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Bei PAC-Radar überzeugten auch mittelständische Dienstleister Nicht nur Provider glänzen mit KI-Services

| Autor: Sarah Gandorfer

PAC nahm die Serviceleistungen rund um das Thema Künstliche Intelligenz von knapp 30 Service Providern genauer in Augenschein. Neben großen Anbietern tun sich bei dem Thema auch einige mittelständische Dienstleister mit besonderem Knowhow hervor.

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Das Gesamtergebnis hat fünf Anbieter mit einer Wertung „Best in Class“ hervorgebracht: Accenture, Deloitte, DXC, IBM und TCS.
Das Gesamtergebnis hat fünf Anbieter mit einer Wertung „Best in Class“ hervorgebracht: Accenture, Deloitte, DXC, IBM und TCS.
(Bild: Tierney - stock.adobe.com)

Das Beratungsunternehmen PAC hat sein jüngstes Innovation Radar zu „AI-related Services in Germany 2020“ vorgestellt. Für die Studie wurden die Serviceleistungen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) von knapp 30 Service Providern analysiert. Dabei schafften es 21 von ihnen in die finale Bewertung. Die Analysten nutzten für die Bewertung einen Kriterienkatalog, der unter anderem die Breite des Leistungsspektrums, die lokale Lieferfähigkeit und die getätigten Investitionen in KI-spezifische Lösungen und Methoden sowie in die Fortbildung/Ausbildung der eigenen Mitarbeiter berücksichtigt.

Hierbei kamen sie zu folgender Erkenntnis: Die Zahl der KI-Experten ist derzeit gering. Der Stamm an lokalen Experten mit speziellem KI-Knowhow, wie Programmierung oder Beratung, ist bezogen auf die Gesamtbelegschaft überschaubar. Ihr Anteil bewegt sich im einstelligen Prozentbereich. Ausnahmen sind KI-Spezialisten wie Alexander Thamm und PmOne, wo weite Teile der Mitarbeiter regelmäßig in KI- und Data-Science-Projekte eingebunden sind.

Dabei investieren alle der untersuchten IT-Dienstleister beträchtlich in Aus- und Fortbildung. Allerdings unterscheiden sich die Methoden. Während einige Anbieter auf regelmäßige Webcasts, Online-Schulungen und Austausch in virtuellen Arbeitsgruppen setzen, bevorzugen andere strukturierte Präsenzschulungen in internen und externen Akademien. Ein großer Teil der Ausbildung wird auch durch Zertifizierungsprogramme der großen Hyperscaler vorangetrieben.

Klare KI-Strategie

Wie ernst es den Dienstleistern mit dem Thema KI ist, spiegelt sich darin wider, wie fest verankert diese in der Unternehmensstrategie ist. Wo es klare Ziele, Prozesse, Methoden und ein gemeinsames Verständnis für die Bedeutung der KI gibt, fällt es leichter, Investitionen und Engagement in einem Geschäft zu begründen, dessen Markt- und Projektvolumen momentan überschaubar ist. Die Untersuchung deckt unterschiedliche Ansätze auf. Viele Anbieter haben KI als ein zentrales Element ihrer Geschäftsstrategie definiert, andere führen KI-Projekte eher taktisch durch.

„AI-related Services in Germany 2020 – Overall Results“ von PAC als Radar dargestellt.
„AI-related Services in Germany 2020 – Overall Results“ von PAC als Radar dargestellt.
(Bild: PAC)

Der von PAC aufgestellte allgemeine Kriterienkatalog für die Auswertung begünstigt große Provider, da diese ein breiteres Portfolio oder mehr lokale Kapazitäten in die Waagschale werfen können. Das zeigt sich deutlich in der RADAR-Grafik. Ein etwas anderes Bild ergibt die Detailauswertung, in der die Service-Leistungen der Anbieter nach Erfahrungen, Referenzen und Angebotsportfolio in den sieben Geschäftsprozessen „Human Resources/Human Capital Management“ (HR/HCM), „Sales, Service, Marketing“ (CX), „Produktion/IoT“, „IT-Betrieb“, „Logistik und Supply Chain Management“ (SCM), „Governance, Risk, Compliance“ (GRC) sowie „Finanzen und Beschaffung“ bewertet wurden.

Hier konnten neben großen Anbietern wie T-Systems oder Atos ebenfalls kleine und mittelgroße Anbieter mit speziellem Fachwissen überzeugen. Beispielhaft dafür sind Adesso im Segment GRC, Arvato Systems in den Bereichen Logistics/SCM und Sales/Service/Marketing sowie Reply bei Projekten für Logistic/SCM, Production/IoT sowie Sales/Service/Marketing, zu nennen. Im Gesamtergebnis beurteilte PAC folgende Anbieter als „Best in Class“: Accenture, Deloitte, DXC, IBM und TCS.

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Über den Autor

 Sarah Gandorfer

Sarah Gandorfer

Redakteurin bei IT-BUSINESS