Sicherheit kennt kein Label Digitale Souveränität geht über „Made in Europe“ hinaus
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Die geopolitische Debatte wird den Channel noch eine Weile begleiten. Dabei steigt die Aufmerksamkeit für das Siegel „Made in Europe“. Doch bei digitaler Souveränität ist das nicht alles. Die Transparenz entsteht nicht durch die Herkunft allein.
Transparenz ist wichtiger als die Herkunft. Politik, Verbände und Unternehmen fordern Lösungen „Made in Europe“, doch für die IT-Sicherheit zählen vor allem nachvollziehbare Datenflüsse, offene Standards und Exit-Strategien. Doch in der Realität zeigt sich, wie Nikolas Schran, Vice President Sales & Marketing von G Data Cyberdefense, betont: „US-Unternehmen setzen auf das Sammeln großer Informationsmengen. Dabei sind sie oft intransparent und nutzen die Daten weiter, zum Beispiel für KI-Modelle.“ Der grundlegende Unterschied zu Europa und Deutschland sind die Compliance-Vorgaben. „Eine DSGVO-konforme und transparente Informationsverarbeitung schafft Vertrauen“, so Schran.
Transparente Datenflüsse und kein Lock-in-Effekt
Diese Situation erinnert an Alice im Wunderland. Die Wege sind nicht so klar, wie sie manchmal wirken, und die Frage ist nicht „Welcher Weg ist der richtige?“, sondern „Wohin wollen wir?“. Lösungen und Werkzeuge gibt es am Markt genügend und viele scheinen sich manchmal kaum in ihren Funktionen zu unterscheiden. Unternehmen mit dem konkreten Ziel, sich resilient aufzustellen, müssen auch in brenzlichen Situationen eine starke IT-Sicherheitsstruktur aufweisen können. Dafür zählt mehr als die Herkunft des Herstellers. Datenflüsse sollten transparent sein und ein Vendor-Lock-in möglichst minimiert werden, ganz gleich, ob ein Anbieter nun in Asien, Europa oder den USA sitzt.
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