power-Taste und USB-C als Docking-Schnittstelle. Beim P6 ist ein Thunderbolt-3-Controller an Bord.

Zwei weitere Convertible-Notebooks aus der Rechner-Familie für Kreative sind das ConceptD 7 Ezel und dessen Pro-Variante. Acer nutzt hier für die Aufhängung des Displays eine Abwandlung des bereits beim größeren ConceptD 9 eingesetzten Ezel-Scharniers. Es ermöglicht einen zusätzlichen Floating-Modus, bei dem das 15,6-Zoll-4K-Display quasi über dem Keyboard schwebt und so eine gleichzeitige gute Nutzung von Wacom-EMR-Stift und Tastatur ermöglichen soll. Das 400 Nits helle IPS-Panel liefert laut Hersteller eine besonders gute Darstellung von Pantone-Farben sowie eine 100-prozentige Abdeckung des Adobe-RGB-Farbraums.

Das ConceptD 7 ist mit Intel-Core-Prozessoren der kommenden Comet-Lake-H-Generation ausgestattet, die bei 45 Watt TDP über bis zu acht Cores verfügen sollen. Dazu kommen bis zu 32 GB DDR4-SDRAM, eine bis zu zwei TB große PCIe-SSD sowie eine Nvidia-GPU der neuesten Generation. Der ConceptD 7 Pro wird mit einem Xeon-Prozessor, ECC-Speicher und einer Quadro-RTX von Nvidia ausgestattet sein. In dem weißen Alu-Magnesium-Gehäuse sitzen zudem bei beiden Varianten zwei Thunderbolt-3-Schnittstellen.

Der einzige neue Desktop-Rechner von Acer auf der CES ist der ConceptD 700. Mit einem Intel-Xeon-E-Prozessor, bis zu 64 GB RAM und maximal einer Quadro-RTX-4000-Grafikkarte ist er im Prinzip eine Einstiegs-Workstation in einem schicken Gehäuse mit Holzoptik-Oberseite. Die Geräte sollen alle im zweiten Quartal des Jahres verfügbar sein. Preise hat Acer derzeit noch nicht genannt.

Displays für Gamer

Neue Gaming-Hardware der Predator-Familie präsentierte Acer auf der CES nur in Form von drei Monitoren. Die sind allerdings durchaus spektakulär. Das trifft vor allem auf den Predator CG552K mit seinem 55-Zoll-4K-OLED-Panel zu. Das Monsterdisplay arbeitet mit einer Bildwiederholrate von bis zu 144 Hz und einer Reaktionszeit von 0,5 ms. Zudem bietet er den in der HDMI-2.1-Spezifikation enthaltenen Spiele-Modus VRR, der bei PCs und Konsolen unterstützt werden soll. Er baut wohl auf AMDs Freesync auf. Das Panel unterstützt zudem Display HDR400 und es soll 98,5 Prozent des DCI-P3-Farbraums abdecken. Im CG552K sind zwei 10-Watt-Lautsprecher sowie per Software steuerbare RGB-Lichtleisten eingebaut. Eine automatische Anpassung der Helligkeit an die Umgebung und ein Näherungssensor, über den der Standby-Modus ausgelöst wird, sollen die Leistungsaufnahme im Zaum halten.

Der mit 2300R gekrümmte 38,5-Zöller Predator X38 mit einer Auflösung von 3.840 x 1.600 Bildpunkten unterstützt ebenfalls Display HDR400. Er erreicht durch Übertaktung sogar eine Bildwiederholfrequenz von 175 Hz. Zum Panel-Typ macht Acer keine Angabe, es dürfte wohl IPS sein.

Der 32 Zoll große Predator X32 mit 4K-Auflösung unterstützt durch ein Mini-LED-Backlight mit 1.152 Zonen und Local Dimming sogar den DisplayHDR-1400-Standard. Weitere Eigenschaften des Displays mit IPS-Panel sind eine Wiederholrate von 144 Hz und eine 89.5-prozentige Abdeckung des Rec.-2020-Farbraums. Zudem unterstützt der Monitor Nvidia G-Sync.

Auf Informationen zu Preisen und Verfügbarkeit der drei Predator-Displays müssen Gamer noch warten.

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