Eine Frage des Firmen-Netzwerks Smartbook hofft auf den Windows-8-Effekt im Tablet-Geschäft

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Dr. Stefan Riedl / Dr. Stefan Riedl

Der Offenburger Hersteller Smartbook, der in China fertigen lässt, will neue Impulse im Tablet-Markt setzen. Das Maß aller Tablets – das iPad – sei zu schlagen, wenn auch nur im Preis. Und wenn Windows 8 mit seiner ARM-CPU-Unterstützung auf den Markt kommt, stehe man bereit für neue Einsatzszenarien, so der CEO Torsten Duffner.

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Mit Windows 8 können Tablets mit ARM-Prozessor leichter in viele Unternehmensnetzwerke eingebunden werden. (© Pixsooz - Fotolia.com)
Mit Windows 8 können Tablets mit ARM-Prozessor leichter in viele Unternehmensnetzwerke eingebunden werden. (© Pixsooz - Fotolia.com)

Von Apple lernen, heißt siegen lernen. Der Kult-Hersteller mit dem angebissenen Apfel hat den Tablet-Markt erst zu dem gemacht, was er heute ist: erfolgreich. Nur Apple hat echte Fans, die nicht einmal davor zurückschrecken, eine Nacht lang vor dem Apple-Store für das neue iPad anzustehen (siehe Kommentar).

Mit-Surfer

Alle Hersteller, die auf dieser Erfolgswelle mitsurfen wollen, müssen sich am „Godfather of Tablet“, dem iPad messen. Selbst dann, wenn sie das eigentlich nicht wollen. Wie beispielsweise Torsten Duffner. Der Smartbook-Vorstand fände es nämlich vermessen, zu versuchen, Apple im oberen Preissegment schlagen zu wollen. „Aber bei den Preispunkten darunter, wie beispielsweise dem Fun Pad 7 für 149 Euro, haben wir meiner Meinung nach ein unschlagbares Produkt im Markt“, so Duffner. Billig-Tablets statt Markenkult, lautet also die aktuelle Devise der 2005 gegründeten, ehemaligen Tochter der Wortmann AG.

Seit seiner Gründung mischt das Unternehmen bei den angesagten Geräteklassen im Markt für mobile Devices mit. Anfangs bei klassischen Notebooks. Im Jahr 2008 kamen Netbooks hinzu und seit 2010 ist Smartbook mit ersten Tablets auf dem Markt.

Windows 8 rückt näher

Im Gespräch mit IT-BUSINESS erläuterte der CEO, dass er produktseitig insbesondere vom kommenden Betriebssystem Windows 8 neue Impulse in diesem Bereich für sein Unternehmen erhofft. Das nächste Microsoft-Betriebssystem wird nämlich auch ARM-Prozessoren unterstützen, die Smartbook in seinen Tablets verbaut. Dadurch werde sich neues Umsatzpotenzial ergeben, da deren Einbindung in Windows-Firmennetzwerke weitaus einfacher sein wird als mit den aktuellen Android-Versionen. Bei beispielsweise Krankenhäusern, der Lagerwirtschaft, im Maschinenbau oder im Außendienst stecke noch viel Umsatzpotenzial im Markt – insbesondere für Smartbook, hofft Duffner.

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