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Microsoft Surface Laptop Go und Pro X Gen 2 Surface Laptop to go und ein schnelleres Pro X

| Autor: Klaus Länger

Mit dem Surface Laptop Go bringt Microsoft eine kleinere und günstigere Variante des Clamshell-Notebooks auf den Markt. Zudem stellt der Konzern eine schnellere Variante des 2-in-1-ARM-Tablets Surface Pro X und neue Eingabegeräte vor.

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Das kleine Surface Laptop Go mit 12,4-Zoll-Display ist die große Neuheit unter den Microsoft-Neuvorstellungen. Das leichte Notebook mit Intel-Ice-Lake-Prozessor ist auch in Varianten für Geschäftskunden und den Bildungsbereich verfügbar.
Das kleine Surface Laptop Go mit 12,4-Zoll-Display ist die große Neuheit unter den Microsoft-Neuvorstellungen. Das leichte Notebook mit Intel-Ice-Lake-Prozessor ist auch in Varianten für Geschäftskunden und den Bildungsbereich verfügbar.
(Bild: Microsoft)

Mit einem Startpreis von 613 Euro (UVP) ist das Surface Laptop Go das günstigste und mit 1,1 kg zudem auch das leichteste Notebook von Microsoft. Es ist auch ein gutes Stück kleiner als das Surface Laptop 3, da beim Go ein 12,4-Zoll-Touchscreen verwendet wird. Das Pixelsense-Panel mit automatischer Helligkeitsanpassung per Umgebungslichtsensor bietet beim Laptop Go eine Auflösung von 1.536 x 1.024 Bildpunkten und ebenso wie die anderen Surface-Modelle ein 3:2-Seitenverhältnis. Das Gehäuse besteht nicht komplett aus Aluminium, sondern die Bodenplatte ist aus Kunststoff. Für dessen Herstellung wird laut Microsoft zu 30 Prozent Recyclingmaterial verwendet. Auf dem Mainboard im Innern des flachen Chassis sitzt als Prozessor ein Intel Core i5-1035G1 aus der Ice-Lake-Familie. Als G1-Modell kommt in dem Quadcore-Prozessor die Integrierte UHD-Grafikeinheit zum Einsatz. Über dem Display sitzt eine HD-Webcam und zwei Fernfeld-Studiomikrofone.

Beim Einstiegsmodell kann die CPU lediglich auf 4 GB RAM zugreifen und der Massenspeicher ist ein eMMC-Flash-Modul mit 64 GB Kapazität. Die kostspieligeren Modellvarianten sind mit 8 GB oder beim Topmodell für Business-Kunden oder den Bildungssektor sogar mit 16 GB LPDDR4x ausgerüstet. Als Massenspeicher kommen dann SSDs mit 128 GB oder 256 GB zum Einsatz. Die Akkulaufzeit soll 13 Stunden bei typischer Nutzung von Office-Software und Webbrowser betragen.

An externen Schnittstellen bietet das kleine Surface Laptop einen USB-A- und einen USB-C-Port sowie den als Netzteilanschluss und Dockingschnittstelle genutzten magnetischen Surface-Connect-Anschluss. Als drahtlose Schnittstelle ist ein WiFi-6-Modul mit Bluetooth 5.0 an Bord. Ein TPM 2.0 ist ebenfalls vorhanden.

Das Keyboard verfügt über große beleuchtete Tasten. Der im Tastenfeld integrierte Power-Button ist nur bei den gehobenen Laptop-Go-Versionen mit einem integrierten Fingerprint-Leser ausgestattet. Bei der Einstiegsvariante mit 4 GB RAM und 64 GB Flash fehlt diese Funktion. Dieses Modell mit einem Preis von 613 Euro (UVP) ist auch nur in der Farbvariante Platin und für Privatkunden sowie den Bildungssektor lieferbar. Die Geräte mit größerem Speicher und SSD gibt es auch in den Farben Eisblau und Sandstein. Hier liegt der Startpreis bei 779 Euro (UVP) für Privatkunden und Bildungseinrichtungen beziehungsweise 876 Euro (UVP) für Geschäftskunden. Die Privatkunden-Version kommt mit Windows 10 Home, die anderen Varianten sind mit Windows 10 Pro bestückt.

„Remote Work bleibt allgegenwärtig. Mit Surface bieten wir die besten Devices, damit unsere Kund*innen unabhängig von Arbeitsstil, Person oder Ort produktiv sein können“, so Robin Wittland, Director Business Group Surface bei Microsoft Deutschland, zu den neuen Microsoft-Mobilrechnern. „Durch Surface Laptop Go und die leistungsstarken Surface Pro X Varianten stellen wir unser Portfolio noch breiter auf und bieten erstmals mit dem Surface Laptop Go ein Gerät speziell für Bildungseinrichtungen an.“

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Pro X mit schnellerem SQ2-Prozessor

Die von Wittland erwähnten Varianten des Surface Pro X sind mit einem schnelleren ARM-Prozessor mit der Bezeichnung SQ2 ausgestattet. Das bisherige Modell mit SQ1-CPU wird jedoch weiter angeboten. Der auf einem Qualcomm-Snapdragon-Design basierende SQ2 arbeitet mit einer höheren Taktfrequenz und einer schnelleren integrierten Adreno-690-GPU statt der Adreno 685 im SQ1. Zudem soll die Akkulaufzeit auf bis zu 15 Stunden steigen. Der SQ2 ist aber kein direkter Ableger des neuen Snapdragon 8cx Gen 2, da ihm die WiFi-6-Unterstützung und die 5G-Option des Qualcomm-Chips fehlen. Microsoft bleibt auch bei den neuen Pro-X-Varianten bei AC-WLAN und einem integrierten LTE-Advanced-Modem.

Das 13-Zoll-2-in-1-Tablet mit 3:2-Display und 2.880 x 1.920 Bildpunkten ist mit der neuen CPU nun auch in der Farbvariante Platinum zu haben. Neue Farben gibt es auch beim optionalen Bundle aus Signature Keyboard und Slim Pen: Platin, Eisblau und Mohnrot. Das Surface Pro X mit SQ2 für Privatkunden mit Windows 10 Home on ARM gibt es ab 1.656 Euro (UVP), das für den Commercial-Sektor mit Windows 10 Pro on ARM ab 1.754 Euro (UVP). Zur Basisausstattung gehören jeweils 8 GB RAM und eine 256-GB-SSD. Das Bundle aus Keyboard und Stift schlägt mit 288 Euro (UVP) zu Buche.

Geschäftskunden mit FastTrack für Microsoft 365 bekommen nun auch für das Surface Pro X und andere Windows-on-ARM-Geräte mit App Assure eine Hilfe bei Kompatibilitätsproblemen mit ihrer Software. Zudem geht es bei der Emulation von 64-Bit-Programmen einen Schritt weiter: Im November soll diese wichtige Funktion erst einmal in den Insider-Versionen von Windows 10 on ARM verfügbar werden.

Keyboard, Mäuse und Wireless-Display-Adapter

Microsoft bringt ebenfalls neues Zubehör auf den Markt. Das dünnen und leichte Designer Compact Keyboard für 80 Euro (UVP) mit Bluetooth kann schnell zwischen drei verschiedenen Rechnern umgeschaltet werden. Mit dem Number Pad gibt es für 35 Euro (UVP) einen passenden Ziffernblock als Bluetooth-Gerät. Zudem bringt der Hersteller neue Mäuse, in der Farbe passend zum Laptop Go, und einen neuen Wireless-Display-Adapter. Dieser Miracast-Adapter für Monitore oder Large-Format-Displays unterstützt nun die 4K-Auflösung.

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