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Günstige Notebooks und Tablets mit Windows und großem Cloud-Speicher HP Stream: Cloud statt Platte

| Redakteur: Klaus Länger

In den USA hat HP die extrem günstigen Windows-Notebooks und Tablets der Stream-Baureihe mit Intel-Prozessor schon vor einigen Tagen angekündigt. Nun kommen die Geräte auch nach Deutschland.

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Das neue HP Stream 11 mit 11,6-Zoll-Display für 229 Euro. Der Celeron-Prozessor kommt ohne Lüfter aus, der Flash-Massenspeicher fasst nur 32 Gigabyte. Allerdings gehört ein Terabyte Cloudspeicher zur Ausstattung.
Das neue HP Stream 11 mit 11,6-Zoll-Display für 229 Euro. Der Celeron-Prozessor kommt ohne Lüfter aus, der Flash-Massenspeicher fasst nur 32 Gigabyte. Allerdings gehört ein Terabyte Cloudspeicher zur Ausstattung.
(Bild: HP)

In den USA hat Microsoft immer mehr mit Googles ChromeOS als Konkurrenz zum eigenen Windows zu kämpfen. Denn für die Hersteller ist das Web-Betriebssystem gratis und es kommt mit sehr günstiger Hardware aus. Daher nehmen auch immer mehr Notebook- und PC-Hersteller Chromebooks in ihr Programm auf, in den USA sind die Geräte vor allem im Bildungssektor populär.

HP, wohl im Gespann mit Microsoft, überträgt dieses Rezept nun mit den Stream-Modellen auch auf Windows-Geräte. Bereits auf der IFA hat HP das Notebook Stream 14 mit AMD-Prozessor angekündigt. Nun folgen die Notebooks Stream 11 und Stream 13, der Convertible Stream x360 sowie die Tablets Stream 7 und 8, alle mit Intel-Prozessor. Bei allen Geräten verzichtet HP auf große Massenspeicher und packt statt dessen üppigen Cloud-Speicher mit ins Paket.

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OneDrive, Office 365 und viel Musik

Da die Tablets wohl nur über 16 Gigabyte eMMC-Flash als Massenspeicher verfügen und der Speicherplatz bei den Notebooks mit 32 Gigabyte eMMC-Flash auch nicht viel üppiger ausfällt, gehört ein Terabyte Speicherplatz bei Microsofts OneDrive mit zum Lieferumfang. Dazu kommen noch 12 Gratis-Monate für die Nutzung von Office 365 Personal sowie ein Jahr kostenlose Musik als Stream von HP und Universal Music Group. Aber natürlich können Daten auch auf einem lokalen Netzwerkspeicher oder einfach einer externen Festplatte abgelegt werden. Denn als Betriebssystem dient ein ganz normales Windows 8.1 mit allen Funktionen und nicht ein extrem reduziertes Web-OS wie Googles ChromeOS.

Außen bunt, innen AMD oder Intel

Bei den Notebooks beweist HP Mut zur Farbe. Am konservativsten ist noch das 14-Zoll-Notebook Stream 14 mit einem AMD A4 Micro-6400T als Prozessor. Dieses 299-Euro-Notebook bekommt man nicht nur in Neon Purple, sondern auch in silbernem Outfit. Die neu angekündigten Intel-Geräte sind nur in kräftigen Farben wie Orchid Magenta und Horizon Blue lieferbar.

Mit einem Preis von 229 Euro geht das Stream 11 mit 11,6-Zoll-Display an den Start. Mit 249 Euro etwas kostspieliger ist das Stream 13 mit 13,3-Zoll-Display. Ein weiteres Notebook mit 11,6-Zoll-Display ist das Stream x360 für voraussichtlich 299 Euro. Es bietet als einziges der neuen Geräte einen Touchscreen. Er kann um 360 Grad umgeklappt werden. So kann das Gerät in weiteren Aufstellungsvarianten und auch als Tablet genutzt werden. Alle drei Intel-Geräte nutzen voraussichtlich einen Intel Celeron N2840 mit zwei Kernen auf Bay-Trail-Basis als Prozessor. Er kommt ohne Lüfter aus; damit arbeiten die mit Flash-Speicher bestückten Notebooks absolut lautlos. Die Display-Auflösung bei allen Stream-Notebooks beträgt 1.366 x 768 Bildpunkte, beim Arbeitsspeicher muss Windows 8.1 mit zwei Gigabyte auskommen, was bei den meisten Anwendungen auch kein Problem ist.

Zwei neue Windows-Tablets

Bei den neuen Tablets Stream 7 und Stream 8 muss sich das vorinstallierte Windows 8.1 mit einem Gigabyte begnügen. Zudem sind die Geräte in dezenten schwarzen Kuststoff gehüllt.

Als Betriebssystem ist die Gratis-Variante mit voreingestelltem Bing als Suchmaschine installiert. Anwender können allerdings jederzeit eine andere Suchmaschine nutzen und auch als Standardeinstellung im Browser setzen. Sowohl im 129 Euro teuren Stream 7, als auch im Stream 8 für 199 Euro übernehmen Intel-Atom-Prozessoren der Bay-Trail-Familie die Rechenarbeit und auch die Grafikberechnungen.

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