IT-BUSINESS Aktion:

#ITfightsCorona

Channel Fokus: Networking

Vernetzung: die Basis von allem

| Autor: Ann-Marie Struck

Mit unserem IT-BUSINESS Panel sammeln wir Meinungen, Wünsche und Einschätzungen aus dem ITK-Channel zu aktuellen Branchen-Themen.
Mit unserem IT-BUSINESS Panel sammeln wir Meinungen, Wünsche und Einschätzungen aus dem ITK-Channel zu aktuellen Branchen-Themen. (Bild: apinan - stock.adobe.com)

5G, WiFi6, IoT – neue Technologien verheißen Marktpotenziale. Zudem wachsen der Breitbandbedarf und die Datenmengen von Unternehmen stetig. Wie es um den Markt mit Netzwerken bestellt ist, darüber gibt das IT-BUSINESS-Panel Aufschluss.

Netzwerk-Technologien spielen eine zentrale Rolle, wenn es um die Themen Digitalisierung, Cloud oder Virtualisierung geht. Denn schließlich soll das stetig steigende Datenaufkommen schnell, sicher und verzögerungsfrei vom Absender zum Empfänger gelangen. Laut Schätzungen von IDC wird es bis 2023 weltweit 48,9 Milliarden vernetzte Geräte geben. Dabei wächst auch die genutzte Datenmenge.

Cisco prognostiziert für die kommenden zwei Jahre, dass die monatlich von jedem Internet-Nutzer in Deutschland erzeugte Datenmenge von 29,5 auf 81,2 GB ansteigen wird. Zudem sollen 30 Prozent aller vernetzen Geräte bis zum Jahr 2022 mobil sein. In Anbetracht der wachsenden Menge an Daten und Geräten, kommt Netzwerken eine Schlüsselrolle zu.

Insbesondere hat im vergangenen Jahr die drahtlose Kommunikation den ITK-Markt bestimmt, denn 2019 war das Jahr, in dem 5G Realität wurde. Nicht flächendeckend, aber an bestimmten geografischen Hotspots. Doch auch bei der WLAN-Technologie wurde ein neuer Standard eingeführt: WiFi6. Der aktuelle Trend in der Netzwerktechnologie für dieses Jahr ist laut Gartner „Secure Access Service Edge“ (SASE). Durch die Verknüpfung von drahtlosen und drahtgebundenen Netzwerken soll die Weitverkehrsvernetzung und -sicherheit vereinfacht werden.

Welche Schwerpunkte des Netzwerk-Geschäfts der Channel abdeckt, zeigen die Ergebnisse des IT-BUSINESS-Panels. Demnach setzen 65 Prozent der befragten ITK-Fachhändler und Systemintegratoren sowohl auf kabelgebundene als auch auf kabellose Netzwerke. Letztendlich bedienen die Partner beide Möglichkeiten, was es für IT-Verantwortliche durchaus einfacher macht, das Design und den Betrieb von Netzwerken individueller und schneller zu gestalten.

Entscheidend für eine schnelle Anpassung des Geschäfts an aufstrebende Netzwerktechnologien und Geschäftsprozesse ist eine funktionierende Zusammenarbeit aller Beteiligten im Channel. Und diese scheint zu stimmen. Immerhin sind 51 Prozent der befragten Distributoren und Hersteller zufrieden mit dem Knowhow ihrer Partner. Doch auch 50 Prozent der befragten ITK-Fachhändler und Systemintegratoren bewerten die Unterstützung durch Hersteller und Distributoren mit „mittel“.

Networking first

Die Partner können zufrieden sein mit der Unterstützung durch Distributoren und Hersteller. 71 Prozent der befragten ITK-Fachhändler und Systemintegratoren wünschen sich mehr Presales-Support, den immerhin 91 Prozent der befragten Distributoren und Hersteller anbieten. Auf Platz zwei der benötigten Hilfen stehen bei 57 Prozent der befragten Partner Produkt- und Technologietrainings, gefolgt von technischer Unterstützung im Projekt (55 %). Auch diese Leistungen ­haben 75 Prozent und 66 Prozent der befragten Distributoren und Hersteller im Angebot. In Bezug auf ­Marketingunterstützung (ITK-Fachhändler / Systemintegratoren 14 %; Distributoren / Hersteller 33 %) und Projektfinanzierung (ITK-Fachhändler / Systemintegratoren 9 %; Distributoren / Hersteller 41 %) gibt es ein deutliches Überangebot von Seiten der Distributoren und Hersteller.

Hürden bei Netzwerk-Projekten

Bei der Frage, worin die größten Hürden für Netzwerk-Projekte bei Endkunden liegen, sind sich die befragten Teilnehmergruppen zumindest beim Hauptproblem einig. Das sehen sie in der Komplexität der Technologien (ITK-Fachhändler / Systemintegratoren 60 %; Distributoren / Hersteller 83 %). Als zweite Herausforderungen beim Kunden steht mit 56 Prozent bei den befragten ITK-Fachhändlern / Systemintegratoren das unzureichende Budget. Diese Meinung teilen nur 48 Prozent der befragten Distributoren / Hersteller. Sie bewerten die Sicherheitsbedenken der Endkunden als zweit größte Hürde (58 %). Dieser Ansicht sind 47 Prozent der befragten ITK-Fachhändler und Systemintegratoren. Das fehlende Knowhow der Kunden steht bei beiden Teilnehmergruppen auf Platz drei (Partner 52 %; Distributoren / Hersteller 50 %).

Netzwerk mit Potenzial

Welche Bereiche bringen das größte Wachstum? Für 65 Prozent der befragten ITK-Fachhändler und Systemintegratoren liegt das im Netzwerk-Management, ­gefolgt von Gebäude- (43 %) und Standortvernetzung (39 %). 34 Prozent der befragten ITK-Fachhändler und Systemintegratoren sehen in IoT und 21 Prozent in Edge Computing weitere Potenziale. Nur 13 Prozent der ­befragten Partner nennen SD-WAN als Wachstumstechnologie.

Weitere Ergebnisse des Panels finden Sie in der Bildergalerie:

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